Anleitung: Wie Du Deine Personal-Branding-Strategie erstellst

Anleitung: Wie Du Deine Personal-Branding-Strategie erstellst

Du weißt jetzt, wie wichtig eine Personal-Branding-Strategie für Deinen beruflichen Erfolg ist, Du bist Dir aber nicht sicher, wie man sich solch eine Strategie erstellt. Dann bist Du hier genau richtig, denn ich zeige Dir in dieser Anleitung Schritt für Schritt wie Du zu Deiner erfolgreichen Personal-Branding-Strategie kommst.

 

Eine Positionierung ist nur die halbe Miete

Am Anfang einer jeden Strategie steht die PositionierungDu musst schließlich erst mal wissen, wer Du bist und was Dich unterscheidet, bevor Du darüber nachdenkst, WIE Du bekannter wirst.

Nun hast Du Dir Deine Positionierung erarbeitet und trotzdem schaffst Du es nicht, neue Kunden online zu gewinnen. Keine Sorge, das ist ganz normal und ging mir natürlich am Anfang meinerSelbstständigkeitganz genauso. Denn es fehlen noch ein paar Schritte hin zu einer erfolgreichen Personal Brand und zu Deiner Sichtbarkeit.

 

Eine Personal-Branding-Strategie erstellen – diese Schritte gehören dazu

Ich habe mir in den letzten zwei Jahren mein eigenes 3-Schritte Markenmodell erarbeitet, wonach ich mit all meinen Kunden ihre Personal-Branding-Strategie erarbeite. So sieht das Modell aus:

Schritt 1: Erarbeite deine einzigartige Positionierung

Am Anfang einer jeden Positionierung steht immer zuerst die Analyse. Diese hast Du in der Positionierungsarbeit schon insofern abgeschlossen, als dass Du jetzt weißt, wer Du bist, wofür Du stehst, wen Du erreichen willst und was Dein Angebot ist. Wie Du Deine Positionierung erstellst, liest du in diesem Blogartikel.

 

Schritt 2: Definiere Deine Ziele

Jetzt kommen wir zum nächsten Schritt. Du machst Dir Gedanken, was Deine langfristigen Ziele sind. Diese Ziele sind sehr individuell. Mein langfristiges Ziel ist es beispielsweise, als DIE Personal-Branding-Expertin im deutschsprachigen Raum wahrgenommen zu werden, so wie Marie Forleo beispielsweise als DIE Business-Expertin gilt. Außerdem möchte ich finanziell unabhängig sein und ortsungebunden von meinem Business leben können.

Nach den langfristigen Zielen kommen die Ziele für die nächsten 1 bis 2 Jahre. Ich möchte beispielsweise mindestens 100 Wunschkunden zu mehr Sichtbarkeit online verhelfen, mit Leichtigkeit regelmäßig Content erstellen, ein Buch schreiben und als Speakerin auf großen Veranstaltungen über mein Herzensthema sprechen und andere Frauen mit meiner Geschichte inspirieren. 

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

Trage Dich gerne in meinen Newsletter ein. Hier erfährst Du von den neuesten Tipps, Tricks und Angeboten zuerst, die Dir helfen, mehr Sichtbarkeit und Reichweite durch Personal Branding zu erlangen und so online Kunden zu finden.

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Deine Werte und Deine Vision bestimmen Deine Ziele

Die langfristigen Ziele haben sehr viel mit Deinen Werten und Deiner Vision zu tun, mit der Du Dich schon bei Deiner Positionierung auseinandergesetzt hast.

Langfristige Ziele können sein:

  • Geschäftsziele: zum Beispiel die Bekanntheit steigern
  • Umsatzziele: zum Beispiel 7-stelliger Umsatz in X Jahren
  • persönliche Ziele: zum Beispiel regelmäßiges Einkommen bei weniger Arbeitszeit, flexibel arbeiten

 Die Ziele können aus 4 verschiedenen Bereichen kommen: qualitativ, quantitativ, räumlich oder zeitlich.

  • Qualitative Ziele sind beispielsweise, wie Du Dir Dein Leben vorstellst.
  • Quantitative Ziele wie viel Umsatz Du in einem bestimmten Zeitraum machen möchtest.
  • Räumliche Ziele können zum Beispiel das ortsunabhängige Arbeiten sein oder in welchem Markt oder zu welchem Thema Du als Experte wahrgenommen werden möchtest.
  • Die zeitlichen Ziele hängen meist mit anderen Zielen zusammen: Was möchtest Du in welcher Zeit erreichen? Zum Beispiel möchte ich in zwei Jahren ein Buch veröffentlicht haben.

 

Schritt 3: Leite konkrete Maßnahmen ab

Jetzt weißt Du, wofür Du stehst, wen Du erreichen willst, bis wann Du das schaffen möchtest. Nun geht es daran, Deine Kanäle für Dich zu definieren. Viele meiner Kunden fragen mich, wie sie den richtigen Kanal finden und grundsätzlich lautet darauf meine Gegenfrage: „Wo halten sich denn Deine Kunden auf?“ Das ist dann Dein richtiger Kanal. Und wenn Du Dich nun fragst, welche Content-Formate für Dich die richtigen sind (Video, Blog, Podcast, etc.), dann stell Dir auch da die Frage, welche Formate Dein Wunschkunde bevorzugt und was auch Du gerne magst.

Nachdem Du alle diese Fragen für Dich beantwortet hast, geht es nun daran, Deine Strategie in die Tat umzusetzen und konkrete Maßnahmen abzuleiten. Die erste konkrete Maßnahme ist, Deine Kernaussagen festzulegen und Deinen Claim zu finden. Damit hast Du dann ein grobes Gerüst für Deine Maßnahmen.

 

Diese Übung hilft Dir bei deinen nächsten Schritten

Nun leitest Du daraus konkrete Schritt eab. Das fällt meinen Kunden oft am schwersten, weil das nicht immer allen gleich klar ist. Dabei mache ich gerne eine kreative Übung, die ich Dir an dieser Stelle auch empfehlen möchte: 

Nimm Dir ein weißes Blatt Papier und schreib alle Maßnahmen darauf, die Dir einfallen. Von PR, über Events, Social-Media-Aktivitäten, Content-Formate, Werbeanzeigen und Website-Inhalte bis zu Strukturen – einfach alles.

Danach nimmst Du Filzstifte in 3 unterschiedlichen Farben und gibst jeder Maßnahme eine Note von 1 bis 3 und ordnest jedem Stift eine Note zu. Am Ende umkreist Du die Maßnahmen mit der jeweiligen Farbe und nimmst Dir Note 1 zuerst vor. Um diese Maßnahmen kümmerst Du Dich zuerst und setzt sie um.

 

Zur Personenmarke wirst Du nicht über Nacht

Eine Personenmarke aufzubauen, ist definitiv ein Marathon und kein Sprint. Wenn Du als Selbstständiger oder Unternehmer keine Strategie hast, dann wirst Du Dich mit der Kundenakquise online sehr schwertun. Aber mit meiner konkreten Vorgehensweise kommst auch Du zu Deiner individuellen Personal-Branding-Strategie. Diese kannst Du dann leicht und authentisch umsetzen. So hebst Du Dich von der Masse an und ziehst Deine Wunschkunden wie ein Magnet online an.

Gerne begleite ich Dich auf Deiner Reise zu Deiner Personenmarke. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann buch Dir hier ein kostenloses Kennenlerngespräch.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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Grundlagen: Was ist eine Personal-Branding-Strategie

Grundlagen: Was ist eine Personal-Branding-Strategie

Personal Branding erscheint vielen wie ein Trendthema. Das erste Mal erwähnt hat den Begriff Napoleon Hill 1938 in seinem Buch „Think and Grow Rich“. Und was jetzt als „Buzzword“ in aller Munde ist, ist ohne Plan und Strategie eben nur das: eine Worthülse. Was genau eine Personal-Branding-Strategie ist und warum Du diese als Selbstständiger und Unternehmer unbedingt brauchst, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Was bedeutet Personal Branding?

Personal Branding kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt «Personenmarke». Damit ist gemeint, dass Du als Selbstständiger oder Unternehmer nicht das Produkt als Marke aufbaust, sondern Dich selbst. Konkret bedeutet das für Dich, dass Du Dich selbst regelmässig zeigen musst. Ausserdem bedeutet es auch, dass Deine Werte und Deine Persönlichkeit eine ausschlaggebende Rolle für Deinen Erfolg spielen.

 

Viele Unternehmen, die ein Produkt anbieten, haben verstanden, wie wichtig es ist, dieses emotional aufzuladen. Sie erreichen das mithilfe eines Markenbotschafters. Bekannte Beispiele sind der Coca-Cola Weihnachtsmann oder Air Jordan, der für Nike viele Jahre Markenbotschafter war.

 

Bei Dir ist das leichter: denn Du bist bereits Dein eigener Markenbotschafter. Personal Branding hilft Dir dabei, Dich von der Masse abzuheben. Dadurch gewinnst Du an Sichtbarkeit und Reichweite. Und letztendlich auch Kunden.

 

Warum Du unbedingt eine Personal-Branding-Strategie brauchst

Wir sind täglich einer regelrechten Reizüberflutung ausgesetzt. Vor allem die Digitalisierung hat dazu beigetragen, dass um uns rum viel mehr Lärm ist. Viele Firmen kämpfen um Deine Aufmerksamkeit und unser Leben wird immer schneller. Wenn Du nun versuchst, in diesem Lärm gehört und gesehen zu werden, dann wirst Du schnell feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Um des Dir zu erleichtern, brauchst Du unbedingt eine zielführende Strategie.

Denn ohne Strategie kann es Dir leicht passieren, dass Du Deine Zeit online verschenkst. Mit einer Personal-Branding-Strategie weisst Du aber genau, was Du wann wie und wo kommunizieren musst, um Deine Wunschkunden zu erreichen.

 

Welche Elemente gehören zu Deiner erfolgreichen Personal-Branding-Strategie

Deine Strategie beginnt mit Deiner Positionierung. Diese muss glasklar definiert sein. Du musst genau wissen, was Deine Werte und Stärken sind. In welcher Nische Du Dein Angebot machen willst. Mit wem Du zusammenarbeiten möchtest, bzw. wem Du helfen willst, also Deinen Wunschkunden genau kennen. Ausserdem musst Du Deine Mitbewerber analysieren und Deinen USP (Unique Selling Proposition oder Alleinstellungsmerkmal) deutlich herausarbeiten.

 

Anschliessend notierst Du Dir Deine langfristigen und kurzfristigen Ziele. Sobald Du diese kennst und weisst, was Du bis wann erreicht haben willst, brichst Du das alles in die Maßnahmen runter. Zu den Maßnahmen gehören die Definition Deiner Kanäle, Deine Aktivitäten auf den Kanälen, Dein Auftritt, Dein Look, Deine Kernaussagen, Dein Kommunikations-, Content- und Marketingplan. Vergiss dabei nicht, auch an offline Aktivitäten zu denken. Denn auch diese sind nach wie vor sehr wertvoll und werden gerne vergessen.

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

Trage Dich gerne in meinen Newsletter ein. Hier erfährst Du von den neuesten Tipps, Tricks und Angeboten zuerst, die Dir helfen, mehr Sichtbarkeit und Reichweite durch Personal Branding zu erlangen und so online Kunden zu finden.

Als Dankeschön bekommst Du meinen Wertecheck zugeschickt!

3 Beispiele für eine erfolgreiche Personal-Branding-Strategie

Es gibt viele berühmte Beispiele für eine erfolgreiche Personal-Branding-Strategie. Dazu gehören Konzerngründer wie Jeff Besos, Steve Jobs oder Elon Musk. Auch Medienstars haben ihren Erfolg der eigenen Personenmarke zu verdanken. Beispiele dafür sind Oprah Winfrey, Marie Forleo oder Rachel Hollis. Jetzt denkst Du sicher: das sind ja alles Prominente. Klar, das sind sie jetzt aber sie alle haben irgendwann mal als ein Niemand angefangen. Sie haben unermüdlich ihre Marken aufgebaut und sich so eine treue Community geschaffen, die sie bis heute begleitet.

 

Ich persönlich bin ein grosser Fan von Rachel Hollis. Sie hat vor über 12 Jahren als kleine Agenturinhaberin angefangen, hat sich dann zu einer Foodbloggerin weiterentwickelt kamen und ist heute weltweit für ihre Bücher und Veranstaltungen in der Persönlichkeitsentwicklung bekannt. Eine der wenigen Frauen in diesem Feld. Sie steht für Integrität und Authentizität, weil sie sehr offen und transparent ihr Leben, ihre Herausforderungen und ihre Fehler mit ihrer Community teilt. Wenn sie ein neues Produkt auf den Markt bringt, wird es ihr förmlich von ihren treuen Followern aus den Händen gerissen.

Ein weiteres, sehr gutes Beispiel hier in Deutschland ist für mich Jessica Diehl, die Gründerin von mindandstories. Sie besitzt eine Kreativagentur und ist vor allem für ihren Instagram Kanal bekannt. Auch sie hat einen sehr klaren Auftritt. Sie teilt ihre Freuden, ihr Leid, aber auch ihren Ärger mit ihrer Community und ist so authentisch und nahbar. Sie hat sich bereits eine treue Community aufgebaut und wächst stetig weiter. Sie wird gerne als Instagram Marketing Expertin zitiert.

 

Mein letztes Beispiel ist Dr. Natalia Wiechowski. Sie hat es in 3 Jahren geschafft, auf LinkedIn eine absolute Personal Branding Koryphäe zu werden. Sie hat sich über 76 000 Follower auf LinkedIn aufgebaut, ist erfolgreiche Keynote Speakerin und LinkedIn Expertin, besticht durch ihren fröhlichen Auftritt und ihre authentische Art.

 

Mit Strategie und Plan zu Deinem Erfolg online

Dir eine Personal-Branding-Strategie zu erarbeiten ist in meinen Augen der erste Schritt zum Aufbau Deiner erfolgreichen Personal Brand. Ultimativ wird das Deine Wunschkunden zu Dir führen, bzw. werden sie online auf Dich aufmerksam werden.

 

Die vielen Beispiele oben zeigen deutlich, dass Du längst kein Promi mehr sein musst, um Dir mit einer klaren Strategie und einem Plan Deine eigene Personal Brand aufbauen kannst. So ziehst Du Deine Wunschkunden an und bist online sichtbar. Auch als Experte wahrgenommen zu werden, ist einer der positiven Nebeneffekte.

 

Wenn ich Dich jetzt überzeugen konnte und Du Deine eigene Personal-Branding-Strategie erarbeiten willst, dann lies hier weiter: 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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Wie Du mittels Business Networks neue B2B Kontakte knüpfen kannst

Wie Du mittels Business Networks neue B2B Kontakte knüpfen kannst

Personal Branding über LinkedIn & Xing

Social Media und ein professionelles Auftreten im Web – was früher vielleicht unvorstellbar war, geht heute Hand in Hand. Gerade wenn es um Marketingstrategien wie das Personal Branding geht, sind Social, Visual und Business Networks nicht wegzudenken.

Wenn Du meinen Artikel Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst gelesen hast, weißt du wie viele unzählige Facetten Social Media hat. Wem es nämlich gelingt, nicht nur den eigenen Werdegang, sondern auch die eigene Persönlichkeit professionell zu kommunizieren, hat das Erfolgsgeheimnis entschlüsselt. Das Ergebnis: Deine Reichweite online und offline wird automatisch erhöht und (bestenfalls positive) Reputationen kommen nur so eingeflogen.

LinkedIn und Xing erscheinen in diesem Muster vielleicht ein bisschen fehl am Platz. Doch auch Business Networks können Deinen Social-Media-Auftritt entscheidend beeinflussen. Anders als die üblichen Likes, Shares und Comments steht dabei das Connecten im Vordergrund. Ich zeige Dir hier also, wie Du in nur wenigen Schritten auch Dein B2B-Netzwerk erweitern kannst.

 

LinkedIn & Xing – Eine Kurzbiografie

Business Networks wirken für junge Unternehmer häufig unattraktiv und werden schnell über einen Kamm geschoren. Schließlich geht es nur um trockene Fakten und die Darstellung der eigenen Vita. Fakten: ja – trocken: nein. Natürlich stimmt es, dass Business Netzwerke einen relativ hohen Qualitätsanspruch haben. Warum sollte es aber nicht möglich sein, fachbezogene Informationen über eine Person auch mit einer Prise Persönlichkeit zu würzen?

Tipp 1: Teile erwähnenswerten Content

Generell bieten LinkedIn und Xing die optimalen Ausgangsbedingungen für die Verknüpfung von persönlichem mit geschäftlichem Content. Besonders fachbezogene Themen, die auf den gängigen sozialen Netzwerken meist untergehen, sind auf LinkedIn und Xing besonders gefragt. Soll heißen: auch wenn es um’s Personal Branding geht, musst Du Dich natürlich nicht 24/7 selbst promoten. Vielmehr interessiert sich Dein Publikum auch für geteilte Tipps, Ratschläge und News. Der Mehrwert Deines Content steigt dabei nicht nur um die Faktoren Seriosität und Vertrauen, auch Deine Sichtbarkeit wird automatisch erhöht.

Tipp 2: Motiviere zur Interaktion

Interessanten Content in den Raum zu werfen ist schon einmal ein ganz guter Anfang. Solltest Du noch eine Stufe höher gehen wollen, starte doch eine Diskussion. Viele von uns schrecken vielleicht vor diesem Gedanken zurück. Normalerweise wird ja die Anonymität des Webs gerne genutzt, die eigene Meinung etwas zu frei und ohne Rücksicht auf Verluste zu äußern.

Gerade bei Business Networks verhält es sich aber anders. Du kannst damit rechnen, dass 99 % der User ähnliche Interessen wie Du verfolgen und folglich auch offener für einen konstruktiven Gedankenaustausch sind. Final kannst Du durch solche Interaktionen also nicht nur hilfreichen Input erhalten, sondern auch zum Experten Deines Fachgebiets heranwachsen und dir hier deinen Status aufbauen.

Tipp 3: Versende Social Signals

Einen Punkt haben wirklich alle sozialen Netzwerke, ganz egal ob Twitter oder LinkedIn, gemeinsam. Sobald Du jemandem folgst, vergrößerst Du automatisch Dein Netzwerk. Ein ganz einfaches Prinzip, welches allerdings zwischen all den Do’s und Dont‘s der Social-Media-Strategien immer mal wieder untergeht. Um der ganzen Sache nun noch ein bisschen Mehrwert zu geben, halte diese Beziehung warm, indem Du beispielsweise Status-Updates kommentierst oder auch die Expertise anderer Unternehmer weiterempfiehlst. Dabei geht es nicht um Konkurrenzkampf, sondern den gegenseitigen Austausch. Sei Dir schon vorab bewusst, über welche Unternehmer Du mehr erfahren möchtest. Das wahllose Verschicken von Einladungen erhöht zwar Deine Sichtbarkeit, läuft aber auch Gefahr, die falsche Zielgruppe anzusprechen und ist absolut nicht zielführend.

Tipp 4: Werde in Gruppen aktiv

Anstatt von Profil zu Profil auf der Suche nach der perfekten Geschäftsbeziehung zu swipen, gibt es noch ein viel effektiveres Feature, das eigene Netzwerk zu erweitern: die Gruppen. Ob du selbst eine gründest oder vorerst nur aktiver Teilnehmer bist, liegt ganz bei Dir. Gruppen findest du ganz einfach über die Recherche anhand ein paar relevanter Keywords, die auch Dein Interessenfeld widerspiegeln. Die Interaktionen sind dabei nicht unbedingt geeignet, um ausschließlich eigenen Content zu teilen. Vielmehr geht es um den aktiven Austausch mit anderen B2B-Kontakten und auch hier um das Teilen von empfehlenswerten Beiträgen. Auch so kannst Du Deinen Expertenstatus aufbauen und etablieren.

 

P’s and Q’s für Deinen Social-Media-Auftritt

Business Networks sind nichts Elitäres und absolut jeder Einzelunternehmer ist auf LinkedIn und Xing willkommen. Nichtsdestotrotz regiert aber auch hier ein kleiner Knigge. Um also niemandem auf dem Schlips zu treten, hier eine kleine Stiletikette:

  1. Verwende ein professionelles Profilbild. Legere Urlaubsfotos können zwar sympathisch wirken, sind aber eher ungeeignet, wenn es darum geht, seriöse Geschäftsbeziehungen aufzubauen
  2. Bleib Dir treu und beschönige Dein Profil nicht. Denn – mag man an Karma glauben oder nicht – jeder Schwindel fliegt irgendwann einmal auf
  3. Business Networks leben, ganz im Gegensatz zu Instagram und Co., nicht ausschließlich vom Folgen und Zurückfolgen. Schicke Einladungen also nur an Profile, die für Dich auch von Vorteil sein können oder denen du einen Mehrwert stiften kannst
  4. Kein Profilbild, keine Beschreibung und nicht einmal der richtige Name – sobald ein Profil nicht komplett ist, kennt das Ausschlussverfahren keine Gnade. Gib also so viele Informationen über Dich und Deine Arbeit preis, wie nur möglich. Die Algorithmen von LinkedIn und Xing arbeiten dabei ähnlich einer Suchmaschine, denn Keywords zählen

Business Networks zählen faktisch gesehen zur Sparte Social Media, sind aber trotzdem noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Besonders Einzelunternehmern kann ich es dabei nur ans Herz legen, das eigene B2B-Netzwerk über LinkedIn oder Xing zu erweitern. Denn, anders als vielleicht erwartet, sind diese Plattformen aktuell ein brandheißes Pflaster, wenn es um die Akquise neuer Geschäftspartner oder das Pushen des eigenen Bekanntheitsgrades geht. Professionalität steht dabei natürlich im Fokus. Diese darf aber immer eine Spur Deines individuellen Charakters enthalten.

Auch meine persönliche Geschichte kannst Du auf LinkedIn finden – von meinen Anfängen in den USA bis hin zur Gründung meiner Marke SoLou.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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Warum eine spitze Positionierung und ein Personal Branding so wichtig sind

Warum eine spitze Positionierung und ein Personal Branding so wichtig sind

Ich war zu Gast in dem Podcast Flow Feel Happy von Lia Schlömer, ihres Zeichens Spiritual Business Coach und wir haben über meine Leidenschaft, das Personal Branding gesprochen. In diesem Artikel findest du eine Zusammenfassung des Interviews. 

Bevor wir so richtig ins Thema einsteigen, sprechen wir nochmals über meinen Werdegang, denn auch der ist ein wichtiger Teil meiner heutigen Strategie. 

 

Meine erste Karriere

Nach einem erfolgreichen Studium in den USA startete ich in eine steile Karriere in sämtlichen Marketingabteilungen vom Kleinunternehmen bis zum internationalen Konzern mit Führungs- und Personalverantwortung. Nach der Geburt meiner Tochter bin ich bald darauf direkt wieder mit einer Vollzeitstelle eingestiegen – was mit einem Beinahe-Burnout geendet hat. Kind, Familie und einen Vollzeitjob unter einen Hut zu bekommen und allem gerecht zu werden, das war nach so einer kurzen Zeit einfach zu viel. Ich nahm mir also eine Auszeit, bekam ein zweites Kind und nach etwa 4 Jahren wagte ich den Schritt erneut. 

 

Meine zweite Karriere

Da sich aber meine Prioritäten verschoben hatten – die neue Mutterrolle machte einen völlig anderen Menschen aus mir – wollte ich nicht mehr mit einer Vollzeitstelle einsteigen und so landete ich in der Position einer Marketing Assistenz. Ich stand also vor dem allseits bekannten Karriere-Knick. Mein Mann brachte daraufhin den Gedanken der Selbstständigkeit ins Spiel und so wurde Solou Business Solutions geboren. Aufgrund meines hervorragenden Netzwerks aus meiner “ersten Karriere” startete ich direkt mit 4 Kunden in die Selbstständigkeit. Ich war als Interims Head of Marketing in einigen mittelständischen Unternehmen eingesetzt und habe dort die bisherigen Marketingstrukturen bewertet und in mit einem neuen Konzept versehen. 

Eines Tages entschied ich mich, meine Offline Fähigkeiten auch Online einzusetzen und erstellte mir einen Account bei Instagram. Auch hier musste ich erst die Marke “Nicole Wehn” aufbauen, denn anfangs hatte ich natürlich keine Sichtbarkeit und Reichweite. Eine große Hürde war, mich zu zeigen. Permanent Fotos von mir zu posten, Stories zu machen, mich zu zeigen und mein Gesicht in die Kamera zu halten – all diese Dinge fielen mir extrem schwer. Hier aus mir heraus zu kommen war mitunter das größte persönliche Wachstum diesen Jahres, worauf ich heute auch sehr stolz bin. 

 

Personal Branding hat mir zu Sichtbarkeit verholfen 

Genau dieser Schritt – sich zu zeigen – hat mir nachher auch geholfen, sichtbar zu werden. Personal Branding, also die Verknüpfung meiner Marke und meines Angebots mit mir selbst als Person, war und ist einer der wichtigsten Aspekte meines Erfolgs. Personal Branding ist auch heute der Hauptbereich, den ich auf Instagram vertrete. Während ich weiterhin auch andere Bereiche des Online Marketing aufzeige, meine Tipps und Tricks teile und Beiträge veröffentliche, ist Personal Branding das Key Element. 

 

Offline vs. Online 

Der Unterschied zwischen der Offline und der Online Marketing Welt ist enorm. Viele mittelständische Unternehmen denken heute noch, einen Instagram Account zu eröffnen und dort hin und wieder zu posten würde automatisch zu Kunden und Umsatz führen. Weit gefehlt! Auch die absolute Beschallung und Konfrontation mit dem eigenen Produkt reicht als Marketing Strategie nicht mehr aus. Heute solltest Du Dir immer die Frage stellen “Welches Problem hat meine Zielgruppe und wie kann ich dieses Problem lösen?”. 

Während früher vor allem wichtig war, die Professionalität der Firma, der Marke oder der Dienstleistung in den Vordergrund zu stellen, ist es heute wichtig, eine Verbindung zur Zielgruppe zu finden. Ich poste beispielsweise immer mal wieder über meine Fails, sei es in einem Video oder in einem Post. Genau diese Erlebnisse (sind wir mal ehrlich, wem passieren keine Fehler?), schaffen eine Bindung zu meiner Zielgruppe, die sich dadurch verstanden und abgeholt fühlt. 

 

Ist Personal Branding die Zukunft?

Aufgrund der Masse der Angebote heutzutage in den meisten Branchen, hast Du als unbekannte Marke keine andere Wahl, als dich durch Personal Branding davon abzuheben. Besonders bei Social Media gilt dabei: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint. Überlege Dir also bereits von Anfang an, mit welcher Strategie du starten möchtest. Wie möchtest Du deine Zielgruppe erreichen und eine Bindung aufbauen? Welche persönlichen Bereich möchtest du teilen? 

Auch wenn Personal Branding heute in aller Munde ist und als “der neue Trend” gefeiert wird, ist der Grundgedanke nicht neu. Bereits 1937 hat Napoleon Hill in seinem Buch “Think and Grow Rich” davon gesprochen und viele große Unternehmen machen hiervon seit langer Zeit Gebrauch. Ein Beispiel wäre der Weihnachtsmann von CocaCola oder die Testimonials von Pepsi oder Nike. Am Ende des Tages suchen Menschen immer die Verbindung zur Marke. Wenn Du dich also zeigst, zeigst wer Du bist und was Dich ausmacht, erkennt deine Zielgruppe genau diese Verbindung. 

 

Social Media ist kein Werbekanal 

Das ist ein häufiger Fehler und Fehlgedanke einiger (mittelständischer) Unternehmen. Auf Social Media steht der Beziehungsaufbau im Vordergrund. Schaffe die Verbindung zu deiner Zielgruppe. Reines Posten von Produkten und Angeboten wird langfristig keinen Erfolg mit sich bringen. Auch für größere Unternehmen lohnt sich Personal Branding in diesem Bereich. 

 

Starte mit Deiner Zielgruppe 

Im Marketing – so auch auf Social Media – startet alles mit der Zielgruppe. Leg Dir deine persönliche Zielgruppe so genau wie möglich fest, erstelle also die sogenannte Persona. 

  • Wie heißt Dein Zielkunde?
  • Wie alt ist sie?
  • Wo lebt sie?
  • In welchem Umfeld lebt sie?
  • Welche Bedürfnisse hat sie?
  • Welche Vorlieben hat sie?
  • Welche Herausforderungen oder Probleme hat sie?

Überlege Dir diese Bereich so genau wie möglich. An dieser Stelle möchte ich Dir direkt einen Tipp mitgeben: häng Dich nicht übermäßig lange an der Definition auf, Du kannst sie im Nachhinein immer wieder verändern und anpassen. Wichtig ist, besonders auf Social Media immer, ins Tun zu kommen. Fang an Inhalte zu erstellen und zu posten und passe diese immer wieder an. 

 

5 Schritte, um Dich mit Personal Branding richtig zu positionieren

  1. Definiere Deine Zielgruppe und Ziele
  2. Erarbeite Deinen eigenen USP
  3. Überlege Dir, welche Inhalte du bereits hast und welche Bereiche Du abdecken kannst und möchtest
  4. Definiere die Probleme deiner Zielgruppe, womit kannst du Mehrwert bieten
  5. Leg los

 

Bonus Tipp: Sei nicht zu hart zu Dir selbst! Freu Dich über jeden Erfolg, egal wie klein der erscheinen mag. Geh jeden Schritt in Deiner eigenen Zeit und schau nicht zu viel nach links und rechts und vergleich Dich mit anderen. 

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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Wie du als Angestellte mehr Sichtbarkeit durch Personal Branding bekommst

Wie du als Angestellte mehr Sichtbarkeit durch Personal Branding bekommst

Als Angestellter aus der Masse durch Personal Branding herausstechen und so für Headhunter und Unternehmen gleichermaßen interessant zu sein ist der neue Trend schlechthin.

Personal Branding, also sein Produkt oder die Dienstleistung emotional aufzuladen und so sichtbar zu werden, ist für Unternehmer bereits an der Tagesordnung. Warum auch Angestellte von Personal Branding Gebrauch machen sollten, um zukünftig im Jobmarkt zu bestehen, erkläre ich in diesem Blogartikel

 

 

Wie ich zum Personal Branding kam 

Ich hatte eine wundervolle erste Karriere. Nach meinem BWL Studium in den USA mit Schwerpunkt Marketing habe ich von der Agentur bis zum Konzern in vielen verschiedenen Bereichen des Marketings arbeiten können. Ich hatte so ziemlich jede Marketing Disziplin mindestens einmal in meinem Aufgabengebiet. So erklomm ich die Karriereleiter Schritt für Schritt bis hin zur Leitungsfunktion in einem amerikanischen Großunternehmen mit Personalverantwortung – und ich habe es geliebt. Ich war gerne angestellt, ich hatte gerne Führungsverantwortung und in meinem Umfeld, in meiner Firma war meine Meinung und mein Expertenwissen gefragt. 

 

Dann kamen die Kinder

Meine Tochter wurde 2010 geboren und als sie ein halbes Jahr alt war, ging ich wieder Vollzeit in meinen alten Job zurück. Ich hatte keine Wahl, es gab keinen Marketing Job mit Verantwortung in Teilzeit und ich liebte schließlich meine Arbeit. Nach etwa zwei Jahren war ich kurz vor einem Burnout. Ich habe damals eine Pause eingelegt. 

Als ich danach wieder einsteigen wollte, dachte ich, die Welt hat auf mich und meine Arbeitskraft gewartet – weit gefehlt. Ich bekam erst mal nur eine Teilzeit Stelle als Marketing Assistenz. Schließlich brachte mein Mann den Gedanken der Selbstständigkeit ins Spiel. Gesagt, getan. Ich startete direkt mit 4 Kunden aus meinem Netzwerk in die Selbstständigkeit. Und obwohl ich in meinem Umfeld als Marketingexpertin wahrgenommen wurde, kannte mich ausserhalb dieses Netzwerkes kein Mensch. 

Ich bin seit 2004 sowohl auf LinkedIn als auch Xing und für mich waren das damals nur Bewerbungsplattformen, auf die ich meinen Lebenslauf hochgeladen habe. Heute ist daraus weit mehr geworden: eine richtig große Content Plattform. Und ich habe diese Möglichkeiten überhaupt nicht genutzt! Ich hatte immer die Sorge, dass mein Arbeitgeber sehen könnte, was ich so schreibe und mache. Wir hatten damals unter anderem Richtlinien für die aufkeimenden Social Media Plattformen.

 

Was hat das alles mit Personal Branding zu tun? 

Ich habe es innerhalb von 6 Monaten geschafft, mittels Personal Branding auf Social Media nicht nur Sichtbarkeit als Unternehmerin zu erlangen, sondern auch als Expertin wahrgenommen zu werden. Und das kannst Du auch – auch im Angestelltenverhältnis. 

Denn egal wie viele Richtlinien es gibt, es ist jedem Angestellten erlaubt, sein Wissen zu teilen. Du kannst es in Form eines Blogs, eines Podcasts oder eben Beiträgen auf LinkedIn umsetzen. Du kannst bei anderen Experten mit Deinem Wissen kommentieren oder über Erfahrungen aus Deinen Projekten sprechen.

Falls Du Dich jetzt fragst, wieso Du das machen solltest: hast Du nicht auch schon mal eine neue Kollegin, einen Kollegen oder einen Chef gegoogelt? Hast Du Dich schon mal selbst gegoogelt? Das Bild, dass Du nach außen repräsentierst, kannst Du so nachhaltig und erfolgreich selbst beeinflussen. Wenn Du einen neuen Job suchst, dann ist es strategisch klug, ca. 90 Tage vorher mit dem Aufbau eines Expertenstatus zu beginnen.  

Es war nie einfacher als heute, einen Expertenstatus in kürzester Zeit aufzubauen und so Sichtbarkeit zu erlangen. Dabei ist die größte Hürde das Mindset. In meinen Coachings fragen mich meine Kunden zum Beispiel: “was soll ich da posten? Wen interessiert das denn? Ich mache doch nur meinen Job, was kann ich darüber berichten?” Dabei bin ich fest überzeugt, dass jeder Angestellte nur profitieren wird von diesem neuen Trend, der sich Personal Branding zu Nutze macht und so seine eigene Personenmarke aufbaut.

 

Wie fange ich als Angestellte mit Personal Branding an? 

Jetzt also zu meinen 3 Tipps, wie man auch als Angestellte mehr Sichtbarkeit und Expertenstatus erreicht und so von Headhuntern und Unternehmen gefunden wird:

 

Tipp 1

Einfach mal machen. Erkundige Dich in Deinem Unternehmen, sprich mit Deinem Vorgesetzten und dann einfach mal loslegen und ausprobieren.

 

Tipp 2

Schreibe Dein Wissen auf – in Form eines Blogs, eines Skripts für einen Podcast, oder einem Artikel auf LinkedIn oder Xing.

 

Tipp 3

Kommentiere bei anderen Experten. Teile Dein  Wissen oder die Meinung anderer solange es mit Deiner Meinung gleich ist.

 

Abschließend möchte ich sagen, dass es wichtig ist, dass Du Dich zeigst und auch darüber redest, was Du leistest und kannst. Also trau Dich!

 

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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Personal Branding auf Instagram

Personal Branding auf Instagram

Ein How-To über den Weg zum eigenen Markenbotschafter

 

Seit Anfang des Jahres bin ich mit SoLou aktive Userin von Instagram und jeden Tag aufs Neue begeistert, welch einen Mehrwert mir die Plattform als Unternehmerin bietet. Ein Aha-Erlebnis, das ich nun endlich mit Dir teilen möchte.

Wie die meisten von uns habe auch ich Instagram zunächst ein wenig abgestempelt. Ein Kanal auf dem Influencer ihr Unwesen treiben und regelmäßige Selfies ein Must-Have sind – wie falsch ich doch lag. Schon nach kürzester Zeit habe ich mich eines Besseren belehren lassen und durfte erfahren, wie sich kinderleicht eine Community aufbauen ließ und der Bekanntheitsgrad meiner eigenen Personal Brand von Tag zu Tag anstieg.

Doch was macht Instagram vor allem für das Personal Branding so einzigartig? Anders als Business-Plattformen wie LinkedIn oder Xing liegt der Fokus auf dem Visuellen. Ein 1A-Bewerbungsfoto mag schön und gut sein, sagt allerdings nicht viel über den Charakter einer Person aus. Standardisierte Posen und Outfits können uns schnell in der Masse untergehen lassen. Möchtest Du also Dich und Deine eigene Marke als sympathischen und vor allem authentischen Ansprechpartner in Deinem Fachgebiet präsentieren, wirst Du  doch ganz einfach zu Deinem eigenen Influencer.

 

Es müssen nicht immer Selfies sein…

Grundsätzlich musst Du Dir vor Augen halten, dass nicht Dein Unternehmen, sondern Du als Person im Vordergrund stehen. Soll heißen: sämtliche Logos und Firmennamen werden nur beiläufig erwähnt und eignen sich nicht als Profilbild. Natürlich möchtest Du mit Deinem Profil ein wenig werben – das sollte aber niemand sofort bemerken. Unterschwellige Anmerkungen reichen bereits vollkommen aus, um darauf aufmerksam zu machen, dass genau Du der richtige Ansprechpartner für Dein Fachgebiet bist.

Machen wir uns also an den Content. Erzähle Geschichten aus Deinem Leben und lass Deine Follower (oder diejenigen, die es noch werden können) an Deinen Erfahrungen teilhaben. Lass Fotos und Videos über Deine Arbeit sprechen. Sei es über Bilder von entworfenen Produkten oder Fotos während eines Workshops – Instagram bietet sich für nahezu jede Branche an. Und das ist auch gut so. Denn Fakt ist, dass sich Visuelles sehr viel stärker in den Köpfen der User verankert, als reiner Text.

In Sachen Content ist es außerdem essentiell, dass sich Dein individuelles Branding selbstverständlich auch auf Instagram wieder spiegelt. Wie ein roter Faden sollten sich so visuelle Merkmale wie Farbspektren oder komplette Templates durch sämtliche Social-Media-Kanäle ziehen, auf denen Du unterwegs bist. Natürlich ist der Upload über das Smartphone immer ein wenig umständlich, sobald Grafiken oder Ähnliches ins Spiel kommen. Glücklicherweise lassen sich mit Softwares wie OneUp die Beiträge auch ganz bequem über den PC veröffentlichen.

Noch einmal zurück zum Stichwort Geschichten: die perfekte Möglichkeit, narrativ aus deinem Alltag als Personal Brand zu berichten ist das Story-Tool. Auch bekannt aus Facebook lassen sich über dieses Fotos und kurze Videos in Echtzeit mit Deinen Followern teilen. Geh live – und das direkt am Arbeitsplatz oder aus dem Wohnzimmer. Eine besonders schöne Option, die ich selber auch sehr gerne nutze, ist das Erstellen von Umfragen. Wer aktiv nach der Meinung anderer User bittet, dem wird auch Gehör geschenkt. Der Effekt: Deine Follower fühlen sich angesprochen und tragen aktiv zu der Entwicklung Deiner Marke bei.

Nun aber einmal zu einer ganz essentiellen Frage: wie viel Aktivität ist auf Instagram überhaupt notwendig? Was die reinen Posts betrifft, sollten zwischen mindestens drei Posts in der Woche und maximal zwei Posts am Tag angepeilt werden. Wer nicht immer die Zeit für tagaktuelle Beiträge findet, kann auch gerne auf Planungstools wie Postcron oder Planoly zurückgreifen und somit bereits im vornherein Posts erstellen und datieren.

 

Die Wissenschaft der Hashtags

Denke ich an Instagram, denke ich an Hashtags. Diese windschiefen Kreuzchen haben eine ziemlich wichtige Aufgabe was die Algorithmen der Plattform angeht. Wird so beispielsweise der Hashtag #blau verwendet, wird Dein Beitrag automatisch in einen Topf mit anderen Beiträgen des gleichen Hashtags geworfen, Usern mit Interessen zum Thema #blau angezeigt und, weil es sich um einen sehr populären Hashtag handelt, automatisch die Reichweite erhöht.

Pro Posts sind lediglich 30 Hashtags zu setzen. Zum Glück, denn in der Kürze liegt die Würze. So solltest Du stets darauf achten, Hashtags zu verwenden, die auch wirklich Deine Nische widerspiegeln. Zu allgemeine Hashtags, sogenannte generische Hashtags, laufen nämlich Gefahr, auch User zu erreichen, die überhaupt nicht zu Deiner Zielgruppe gehören. Das perfekte Rezept lautet also: ein ausgeglichenes Verhältnis von generischen Hashtags und ebensolchen, die Dein Fachgebiet repräsentieren. 

 

Mein Shout-Out an Instagram

Instagram hat sich im Laufe des Jahres für mich zu einer unglaublich effizienten Plattform in Sachen Social-Media-Marketing entwickelt. Und es geht ja nicht immer nur um Vermarkten, Vermarkten, Vermarkten. Mir persönlich bereitet besonders das Socializing eine große Freude. Durch meine Präsenz werde ich auffindbar, ich entdecke schneller andere Unternehmer/innen mit einem ähnlichen Fokus, trete mit ihnen in Kontakt – und das alles vom Wohnzimmersessel aus.

Ganz abgesehen davon erweist sich Instagram immer wieder als kinderleichter Weg, das eigene Portfolio ansprechend zu präsentieren. Dieses Portfolio muss dabei selbstverständlich nicht aus der Kreativbranche stammen. Auch Personenmarken aus der Dienstleistung können ihre Arbeit darbieten, indem sie beispielsweise Fotos von Seminaren posten.

Visuelles wirkt einfach. Sofern Du also Dich und Deine Marke als authentischen Experten in Deinem Themenfeld vorstellen möchtest, bist Du bei Instagram genau richtig.

Gerne berate ich Dich in einem persönlichen Gespräch ausführlicher zu diesem Thema. Schick mir hierzu einfach eine E-Mail.

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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