Wie Du mittels Business Networks neue B2B Kontakte knüpfen kannst

Wie Du mittels Business Networks neue B2B Kontakte knüpfen kannst

Personal Branding über LinkedIn & Xing

Social Media und ein professionelles Auftreten im Web – was früher vielleicht unvorstellbar war, geht heute Hand in Hand. Gerade wenn es um Marketingstrategien wie das Personal Branding geht, sind Social, Visual und Business Networks nicht wegzudenken.

Wenn Du meinen Artikel Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst gelesen hast, weißt du wie viele unzählige Facetten Social Media hat. Wem es nämlich gelingt, nicht nur den eigenen Werdegang, sondern auch die eigene Persönlichkeit professionell zu kommunizieren, hat das Erfolgsgeheimnis entschlüsselt. Das Ergebnis: Deine Reichweite online und offline wird automatisch erhöht und (bestenfalls positive) Reputationen kommen nur so eingeflogen.

LinkedIn und Xing erscheinen in diesem Muster vielleicht ein bisschen fehl am Platz. Doch auch Business Networks können Deinen Social-Media-Auftritt entscheidend beeinflussen. Anders als die üblichen Likes, Shares und Comments steht dabei das Connecten im Vordergrund. Ich zeige Dir hier also, wie Du in nur wenigen Schritten auch Dein B2B-Netzwerk erweitern kannst.

 

LinkedIn & Xing – Eine Kurzbiografie

Business Networks wirken für junge Unternehmer häufig unattraktiv und werden schnell über einen Kamm geschoren. Schließlich geht es nur um trockene Fakten und die Darstellung der eigenen Vita. Fakten: ja – trocken: nein. Natürlich stimmt es, dass Business Netzwerke einen relativ hohen Qualitätsanspruch haben. Warum sollte es aber nicht möglich sein, fachbezogene Informationen über eine Person auch mit einer Prise Persönlichkeit zu würzen?

Tipp 1: Teile erwähnenswerten Content

Generell bieten LinkedIn und Xing die optimalen Ausgangsbedingungen für die Verknüpfung von persönlichem mit geschäftlichem Content. Besonders fachbezogene Themen, die auf den gängigen sozialen Netzwerken meist untergehen, sind auf LinkedIn und Xing besonders gefragt. Soll heißen: auch wenn es um’s Personal Branding geht, musst Du Dich natürlich nicht 24/7 selbst promoten. Vielmehr interessiert sich Dein Publikum auch für geteilte Tipps, Ratschläge und News. Der Mehrwert Deines Content steigt dabei nicht nur um die Faktoren Seriosität und Vertrauen, auch Deine Sichtbarkeit wird automatisch erhöht.

Tipp 2: Motiviere zur Interaktion

Interessanten Content in den Raum zu werfen ist schon einmal ein ganz guter Anfang. Solltest Du noch eine Stufe höher gehen wollen, starte doch eine Diskussion. Viele von uns schrecken vielleicht vor diesem Gedanken zurück. Normalerweise wird ja die Anonymität des Webs gerne genutzt, die eigene Meinung etwas zu frei und ohne Rücksicht auf Verluste zu äußern.

Gerade bei Business Networks verhält es sich aber anders. Du kannst damit rechnen, dass 99 % der User ähnliche Interessen wie Du verfolgen und folglich auch offener für einen konstruktiven Gedankenaustausch sind. Final kannst Du durch solche Interaktionen also nicht nur hilfreichen Input erhalten, sondern auch zum Experten Deines Fachgebiets heranwachsen und dir hier deinen Status aufbauen.

Tipp 3: Versende Social Signals

Einen Punkt haben wirklich alle sozialen Netzwerke, ganz egal ob Twitter oder LinkedIn, gemeinsam. Sobald Du jemandem folgst, vergrößerst Du automatisch Dein Netzwerk. Ein ganz einfaches Prinzip, welches allerdings zwischen all den Do’s und Dont‘s der Social-Media-Strategien immer mal wieder untergeht. Um der ganzen Sache nun noch ein bisschen Mehrwert zu geben, halte diese Beziehung warm, indem Du beispielsweise Status-Updates kommentierst oder auch die Expertise anderer Unternehmer weiterempfiehlst. Dabei geht es nicht um Konkurrenzkampf, sondern den gegenseitigen Austausch. Sei Dir schon vorab bewusst, über welche Unternehmer Du mehr erfahren möchtest. Das wahllose Verschicken von Einladungen erhöht zwar Deine Sichtbarkeit, läuft aber auch Gefahr, die falsche Zielgruppe anzusprechen und ist absolut nicht zielführend.

Tipp 4: Werde in Gruppen aktiv

Anstatt von Profil zu Profil auf der Suche nach der perfekten Geschäftsbeziehung zu swipen, gibt es noch ein viel effektiveres Feature, das eigene Netzwerk zu erweitern: die Gruppen. Ob du selbst eine gründest oder vorerst nur aktiver Teilnehmer bist, liegt ganz bei Dir. Gruppen findest du ganz einfach über die Recherche anhand ein paar relevanter Keywords, die auch Dein Interessenfeld widerspiegeln. Die Interaktionen sind dabei nicht unbedingt geeignet, um ausschließlich eigenen Content zu teilen. Vielmehr geht es um den aktiven Austausch mit anderen B2B-Kontakten und auch hier um das Teilen von empfehlenswerten Beiträgen. Auch so kannst Du Deinen Expertenstatus aufbauen und etablieren.

 

P’s and Q’s für Deinen Social-Media-Auftritt

Business Networks sind nichts Elitäres und absolut jeder Einzelunternehmer ist auf LinkedIn und Xing willkommen. Nichtsdestotrotz regiert aber auch hier ein kleiner Knigge. Um also niemandem auf dem Schlips zu treten, hier eine kleine Stiletikette:

  1. Verwende ein professionelles Profilbild. Legere Urlaubsfotos können zwar sympathisch wirken, sind aber eher ungeeignet, wenn es darum geht, seriöse Geschäftsbeziehungen aufzubauen
  2. Bleib Dir treu und beschönige Dein Profil nicht. Denn – mag man an Karma glauben oder nicht – jeder Schwindel fliegt irgendwann einmal auf
  3. Business Networks leben, ganz im Gegensatz zu Instagram und Co., nicht ausschließlich vom Folgen und Zurückfolgen. Schicke Einladungen also nur an Profile, die für Dich auch von Vorteil sein können oder denen du einen Mehrwert stiften kannst
  4. Kein Profilbild, keine Beschreibung und nicht einmal der richtige Name – sobald ein Profil nicht komplett ist, kennt das Ausschlussverfahren keine Gnade. Gib also so viele Informationen über Dich und Deine Arbeit preis, wie nur möglich. Die Algorithmen von LinkedIn und Xing arbeiten dabei ähnlich einer Suchmaschine, denn Keywords zählen

Business Networks zählen faktisch gesehen zur Sparte Social Media, sind aber trotzdem noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Besonders Einzelunternehmern kann ich es dabei nur ans Herz legen, das eigene B2B-Netzwerk über LinkedIn oder Xing zu erweitern. Denn, anders als vielleicht erwartet, sind diese Plattformen aktuell ein brandheißes Pflaster, wenn es um die Akquise neuer Geschäftspartner oder das Pushen des eigenen Bekanntheitsgrades geht. Professionalität steht dabei natürlich im Fokus. Diese darf aber immer eine Spur Deines individuellen Charakters enthalten.

Auch meine persönliche Geschichte kannst Du auf LinkedIn finden – von meinen Anfängen in den USA bis hin zur Gründung meiner Marke SoLou.

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

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Warum eine spitze Positionierung und ein Personal Branding so wichtig sind

Warum eine spitze Positionierung und ein Personal Branding so wichtig sind

Ich war zu Gast in dem Podcast Flow Feel Happy von Lia Schlömer, ihres Zeichens Spiritual Business Coach und wir haben über meine Leidenschaft, das Personal Branding gesprochen. In diesem Artikel findest du eine Zusammenfassung des Interviews. 

Bevor wir so richtig ins Thema einsteigen, sprechen wir nochmals über meinen Werdegang, denn auch der ist ein wichtiger Teil meiner heutigen Strategie. 

 

Meine erste Karriere

Nach einem erfolgreichen Studium in den USA startete ich in eine steile Karriere in sämtlichen Marketingabteilungen vom Kleinunternehmen bis zum internationalen Konzern mit Führungs- und Personalverantwortung. Nach der Geburt meiner Tochter bin ich bald darauf direkt wieder mit einer Vollzeitstelle eingestiegen – was mit einem Beinahe-Burnout geendet hat. Kind, Familie und einen Vollzeitjob unter einen Hut zu bekommen und allem gerecht zu werden, das war nach so einer kurzen Zeit einfach zu viel. Ich nahm mir also eine Auszeit, bekam ein zweites Kind und nach etwa 4 Jahren wagte ich den Schritt erneut. 

 

Meine zweite Karriere

Da sich aber meine Prioritäten verschoben hatten – die neue Mutterrolle machte einen völlig anderen Menschen aus mir – wollte ich nicht mehr mit einer Vollzeitstelle einsteigen und so landete ich in der Position einer Marketing Assistenz. Ich stand also vor dem allseits bekannten Karriere-Knick. Mein Mann brachte daraufhin den Gedanken der Selbstständigkeit ins Spiel und so wurde Solou Business Solutions geboren. Aufgrund meines hervorragenden Netzwerks aus meiner “ersten Karriere” startete ich direkt mit 4 Kunden in die Selbstständigkeit. Ich war als Interims Head of Marketing in einigen mittelständischen Unternehmen eingesetzt und habe dort die bisherigen Marketingstrukturen bewertet und in mit einem neuen Konzept versehen. 

Eines Tages entschied ich mich, meine Offline Fähigkeiten auch Online einzusetzen und erstellte mir einen Account bei Instagram. Auch hier musste ich erst die Marke “Nicole Wehn” aufbauen, denn anfangs hatte ich natürlich keine Sichtbarkeit und Reichweite. Eine große Hürde war, mich zu zeigen. Permanent Fotos von mir zu posten, Stories zu machen, mich zu zeigen und mein Gesicht in die Kamera zu halten – all diese Dinge fielen mir extrem schwer. Hier aus mir heraus zu kommen war mitunter das größte persönliche Wachstum diesen Jahres, worauf ich heute auch sehr stolz bin. 

 

Personal Branding hat mir zu Sichtbarkeit verholfen 

Genau dieser Schritt – sich zu zeigen – hat mir nachher auch geholfen, sichtbar zu werden. Personal Branding, also die Verknüpfung meiner Marke und meines Angebots mit mir selbst als Person, war und ist einer der wichtigsten Aspekte meines Erfolgs. Personal Branding ist auch heute der Hauptbereich, den ich auf Instagram vertrete. Während ich weiterhin auch andere Bereiche des Online Marketing aufzeige, meine Tipps und Tricks teile und Beiträge veröffentliche, ist Personal Branding das Key Element. 

 

Offline vs. Online 

Der Unterschied zwischen der Offline und der Online Marketing Welt ist enorm. Viele mittelständische Unternehmen denken heute noch, einen Instagram Account zu eröffnen und dort hin und wieder zu posten würde automatisch zu Kunden und Umsatz führen. Weit gefehlt! Auch die absolute Beschallung und Konfrontation mit dem eigenen Produkt reicht als Marketing Strategie nicht mehr aus. Heute solltest Du Dir immer die Frage stellen “Welches Problem hat meine Zielgruppe und wie kann ich dieses Problem lösen?”. 

Während früher vor allem wichtig war, die Professionalität der Firma, der Marke oder der Dienstleistung in den Vordergrund zu stellen, ist es heute wichtig, eine Verbindung zur Zielgruppe zu finden. Ich poste beispielsweise immer mal wieder über meine Fails, sei es in einem Video oder in einem Post. Genau diese Erlebnisse (sind wir mal ehrlich, wem passieren keine Fehler?), schaffen eine Bindung zu meiner Zielgruppe, die sich dadurch verstanden und abgeholt fühlt. 

 

Ist Personal Branding die Zukunft?

Aufgrund der Masse der Angebote heutzutage in den meisten Branchen, hast Du als unbekannte Marke keine andere Wahl, als dich durch Personal Branding davon abzuheben. Besonders bei Social Media gilt dabei: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint. Überlege Dir also bereits von Anfang an, mit welcher Strategie du starten möchtest. Wie möchtest Du deine Zielgruppe erreichen und eine Bindung aufbauen? Welche persönlichen Bereich möchtest du teilen? 

Auch wenn Personal Branding heute in aller Munde ist und als “der neue Trend” gefeiert wird, ist der Grundgedanke nicht neu. Bereits 1937 hat Napoleon Hill in seinem Buch “Think and Grow Rich” davon gesprochen und viele große Unternehmen machen hiervon seit langer Zeit Gebrauch. Ein Beispiel wäre der Weihnachtsmann von CocaCola oder die Testimonials von Pepsi oder Nike. Am Ende des Tages suchen Menschen immer die Verbindung zur Marke. Wenn Du dich also zeigst, zeigst wer Du bist und was Dich ausmacht, erkennt deine Zielgruppe genau diese Verbindung. 

 

Social Media ist kein Werbekanal 

Das ist ein häufiger Fehler und Fehlgedanke einiger (mittelständischer) Unternehmen. Auf Social Media steht der Beziehungsaufbau im Vordergrund. Schaffe die Verbindung zu deiner Zielgruppe. Reines Posten von Produkten und Angeboten wird langfristig keinen Erfolg mit sich bringen. Auch für größere Unternehmen lohnt sich Personal Branding in diesem Bereich. 

 

Starte mit Deiner Zielgruppe 

Im Marketing – so auch auf Social Media – startet alles mit der Zielgruppe. Leg Dir deine persönliche Zielgruppe so genau wie möglich fest, erstelle also die sogenannte Persona. 

  • Wie heißt Dein Zielkunde?
  • Wie alt ist sie?
  • Wo lebt sie?
  • In welchem Umfeld lebt sie?
  • Welche Bedürfnisse hat sie?
  • Welche Vorlieben hat sie?
  • Welche Herausforderungen oder Probleme hat sie?

Überlege Dir diese Bereich so genau wie möglich. An dieser Stelle möchte ich Dir direkt einen Tipp mitgeben: häng Dich nicht übermäßig lange an der Definition auf, Du kannst sie im Nachhinein immer wieder verändern und anpassen. Wichtig ist, besonders auf Social Media immer, ins Tun zu kommen. Fang an Inhalte zu erstellen und zu posten und passe diese immer wieder an. 

 

5 Schritte, um Dich mit Personal Branding richtig zu positionieren

  1. Definiere Deine Zielgruppe und Ziele
  2. Erarbeite Deinen eigenen USP
  3. Überlege Dir, welche Inhalte du bereits hast und welche Bereiche Du abdecken kannst und möchtest
  4. Definiere die Probleme deiner Zielgruppe, womit kannst du Mehrwert bieten
  5. Leg los

 

Bonus Tipp: Sei nicht zu hart zu Dir selbst! Freu Dich über jeden Erfolg, egal wie klein der erscheinen mag. Geh jeden Schritt in Deiner eigenen Zeit und schau nicht zu viel nach links und rechts und vergleich Dich mit anderen. 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

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Wie du als Angestellte mehr Sichtbarkeit durch Personal Branding bekommst

Wie du als Angestellte mehr Sichtbarkeit durch Personal Branding bekommst

Als Angestellter aus der Masse durch Personal Branding herausstechen und so für Headhunter und Unternehmen gleichermaßen interessant zu sein ist der neue Trend schlechthin.

Personal Branding, also sein Produkt oder die Dienstleistung emotional aufzuladen und so sichtbar zu werden, ist für Unternehmer bereits an der Tagesordnung. Warum auch Angestellte von Personal Branding Gebrauch machen sollten, um zukünftig im Jobmarkt zu bestehen, erkläre ich in diesem Blogartikel

 

 

Wie ich zum Personal Branding kam 

Ich hatte eine wundervolle erste Karriere. Nach meinem BWL Studium in den USA mit Schwerpunkt Marketing habe ich von der Agentur bis zum Konzern in vielen verschiedenen Bereichen des Marketings arbeiten können. Ich hatte so ziemlich jede Marketing Disziplin mindestens einmal in meinem Aufgabengebiet. So erklomm ich die Karriereleiter Schritt für Schritt bis hin zur Leitungsfunktion in einem amerikanischen Großunternehmen mit Personalverantwortung – und ich habe es geliebt. Ich war gerne angestellt, ich hatte gerne Führungsverantwortung und in meinem Umfeld, in meiner Firma war meine Meinung und mein Expertenwissen gefragt. 

 

Dann kamen die Kinder

Meine Tochter wurde 2010 geboren und als sie ein halbes Jahr alt war, ging ich wieder Vollzeit in meinen alten Job zurück. Ich hatte keine Wahl, es gab keinen Marketing Job mit Verantwortung in Teilzeit und ich liebte schließlich meine Arbeit. Nach etwa zwei Jahren war ich kurz vor einem Burnout. Ich habe damals eine Pause eingelegt. 

Als ich danach wieder einsteigen wollte, dachte ich, die Welt hat auf mich und meine Arbeitskraft gewartet – weit gefehlt. Ich bekam erst mal nur eine Teilzeit Stelle als Marketing Assistenz. Schließlich brachte mein Mann den Gedanken der Selbstständigkeit ins Spiel. Gesagt, getan. Ich startete direkt mit 4 Kunden aus meinem Netzwerk in die Selbstständigkeit. Und obwohl ich in meinem Umfeld als Marketingexpertin wahrgenommen wurde, kannte mich ausserhalb dieses Netzwerkes kein Mensch. 

Ich bin seit 2004 sowohl auf LinkedIn als auch Xing und für mich waren das damals nur Bewerbungsplattformen, auf die ich meinen Lebenslauf hochgeladen habe. Heute ist daraus weit mehr geworden: eine richtig große Content Plattform. Und ich habe diese Möglichkeiten überhaupt nicht genutzt! Ich hatte immer die Sorge, dass mein Arbeitgeber sehen könnte, was ich so schreibe und mache. Wir hatten damals unter anderem Richtlinien für die aufkeimenden Social Media Plattformen.

 

Was hat das alles mit Personal Branding zu tun? 

Ich habe es innerhalb von 6 Monaten geschafft, mittels Personal Branding auf Social Media nicht nur Sichtbarkeit als Unternehmerin zu erlangen, sondern auch als Expertin wahrgenommen zu werden. Und das kannst Du auch – auch im Angestelltenverhältnis. 

Denn egal wie viele Richtlinien es gibt, es ist jedem Angestellten erlaubt, sein Wissen zu teilen. Du kannst es in Form eines Blogs, eines Podcasts oder eben Beiträgen auf LinkedIn umsetzen. Du kannst bei anderen Experten mit Deinem Wissen kommentieren oder über Erfahrungen aus Deinen Projekten sprechen.

Falls Du Dich jetzt fragst, wieso Du das machen solltest: hast Du nicht auch schon mal eine neue Kollegin, einen Kollegen oder einen Chef gegoogelt? Hast Du Dich schon mal selbst gegoogelt? Das Bild, dass Du nach außen repräsentierst, kannst Du so nachhaltig und erfolgreich selbst beeinflussen. Wenn Du einen neuen Job suchst, dann ist es strategisch klug, ca. 90 Tage vorher mit dem Aufbau eines Expertenstatus zu beginnen.  

Es war nie einfacher als heute, einen Expertenstatus in kürzester Zeit aufzubauen und so Sichtbarkeit zu erlangen. Dabei ist die größte Hürde das Mindset. In meinen Coachings fragen mich meine Kunden zum Beispiel: “was soll ich da posten? Wen interessiert das denn? Ich mache doch nur meinen Job, was kann ich darüber berichten?” Dabei bin ich fest überzeugt, dass jeder Angestellte nur profitieren wird von diesem neuen Trend, der sich Personal Branding zu Nutze macht und so seine eigene Personenmarke aufbaut.

 

Wie fange ich als Angestellte mit Personal Branding an? 

Jetzt also zu meinen 3 Tipps, wie man auch als Angestellte mehr Sichtbarkeit und Expertenstatus erreicht und so von Headhuntern und Unternehmen gefunden wird:

 

Tipp 1

Einfach mal machen. Erkundige Dich in Deinem Unternehmen, sprich mit Deinem Vorgesetzten und dann einfach mal loslegen und ausprobieren.

 

Tipp 2

Schreibe Dein Wissen auf – in Form eines Blogs, eines Skripts für einen Podcast, oder einem Artikel auf LinkedIn oder Xing.

 

Tipp 3

Kommentiere bei anderen Experten. Teile Dein  Wissen oder die Meinung anderer solange es mit Deiner Meinung gleich ist.

 

Abschließend möchte ich sagen, dass es wichtig ist, dass Du Dich zeigst und auch darüber redest, was Du leistest und kannst. Also trau Dich!

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

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Personal Branding auf Instagram

Personal Branding auf Instagram

Ein How-To über den Weg zum eigenen Markenbotschafter

 

Seit Anfang des Jahres bin ich mit SoLou aktive Userin von Instagram und jeden Tag aufs Neue begeistert, welch einen Mehrwert mir die Plattform als Unternehmerin bietet. Ein Aha-Erlebnis, das ich nun endlich mit Dir teilen möchte.

Wie die meisten von uns habe auch ich Instagram zunächst ein wenig abgestempelt. Ein Kanal auf dem Influencer ihr Unwesen treiben und regelmäßige Selfies ein Must-Have sind – wie falsch ich doch lag. Schon nach kürzester Zeit habe ich mich eines Besseren belehren lassen und durfte erfahren, wie sich kinderleicht eine Community aufbauen ließ und der Bekanntheitsgrad meiner eigenen Personal Brand von Tag zu Tag anstieg.

Doch was macht Instagram vor allem für das Personal Branding so einzigartig? Anders als Business-Plattformen wie LinkedIn oder Xing liegt der Fokus auf dem Visuellen. Ein 1A-Bewerbungsfoto mag schön und gut sein, sagt allerdings nicht viel über den Charakter einer Person aus. Standardisierte Posen und Outfits können uns schnell in der Masse untergehen lassen. Möchtest Du also Dich und Deine eigene Marke als sympathischen und vor allem authentischen Ansprechpartner in Deinem Fachgebiet präsentieren, wirst Du  doch ganz einfach zu Deinem eigenen Influencer.

 

Es müssen nicht immer Selfies sein…

Grundsätzlich musst Du Dir vor Augen halten, dass nicht Dein Unternehmen, sondern Du als Person im Vordergrund stehen. Soll heißen: sämtliche Logos und Firmennamen werden nur beiläufig erwähnt und eignen sich nicht als Profilbild. Natürlich möchtest Du mit Deinem Profil ein wenig werben – das sollte aber niemand sofort bemerken. Unterschwellige Anmerkungen reichen bereits vollkommen aus, um darauf aufmerksam zu machen, dass genau Du der richtige Ansprechpartner für Dein Fachgebiet bist.

Machen wir uns also an den Content. Erzähle Geschichten aus Deinem Leben und lass Deine Follower (oder diejenigen, die es noch werden können) an Deinen Erfahrungen teilhaben. Lass Fotos und Videos über Deine Arbeit sprechen. Sei es über Bilder von entworfenen Produkten oder Fotos während eines Workshops – Instagram bietet sich für nahezu jede Branche an. Und das ist auch gut so. Denn Fakt ist, dass sich Visuelles sehr viel stärker in den Köpfen der User verankert, als reiner Text.

In Sachen Content ist es außerdem essentiell, dass sich Dein individuelles Branding selbstverständlich auch auf Instagram wieder spiegelt. Wie ein roter Faden sollten sich so visuelle Merkmale wie Farbspektren oder komplette Templates durch sämtliche Social-Media-Kanäle ziehen, auf denen Du unterwegs bist. Natürlich ist der Upload über das Smartphone immer ein wenig umständlich, sobald Grafiken oder Ähnliches ins Spiel kommen. Glücklicherweise lassen sich mit Softwares wie OneUp die Beiträge auch ganz bequem über den PC veröffentlichen.

Noch einmal zurück zum Stichwort Geschichten: die perfekte Möglichkeit, narrativ aus deinem Alltag als Personal Brand zu berichten ist das Story-Tool. Auch bekannt aus Facebook lassen sich über dieses Fotos und kurze Videos in Echtzeit mit Deinen Followern teilen. Geh live – und das direkt am Arbeitsplatz oder aus dem Wohnzimmer. Eine besonders schöne Option, die ich selber auch sehr gerne nutze, ist das Erstellen von Umfragen. Wer aktiv nach der Meinung anderer User bittet, dem wird auch Gehör geschenkt. Der Effekt: Deine Follower fühlen sich angesprochen und tragen aktiv zu der Entwicklung Deiner Marke bei.

Nun aber einmal zu einer ganz essentiellen Frage: wie viel Aktivität ist auf Instagram überhaupt notwendig? Was die reinen Posts betrifft, sollten zwischen mindestens drei Posts in der Woche und maximal zwei Posts am Tag angepeilt werden. Wer nicht immer die Zeit für tagaktuelle Beiträge findet, kann auch gerne auf Planungstools wie Postcron oder Planoly zurückgreifen und somit bereits im vornherein Posts erstellen und datieren.

 

Die Wissenschaft der Hashtags

Denke ich an Instagram, denke ich an Hashtags. Diese windschiefen Kreuzchen haben eine ziemlich wichtige Aufgabe was die Algorithmen der Plattform angeht. Wird so beispielsweise der Hashtag #blau verwendet, wird Dein Beitrag automatisch in einen Topf mit anderen Beiträgen des gleichen Hashtags geworfen, Usern mit Interessen zum Thema #blau angezeigt und, weil es sich um einen sehr populären Hashtag handelt, automatisch die Reichweite erhöht.

Pro Posts sind lediglich 30 Hashtags zu setzen. Zum Glück, denn in der Kürze liegt die Würze. So solltest Du stets darauf achten, Hashtags zu verwenden, die auch wirklich Deine Nische widerspiegeln. Zu allgemeine Hashtags, sogenannte generische Hashtags, laufen nämlich Gefahr, auch User zu erreichen, die überhaupt nicht zu Deiner Zielgruppe gehören. Das perfekte Rezept lautet also: ein ausgeglichenes Verhältnis von generischen Hashtags und ebensolchen, die Dein Fachgebiet repräsentieren. 

 

Mein Shout-Out an Instagram

Instagram hat sich im Laufe des Jahres für mich zu einer unglaublich effizienten Plattform in Sachen Social-Media-Marketing entwickelt. Und es geht ja nicht immer nur um Vermarkten, Vermarkten, Vermarkten. Mir persönlich bereitet besonders das Socializing eine große Freude. Durch meine Präsenz werde ich auffindbar, ich entdecke schneller andere Unternehmer/innen mit einem ähnlichen Fokus, trete mit ihnen in Kontakt – und das alles vom Wohnzimmersessel aus.

Ganz abgesehen davon erweist sich Instagram immer wieder als kinderleichter Weg, das eigene Portfolio ansprechend zu präsentieren. Dieses Portfolio muss dabei selbstverständlich nicht aus der Kreativbranche stammen. Auch Personenmarken aus der Dienstleistung können ihre Arbeit darbieten, indem sie beispielsweise Fotos von Seminaren posten.

Visuelles wirkt einfach. Sofern Du also Dich und Deine Marke als authentischen Experten in Deinem Themenfeld vorstellen möchtest, bist Du bei Instagram genau richtig.

Gerne berate ich Dich in einem persönlichen Gespräch ausführlicher zu diesem Thema. Schick mir hierzu einfach eine E-Mail.

 

Kein anderer Social-Media-Kanal eignet sich so gut zum Aufbau deiner Personenmarke wie Instagram. Auf Instagram kannst du dein Personal Branding zu 100% leben und dich deinen Wunschkunden als authentischen Ansprechpartner und Experten präsentieren. Mit der Nutzung von Instagram für dein Personal Branding erhöhst du nicht nur deine Sichtbarkeit, deinen Wiedererkennungswert und die Bekanntheit deiner Personal Brand, sondern kannst auch kinderleicht eine Community aufbauen, die deine Wunschkunden enthält.

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

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Wie auch Du den geeigneten Social Media Kanal für Deine Personal Brand findest

Wie auch Du den geeigneten Social Media Kanal für Deine Personal Brand findest

Personal Branding über Soziale Netzwerke

Facebook, Instagram, LinkedIn – die Flut an sozialen Netzwerken, auf denen Unternehmer vermeintlich vertreten sein sollen, wächst von Tag zu Tag. Wer soll denn da bitteschön noch den Überblick behalten? Und ist es wirklich notwendig, immer und überall präsent zu sein? Die gute Nachricht vorab: selbstverständlich nicht. Jede Plattform bietet nämlich andere Features, die für Deine Marke entweder von Vorteil sein können oder eben einfach nicht. Von den klassischen Social Networks über visuelle Plattformen bis hin zu Business Networks steht es jeder Personenmarke offen, eigene Schwerpunkt zu setzen und gezielt den eigenen Content zu vermarkten. Und solltest Du ein Quereinsteiger in Sachen Social Media sein, wirf doch einfach einen kurzen Blick auf meinen Artikel In 6 Schritten zur Personenmarke – Personal Branding für KMU und Start-Ups. Bevor es losgeht aber noch ein Appell an alle Blogger: wer bereits in diesem Bereich aktiv ist, kann sämtliche Beiträge als idealen Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung einer optimierten Marketingstrategie verwenden. So können beispielsweise zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten in die Texte integriert werden, um Deine Leserschaft auch auf die Social-Media-Präsenz aufmerksam zu machen. Generell empfiehlt es sich nämlich, die komplette Online-Präsenz über sogenannte Social Links zu verknüpfen. Sei es von der Website auf Facebook oder von Instagram auf LinkedIn – sobald ein Nutzer auf eines Deiner Profile gestoßen ist, kommt der Stein ins Rollen und sowohl Sichtbarkeit als auch Traffic werden automatisch erhöht.

 

Ein kleines 1×1 der sozialen Medien

Machen wir uns also ans Werk. Wie wir alle wissen, steigt das Angebot sozialer Medien im Zuge der Digitalisierung ins Unendliche. Folglich ist auch die Streubreite unserer User sehr viel größer. Da es uns um die großen Fische im Teich geht, möchte ich in diesem Artikel die wichtigsten Plattformen für ein erfolgreiches Personal Branding vorstellen. Du wirst dabei sehen, wie simpel es ist, anhand nur weniger Auswahlkriterien den richtigen Kanal/ die richtigen Kanäle herauszufiltern und einen mühelosen Einstieg in das Social-Media-Marketing zu finden.

1. Facebook & Twitter – Hauptsache Socializing

Beginnen wir mit der bekanntesten Form sozialer Medien – der Social Networks. Der Name ist Programm, denn Vernetzen und Reputationen erhöhen sind das Ziel. Facebook zählt wohl zu den bekanntesten Vertretern im deutschsprachigen Raum, denn mit rund 32 Millionen Nutzern pro Monat sind beinahe alle potentiellen Zielgruppen online vertreten. Eine optimale Ausgangslage für all jene, die ihre Personal Brand aktiv promoten wollen. Bei der Erstellung eines Profils kann dabei zwischen einem regulärem Personenprofil und einer Unternehmensseitegewählt werden. Besonders in puncto Personenmarke empfiehlt es sich natürlich eher, zu einer Unternehmensseite zu greifen. Ganz abgesehen von der professionellen Darstellung Deiner Brand hast Du so zusätzlich die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu schalten oder Statistiken über Impressions, Likes und Co. zu erhalten. Auch Twitter kann mit dem Erfolg von Facebook mithalten, versteht sich aber eher als globales Pendant. Personal Brands, die überwiegend kundenfokussiert arbeiten, sind in diesem Geflecht besonders gut bei Facebook aufgehoben. Twitter hingegen ist aufgrund des internationalen Charakters wie gemacht für B2B-Kontakte.

2. Instagram & YouTube – Visualität zählt

Nun zu einem meiner Lieblingsthemen in Sachen Social Media: Instagram. Uns allen ist es höchstwahrscheinlich bewusst, dass visuelle Signale sehr viel länger im Gedächtnis des Empfängers verankert bleiben, als nackter Text. Wer also der Personal Brand ein Gesicht verleihen möchte, ist auf dieser Plattform genau richtig. Was vielleicht zunächst als Einschränkung erscheinen mag, ist der große Mehrwert von Instagram: die Reduktion auf Bild- oder Videobeiträge. Lediglich eine kurze Beschreibung oder die Verwendung zielgruppengerechter Hashtags sind realisierbar. Deine Aufgabe ist es also, Deinen Beiträgen so viel Aussagekraft zu verleihen wie möglich. Ein Fokus auf Lifestyle oder Fotografie sind dabei keinesfalls ein Muss. Auch Personal Brands der Dienstleistungsbranche können erfolgreich ihre Marke über Instagram promoten. Was es dazu braucht? Gewähre ganz einfach hin und wieder kleine Einblicke in Deinen Alltag. Teile Fotos aus dem Unternehmen oder veröffentliche kurze Storys über Dein Leben ganz abseits der Arbeit. YouTube ist ein ähnlich heißes Pflaster wie Instagram, nur eben mit Videos anstelle von Fotos. Die Zeiten, in denen die Plattform für lustige Katzenvideos und DIY-Ratgeber bekannt war, sind dabei längst überholt. Vielmehr erweist sich YouTube aktuell als perfektes Informationsmedium, um die Person hinter einer Marke besser kennenzulernen. Bestenfalls auf ein Zeitfenster von fünf Minuten komprimiert können dabei Erlebnisse und Informationen in Echtzeit geteilt werden. Solltest Du Dich für diese Form des Personenmarketings entscheiden, achte jedoch darauf, stets ein einheitliches Branding zu bewahren.

3. LinkedIn & Xing – Die Plattformen für B2B

Eher auf Fakten ausgerichtet, aber dennoch effizient in Sachen Personal Branding sind die Business Networks. Ähnlich einer digitalen Visitenkarte stehen auf Plattformen wie Xing und LinkedIn vor allem die verschiedenen Etappen der persönlichen Entwicklung im Mittelpunkt. Hierbei geht es weniger darum, die Personenmarke vor Kunden als vor potentiellen Geschäftspartnern zu präsentieren. Du siehst schon: solltest Du Dich also weniger auf den direkten Kundenkontakt spezialisieren, bieten Business Networks die optimale Basis für die Präsentation Deines Portfolios. Doch warum fallen Business Netzwerke noch in die Sparte Social Media? Um diese Frage zu beantworten, lösen wir uns zunächst von der fast schon engstirnigen Definition sozialer Netzwerke. Nicht nur Chatten und Liken sind die Essenz dieser Online-Plattformen, sondern auch das Vernetzen. Mach also B2B-Kontakte mit informativen Content und einer ausführlichen Beschreibung Deiner Person auf Dich aufmerksam. Die Frequenz an Posts ist dabei sehr viel weniger essentiell, als beispielsweise Backlinks zu Deiner Website oder verwandten Pages und eine aufschlussreiche Über-mich-Seite.

 

Die wichtigsten Auswahlkriterien im Überblick

Fassen wir also noch einmal die Erkenntnisse unserer Odyssee durch die Social-Media-Welt zusammen. Vor allem für Deine Personal Brand solltest Du Dir so klare Prioritäten setzen:

  • Auf welchen Plattformen ist meine Zielgruppe überwiegend unterwegs?
  • Welchen Content möchte ich über diese Plattform teilen?
  • In welchen Netzwerken sind meine Wettbewerber unterwegs?
  • Bin ich bereit, mich und mein Gesicht online zu präsentieren?
  • Wie viele Kanäle kann ich parallel zueinander betreuen?

Es gibt keine Faustformel die besagt, Mediengestalter dürfen nur auf Instagram und Personalberater auf LinkedIn unterwegs sein. Viel wichtiger ist, die eigenen Vorstellungen zu erkennen und über ein ausgeprägtes Wissen im Hinblick auf die Zielgruppe zu verfügen. Willst Du auch mehr über mich und meine Personenmarke erfahren? Dann besuch mich doch auf Instagram oder LinkedIn.

Kennst Du schon meine Personal Branding Checkliste? 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

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Personal Branding Strategie für Social Media

Personal Branding Strategie für Social Media

Mittels sozialer Netzwerke schrittweise eine Personenmarke schaffen

Ich persönlich bin ein großer Freund von Social Media. In Sekundenschnelle können Beiträge geteilt oder auch neue Kontakte geknüpft werden. Die Zeiten, in denen diese sozialen Netzwerke ausschließlich der Sparte Privatleben zugeordnet werden konnten sind dabei längst vorbei. Schauen wir einmal über den Tellerrand hinaus und werfen einen genauen Blick auf das neue Must-Have der digitalen Markenführung. Um Dir die Thematik ein wenig schmackhaft zu präsentieren, stellen wir uns zunächst einmal folgende Frage: Warum sind soziale Medien denn überhaupt so wichtig für Deine erfolgreiche Markenführung online? Um das Ausmaß dieses Beitrags nicht zu sprengen, hier die Antwort kurzgefasst:

  • Der Wiedererkennungswert der eigenen Marke steigt
  • Das Verhältnis zum Kunden erhält einen persönlichen Touch
  • Profitable Partnerschaften werden aufgebaut, aus denen wiederum neuer Input gezogen werden kann
  • Soziale Netzwerke sind von allen mobilen Endgeräten abrufbar

 

Personal Branding online – Darum sind soziale Medien ein Muss

Ganz recht, in diesem Artikel soll der Fokus auf Personal Branding liegen. Solltest Du mehr über die Grundlagen dieses Themas erfahren wollen, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten. Personal Branding ist dabei keine Marketingstrategie, die nur Influencern und YouTube-Sternchen vorbehalten ist. Auch KMUs können vom Mehrwert einer persönlichen und einzigartigen Marke profitieren.

1. Aus der Masse hervorstechen und Persönlichkeit zeigen

Der Begriff Personal Branding stammt natürlich nicht von irgendwoher. Stelle bewusst Dich und Deine Marke in den Fokus – das ist das Ziel. Was macht Deine Marke einzigartig? Warum brennst Du für Deine Arbeit? Und warum beschäftigt Dich gerade dieses Thema? Dabei gilt: je spezifischer Du Dein Feld wählst, desto besser. Hilfreich ist es immer, mögliche Schwerpunkte zu googeln und abzugleichen, welche Themen online bereits vertreten sind und welche eher nicht. Es nützt natürlich nichts, wenn die passende Nische gefunden ist, Du aber nur halbherzig hinter Deinem Thema stehst. Sobald Kunden ein Unternehmen beauftragen, erwarten sie eine Expertise. Die eigenen Interessen in die Arbeit miteinzubinden ist also essentiell, um mit voller Power die Personal Brand präsentieren zu können.

2. Geschlossenheit wahren und ein Corporate Design entwickeln

Einmal blau, einmal pink, einmal konkav, einmal konvex – sobald eine Marke nicht einheitlich auftritt, wird Verwirrung gestiftet. Solltest Du Dich also entscheiden, auf mehreren Social-Media-Kanälen präsent zu sein, ist ein einheitlicher Aufbau ein Muss. Dieser Aufbau geht über das bloße Design und ein gleichbleibendes Profilbild hinaus. Natürlich sind Schriftart, Farbgebung und das Logo grundlegend. Ganz abgesehen davon sollte aber auch bei allen Accounts ein einheitlicher Name eingesetzt werden. Das Internet bietet dabei unzählige Angebote, um zu kontrollieren, welche Domains und Namen schon vergeben sind und welche nicht. Von Abkürzungen und Spitznamen ist bei dieser Wahl allerdings abzuraten.

3. Beiträge planen und regelmäßig veröffentlichen

Dein Account ist also erstellt und bereit gelauncht zu werden. Weiter geht es nun mit dem Teilen von qualitativ hochwertigen und vor allem regelmäßigen Content. Posts oder Tweets von Unternehmen wirken eigentlich immer locker aus dem Ärmel geschüttelt. Meist steckt jedoch ein kompletter Marketingplan dahinter. Glücklicherweise bietet das Netz eine Masse an hilfreichen Tools, mit denen Du ganz einfach den Überblick behalten kannst. Mein persönlicher Favorit an dieser Stelle: Trello. Über die Task Management Plattform kann nicht nur mühelos neuer Content geplant, sondern mit den Interessen des gesamten Teams abgestimmt werden. Es geht um Deine Personal Brand – berichte also nicht ausschließlich vom Unternehmenstrott, sondern gewähre hin und wieder kleine Einblicke in Dein privates Leben. Wie tickst Du? Was sind Deine Interessen? Und wie üben diese sich auf Deine Arbeit aus? Jeden Tag einen neuen Text verfassen kann dabei auf die Dauer natürlich ein wenig langweilig wirken. Das Geheimnis liegt also in einem gezielten Medienmix aus Fotos, Videos und vielleicht sogar eigen verfassten Artikeln. Sollte nichtsdestotrotz einmal ein Tag kreative Flaute herrschen, kann notfalls immer ein informativer Beitrag repostet werden. Hauptsache ist, Du hältst Deine Community am Leben. Aber Vorsicht ist geboten – sei nur auf so vielen Plattformen aktiv, wie Du auch regelmäßig betreuen kannst.

4. Eine Community aufbauen und up to date sein

Natürlich wird Deine Reichweite am Anfang noch nicht mit der einer Kim Kardashian mithalten können. Warum aber nicht wenigstens in die Nähe kommen? Um dieses Ziel zu erreichen, liegt es bei Dir, den ersten Schritt zu wagen und die Hemmschwelle zu überwinden. Überlege also, wo Deine Zielgruppe unterwegs sein könnte und wie diese zu erreichen ist. Parallel dazu vergiss aber nicht, auch den Überblick über Deine Präsenz zu behalten. Je mehr Deine Community wächst, desto größer ist nämlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Personal Brand erwähnt wird. Egal ob Liebesbeweis oder Shitstorm – es ist Deine Aufgabe, sämtliche Aktivitäten zu beobachten und möglichst zeitnah zu reagieren. Eine große Hilfe können dabei Monitoring-Tools wie Mention sein, die stets über Comments, Reposts etc. auf dem Laufenden halten.

Wie geht es nun weiter?

Es ist noch kein Social-Media-Genie vom Himmel gefallen, das steht außer Frage. Zu Beginn heißt es also einfach: Ruhe bewahren. Um Deine Personal Brand dabei schon von Anfang an von ihrer Schokoladenseite zu präsentieren, hier die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst:

  • Egal ob Posts oder Tweet – achte darauf, nur hochwertige Beiträge zu teilen, die auch wirklich in Dein Themenfeld passen
  • Erstelle einen Beitragsplan, damit Du auch regelmäßig auf den Plattformen aktiv sein kannst
  • Du musst nicht auf allen bekannten Plattformen aktiv sein. Um die erfolgreiche Vermarktung Deiner Inhalte also zu sichern, wähle nur Kanäle aus, die auch für die Marke relevant sind
  • Finde die Balance zwischen persönlichem und unternehmensbezogenem Content. Schließlich geht es mit Deiner Personal Brand, wie es der Name schon sagt, um Dich als Person

Wie Du siehst, steckt ein unglaubliches Potential in sozialen Medien. Wer noch tiefer in die Materie eintauchen will, kann gerne einen Blick auf meine weiteren Artikel zum Thema Personal Branding werfen. Im Fokus: Wie lässt sich der geeignete Social-Media-Kanal finden? Was für eine Marketing-Power hat Instagram? Und wie lässt sich eine Kundenbindung über Storytelling aufbauen? (Links aktuell noch offen) Selbstverständlich kannst Du mich auch gerne jederzeit für eine persönliche Beratung kontaktieren.  

Kennst Du schon meine Personal Branding Checkliste? 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

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