4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter einzustellen

4 Gründe warum ich meinen Kunden empfehle Mütter einzustellen

Als Mutter beruflich wieder durchstarten

In einer Zeit des Fachkräftemangels und der Vollbeschäftigung haben viele meiner Kunden das Problem, geeignetes Personal zu finden. Je kleiner das Unternehmen, desto schwieriger wird es, die offenen Stellen mit qualifizierten Leuten zu besetzen. Laut einer Studie des HWWI (Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut) ist die Lösung für dieses Problem in Deutschland ganz einfach zu lösen: durch das Einstellen von Müttern, die nach der Elternzeit den Wiedereinstieg suchen.

Noch 2010 galten alte Rollenmuster

Ich selbst war in einer Führungsrolle mit internationaler Verantwortung im Marketing eines amerikanischen, börsennotierten Unternehmens. Mein Chef war schon älter und er sagte auf die Neuigkeit, dass ich mein erstes Kind erwarte: „Naja, Du kommst ja dann eh nicht wieder. Eine Mutter gehört schließlich zu ihrem Kind.“ Das war für mich harter Tobak, ich war immerhin jahrelang eine treue und fleissige Mitarbeiterin und lieferte regelmässig gute Leistung ab.

Außerdem bin ich sehr gut ausgebildet, hatte zum damaligen Zeitpunkt 12 Jahre Arbeitserfahrung und war für meinen Arbeitgeber bereits seit 2 Jahren tätig. Davon abgesehen habe ich immer sehr gerne gearbeitet und wusste meine Unabhängigkeit – auch finanziell – sehr zu schätzen.

Die Einstellung meines damaligen Chefs ist nicht selten in immer älter werdenden, oft männlichen Führungsebenen von mittelständischen und Grossunternehmen. Klar, man kann auch Glück und einen modernen Chef (oder sogar eine Chefin) haben. Meine Erfahrung ist nun auch schon 7 Jahre her und es ändert sich auch langsam die Einstellung. In meinem Fall war es allerdings eher die Norm in einer männlich dominierten Industrie.

Vorbehalte gegen Frauen mit Kindern

Aber was genau sind denn die Vorbehalte gegen Frauen mit Kindern? Eine Frau hat ja nun ihre Qualifikation und jahrelange Erfahrung nicht im Kreissaal abgegeben. Mutter zu sein ist ja nun auch keine unheilbare Krankheit, die zum Verlust des Wissens führt.

Ganz im Gegenteil: Eine gut ausgebildete Frau, die Mutter ist und den Wiedereinstieg sucht, hat eine Menge zusätzlicher Qualitäten und großes Potential, sich in einem familienfreundlichen Umfeld weiterzuentwickeln. Wenn sie sich zudem um Weiterbildung während ihrer Elternzeit gekümmert hat, steht sie den anderen Bewerbern in nichts nach.

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hängt ja nun maßgeblich vom Arbeitgeber ab. Wenn sich die Unternehmen flexible Mitarbeiter wünschen, dann ist ein gesundes Maß an Flexibilität ihrerseits zwingend notwendig.

Eine Hymne auf Frauen mit Kindern

Hier sind meine 4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter (auch in Führungspositionen) einzustellen:

  1. Mütter haben nur eine begrenzte Arbeitszeit und optimieren diese. Bevor ich Mutter war, habe ich gerne mal in der Kaffeeküche montags morgens gestanden und mit den Kollegen über das Wochenende geplaudert. Diese Gespräche halte ich seitdem ich Mutter bin deutlich kürzer.
  2. Es ist selten, dass Mütter von mehreren Kindern nochmal schwanger werden. Einer meiner Kunden sagte mir mal, dass er wesentlich lieber Mütter einstellt, weil diese das Thema Kinder bekommen schon „erledigt“ haben (seine Worte, nicht meine).
  3. Mütter setzen ihre Prioritäten so, dass sie effizient die wichtigen Themen abarbeiten. Das passt natürlich zu Punkt 1: sie haben weniger Zeit zur Verfügung und daher muss man (oder Frau) Prioritäten setzen und diese auch abarbeiten.
  4. Mütter sind Organisationstalente. Spielverabredungen, Geburtstage, Mitfahrgelegenheiten, Sportverein, Einkaufen: wir Mütter planen und organisieren täglich für mehrere kleine Menschen und halten alle Bälle in der Luft. Dieser „Extremsport“ fordert auch einen gewissen kühlen Kopf und sich gut zu organisieren – auch im Job.

Mein damaliger Chef hatte in meiner Abwesenheit festgestellt, wie viel ich geleistet hatte. Er war dann doch dankbar, dass ich wiederkam und ihm in meiner Rolle erheblich den Rücken freihielt. Lange geblieben bin ich in diesem familienunfreundlichen Umfeld allerdings nicht mehr.

Ich machte mich selbstständig und helfe heute kleinen und mittleren Unternehmen und Startups dabei, ihr Marketing aufzufrischen oder komplett neu aufzusetzen. Dazu gehören auch die Personalplanung und die Teamzusammenstellung. Ich rate immer dazu, den passenden Mitarbeiter auszuwählen, entkräfte dabei gerne und oft die Vorbehalte gegen Mütter.

Wer in der Digitalisierung bestehen will, setzt auf Mütter

Wollen auch Sie fortschrittlich und modern Ihr Unternehmen in der Digitalisierung positionieren und im heutigen Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber auftreten? Dann stellen Sie, wenn es von der Qualifikation und dem menschlichen Faktor passt, definitiv auch Mütter ein.

Meetings, die vor 16 Uhr angesetzt werden sind hervorragend geeignet, um sich als familienfreundlicher Arbeitgeber zu positionieren. Auch die Väter werden es Ihnen danken. So steigern Sie Ihre Arbeitgeberattraktivität und binden Ihre Mitarbeiter langfristig an sich.

Ich helfe Ihnen, die richtigen Mitarbeiter für Ihr Marketing zu finden. Lernen Sie mich und meine Arbeit kennen, dann stellen wir gemeinsam das perfekte Team für Ihren Erfolg zusammen.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

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