Meine 5 größten Fehler am Anfang meiner Selbstständigkeit

Meine 5 größten Fehler am Anfang meiner Selbstständigkeit

Sind wir mal ehrlich: die Selbstständigkeit und das Unternehmertum – das ist eine echte Achterbahnfahrt!

Ich startete im Frühjahr 2018 direkt mit 4 Kunden als Unternehmerin – ein absoluter Traum! So lief es ein ganzes Jahr. Dann kam der Schock: im Sommer 2019 fiel mein grösster Kunde von heute auf morgen weg und ich stand vor dem Nichts. Offline nicht mehr erfolgreich und online ein niemand!

Welche 5 Fehler es waren, die mich in diese ungünstige Lage gebracht haben, was ich getan habe, um wieder auf die Füsse zu kommen, und was Du aus meinen Fehlern lernen kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Ich weiß noch, wie andere Unternehmerinnen und Selbstständige mich immer um meinen Start in die Selbstständigkeit beneidet hatten. Als ich mich entschieden habe, mich selbstständig zu machen, lief es wie im Traum. Ich startete direkt mit 4 Kunden aus meinem Netzwerk. Und es waren tolle Projekte, alles Mittelständler, die ich in den unterschiedlichen Marketing Disziplinen unterstützen konnte.

Was wie ein Traum begann, drehte sich relativ schnell zum Alptraum. Denn im Sommer 2019 brach mir mein grösster Kunde plötzlich weg und alle anderen Projekte liefen aus. Ich hatte keinen Folgeauftrag.

Was du aus meiner Achterbahnfahrt zu Beginn meiner Selbstständigkeit lernen kannst

Meine Website hatte ich zwar neben meinen Kundenaufträgen hochgezogen und auch schon mit dem Bloggen begonnen, aber so richtig Zeit hatte ich dafür nicht. Und schon gar keine Zeit hatte ich für Social Media.

Der Schock saß tief. Ich sah mich selbst am Ende meiner Selbstständigkeit angekommen. Plötzlich hatte ich viel Zeit: Zeit, nachzudenken. Zeit, zu analysieren. Zeit, zu hinterfragen. Zeit, die mir vorher auf Grund von Projekten, Familie, Haushalt und Co immer fehlte oder die ich mir einfach nicht nahm.

Die 5 größten Fehler am Anfang meiner Selbstständigkeit

Nach meiner Bestandsaufnahme hatte ich 5 Fehler sehr klar herausgefunden. Fehler, die ich immer wieder bei anderen sehe. Fehler, die auch andere fast zum Aufgeben zwingen. Vielleicht erkennst Du Dich ja auch selbst wieder.

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

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Fehler Nummer 1: Ich habe alles auf eine Karte (einen Kunden) gesetzt

Es war auch einfach zu verlockend! Denn wenn ein Kunde sagt, dass er Dich gerne vor Ort in Deiner gesamten verfügbaren Zeit haben möchte, dann ist das ein grosser Auftrag mit einem entsprechenden Umsatz. Und dann war dieser Umsatz auch noch regelmässig, das heißt monatlich. Aber mal ehrlich: wenn wir als Unternehmerinnen und Selbstständige immer regelmässigen Umsatz und Einkommensicherheit wollen, dann sollten wir doch in der Festanstellung bleiben. Versteht mich nicht falsch, das ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches. Aber es ist eben auch ein super großes Risiko. Mir war das Risiko gar nicht so bewusst, bis plötzlich die Rechnungen der vergangenen 4 Monate nicht bezahlt waren. Ich war auch leider sehr naiv und habe den Beteuerungen immer geglaubt, dass ich bald wieder bezahlt werde. Aber leider kam das Geld nie und ich musste einsehen, dass ich einen grossen Fehler gemacht habe.

Heute arbeite ich mit vielen Kunden und lasse mir vor allem jede Woche immer genug Zeit für mein eigenes Marketing. Ich habe außerdem dazu ein Online-Produkt entwickelt, einen Online-Kurs, was ein zusätzliches Standbein darstellt. Daher mein Rat an Euch: auch wenn das Geld lockt, bleibt offen für andere Aufträge und Kunden und variiert die Projekte, die ihr annehmt.

Fehler Nummer 2: Ich habe immer nur in meinem Business anstatt an meinem Business gearbeitet

Dadurch, dass ich all meine Zeit in einen Kunden gesteckt habe, hatte ich nie Zeit, an meinem eigenen Business zu arbeiten und mich auch weiter zu entwickeln und kreativ zu sein. Dabei ist es für uns Unternehmerinnen und Selbstständige so wichtig, unsere Ziele zu kennen, sie regelmässig zu überprüfen und dann auch strategisch durch unser Marketing zu verfolgen. Ich mache zum Beispiel jedes Jahr zweimal eine Situationsanalyse, in der ich mir anschaue, was funktioniert und was nicht, meine Ziele den Gegebenheiten anpasse und weiter plane. Pläne geben mir Sicherheit und solltest Du jemand sein, der ungern plant, weil es Dich einengt, dann kann ich Dir nur sagen: Pläne sind einfach jederzeit flexibel. Es geht mehr darum, mit etwas Abstand sich und seinen Weg regelmässig auf den Prüfstand zu stellen und so flexibel zu bleiben.

Fehler 3: Ich wollte immer alles selbst machen

Ja, das ist ein Fehler, der mich tatsächlich sehr viel Zeit und Kraft gekostet hat. Ich dachte anfänglich, ich muss immer alles selbst machen und können. WordPress, Email Marketing Tools, Facebook Ads, Videos drehen, Blogartikel schreiben, Strategie aufsetzen, Kunden betreuen, Buchhaltung, Designs, Videos schneiden, Podcasts schneiden, Suchmaschinenoptimierung, etc., etc. Absolut absurd, dass ich echt dachte, ich muss alles können. Ich muss verstehen, wie alles funktioniert und zusammenhängt, aber ich muss doch sicher nicht in die Tiefen des Werbeanzeigenmanagers bei Facebook eintauchen. Nicht, wenn ich vorankommen möchte. Schliesslich soll es ja Spaß machen, bzw. möchte ich Leichtigkeit und Leidenschaft in meinem eigenen Business. Als ich dann fast täglich an den unterschiedlichen Themen mindestens einmal scheiterte, habe ich gelernt, dass ich meine eigene Spezialisierung pflegen muss, mein Expertenwissen. Auf Englisch nennt man das «Zone of Genius», Geniezone. Meine Geniezone ist Personal Branding, die strategische Begleitung meiner Kunden, die klare Positionierung als Personenmarke und nicht WordPress. Meine Geniezone ist Content Kreation, nicht Get Response. Ob geschrieben oder gesprochen, ich liebe es, wertvollen Content zu produzieren – nicht stundenlang alles SEO zu optimieren. Und als ich das endlich begriffen habe und alle Themen ausgelagert habe, die mir keinen Spaß machen und meine ganze Energie ziehen, da kam die Leichtigkeit und der Spaß zurück in mein Business. Und natürlich auch die Zeit: Zeit, meine Coaching Kunden zu begleiten. Zeit, einen Online-Kurs zu entwickeln. Zeit es zu geniessen, Unternehmerin zu sein und mich weiterzubilden.

Und mal ganz nebenbei: in der Startup Welt ist es so, dass von keinem Startup erwartet wird, in den ersten 3 Jahren schwarze Zahlen zu schreiben. Es ist jedem klar, dass man erst mal in sein Business investieren muss, damit es wachsen kann. Und ich kann das nur unterschreiben: ich investiere große Teile meiner Einnahmen in Experten, die wissen was sie tun und die es viel schneller tun können, als ich. Und so habe ich Zeit für die Dinge, die mir Freude machen und in denen ich gut bin! Und sehe mich selbst als Startup.

Fehler 4: Ich bot eine sehr breite Dienstleistung an

Freiberufliche Marketing Beraterin – das war meine ursprüngliche Antwort, wenn mich jemand gefragt hat, was ich beruflich mache. Viel zu einfach, viel zu generisch und viel zu kantenlos. Wenn man keine Ecken und Kanten hat, dann bleibt auch keiner bei einem hängen. Das habe ich sehr schnell in der Social Media Welt gemerkt. Irgendwie wollte ich alle ansprechen und dabei blieb bei keinem hängen, was genau es denn nun ist, was ich anbiete. Ich hatte total Sorge, durch eine spitze Positionierung Kunden zu vergraulen und somit Umsatz zu verlieren. Das war ein totaler Irrglaube. Denn erst, als ich mutig war und mich spitz positionierte, kamen die Kunden plötzlich wie von allein.

Fehler 5: Ich nahm alle Aufträge an

Mein Mindset war so beschränkt, dass ich immer nur darauf geschaut habe, ob jetzt Umsatz reinkommt. Das ist ja grundsätzlich auch sehr wichtig, ohne Umsatz kann mein Unternehmen ja nicht überleben. Aber ich habe mich schließlich selbstständig gemacht, um meinen Berufsalltag frei zu bestimmen. Das bedeutet auch, dass ich immer Spaß an meiner Arbeit haben will. Wenn das regelmäßige Einkommen der Treiber gewesen wäre, dann hätte ich in der Festanstellung bleiben müssen. Als mir das klar wurde und ich bewusst entschieden habe, dass ich nur mit Wunschkunden zusammenarbeiten möchte, war ich so erleichtert und damit kam die Leichtigkeit in meine Selbstständigkeit.

Du siehst, was ich kurzweilig als Alptraum interpretiert habe, war eigentlich ein Segen. Denn ich hatte endlich Zeit, mein Business von einer anderen Warte zu betrachten und die Veränderungen vorzunehmen, die mein Business zurück auf die Füße – viel gesündere Füße – gebracht hat. Ich kann jetzt jeden Tag das tun, was ich liebe, mit den Menschen arbeiten, denen ich auch wirklich weiterhelfen kann und das fühlt sich mega gut an!

Wenn Du Coach, Beraterin, Trainerin, Selbstständige oder Dienstleisterin bist und Dir mehr Sichtbarkeit und Reichweite wünschst, dann schreib mir gerne eine Email an nicole@solou.de. Ich freue mich, Dich kennen zu lernen.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Wie Du Dein Alleinstellungsmerkmal herausarbeitest

Wie Du Dein Alleinstellungsmerkmal herausarbeitest

Wie willst Du Dich von der Masse abheben? Es gibt Coaches, Berater und Trainer online wie Sand am Meer, wie soll auch nur irgendjemand auf Dich kommen und Dich buchen?

Die Antwort darauf ist ganz einfach: indem Du unter anderem Dein Alleinstellungsmerkmal, Deinen USP genau kennst und herausarbeitest!

In diesem Artikel erkläre ich Dir, was ein Alleinstellungsmerkmal ist, warum ein USP von einem Produkt anders funktioniert als bei einem Mensch und wie Du Schritt für Schritt zu Deinem USP kommst.

 

Was macht einen USP so einzigartig?

Viele Kunden fragen mich direkt am Anfang unserer Zusammenarbeit, was eigentlich ein USP – unique selling proposition oder auch unique selling point – zu Deutsch Alleinstellungsmerkmal eigentlich ist.

Das Alleinstellungsmerkmal ist ein alter Marketing Begriff und beschreibt die Eigenschaft oder das eine Merkmal eines Produktes oder einer Dienstleistung, die das Produkt oder die Dienstleistung deutlich vom Wettbewerb abhebt und so einen Nutzenvorteil hat. Das klingt jetzt erst mal super kompliziert. Um es Dir einfacher zu erklären, gebe ich Dir ein Beispiel: wenn Du ein Shampoo hast, welches biologisch abbaubar ist, dann ist die Tatsache, dass es biologisch abbaubar ist, der USP – denn nicht alle Shampoos bieten diesen Nutzen. Andere USPs in diesem Zusammenhang können sein, dass es ph-neutral ist, sanft zur Kopfhaut, oder gegen Schuppen.

Dann habe ich noch ein Beispiel aus dem Dienstleistungsbereich: wenn Du eine Dienstleistung anbietest, die es in dieser Form wenig oder sogar noch gar nicht gibt oder eine Kombination von Dienstleistungen, die es bisher noch nicht gab. Als Beispiel habe ich da Laura Malina Seiler, die es geschafft hat, Spiritualität salonfähig zu machen. Sie hat das geschafft, indem sie es für eine breite Masse zugänglich gemacht hat. Sie hat das Thema so aufbereitet, dass es leicht verständlich ist und für viele Menschen einfach in den Alltag integrierbar ist.

 

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

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Ein USP ist ein absolutes Must-Have

Warum ist es aber nun wichtig, Deinen USP zu kennen, bzw. herauszuarbeiten? Naja, wenn Du beispielsweise ein Coach, Berater, Mentor, Trainer oder sonstiger Dienstleister bist, dann weißt Du, dass es online Coaches, Berater, Mentoren, Trainer und sonstige Dienstleister wie Sand am Meer gibt. 

Warum soll sich also jemand für Dich entscheiden und nicht für Deine Mitbewerber? Da kommt das Alleinstellungsmerkmal zum Tragen: Du musst aus der Masse herausstechen und auffallen.

  

Produkt oder Personenmarke 

Es gibt nämlich eine riesen Unterschied zwischen einem USP eines Produktes und dem einer Personenmarke:

Wenn ein Produkt entwickelt wird, dann wird zunächst eine ausführliche Marktforschung betrieben. Dabei wird eine Zielgruppe definiert, analysiert, welche Produkte schon auf dem Markt sind, was die Zielgruppe sich wünscht, was am besten für die Zielgruppe funktioniert und welche Eigenschaften bei der Kaufentscheidung wichtig sind. Dann wird genau diesen Vorgaben entsprechend ein Produkt entwickelt. Es wird dann auf dem Markt positioniert und wenn es fertig ist, wird ihm mit viel Mühe und Marketingaufwand und -geld Leben eingehaucht. Es bekommt sozusagen danach eine Seele und einen Kern übergezogen, der wiederum die Zielgruppe anspricht. Also das Alleinstellungsmerkmal ist vorher klar definiert und man entwickelt ein Produkt genau dementsprechend. 

Nun ist es ja so, dass Du als Unternehmerin oder Selbstständige ein fertiger Mensch bist, der als Marke positioniert werden muss, um so aus der Masse herauszustechen. Du kommst bereits mit Leben, einer Seele, einem Kern. Dein Alleinstellungsmerkmal können wir also nicht recherchieren und dann das, was am besten am Markt funktioniert, Dir einfach überstülpen. Also das können wir schon, aber das ist weder authentisch noch wird es Dir dabei helfen, Deine Sichtbarkeit online zu steigern oder Dich dabei unterstützen, als Expertin wahrgenommen zu werden.

Ganz im Gegenteil: die Menschen merken schnell, wenn sie veräppelt werden. Sie merken auch sehr schnell wenn das, was Du versuchst zu sein oder darzustellen, gar nicht Du bist. In meiner letzten Podcastepisode habe ich bei den 5 Fehlern beim Aufbau Deiner Personal Brand, genau das angesprochen: dass Du nicht authentisch bist oder versuchst etwas zu sein, was Du nicht bist. 

Ein Produkt kannst Du inszenieren, Dich als Menschen kannst Du nur in Szene setzen. 

 

Der Weg zum USP 

Nun fragst Du Dich sicher, wie Du Dein Alleinstellungsmerkmal findest. Das werde ich auch in meinen Coachings und in meinem Pole Position Kurs immer wieder gefragt. Da gibt es auch ein ganzes Modul zum Thema. Vielleicht hast Du es aber auch schon geahnt: von innen nach aussen.

 

Zuerst beginnst Du mit Deinen Werten

Dein Wertesystem entwickelst Du schon in jungen Jahren und es bestimmt 90% Deines Tuns, Denkens und Handelns. Was hat das jetzt mit Deinem USP zu tun? Dazu kommen wir ganz am Ende der Anleitung.

 

Danach kommen Deine Stärken

Hast Du Dir schon mal Gedanken zu Deinen Stärken gemacht? Kannst Du sie benennen? Wenn ja, super! Wenn nein, dann wird es Zeit! Dabei ist mein Tipp für Dich: frage andere nach ihrer Meinung. Freunde, Verwandte, Freunde, Kollegen – sie haben meist einen sehr überraschenden Blick auf Dich und sehen Dinge, die Dir vielleicht so gar nicht bewusst sind.

 

Als nächstes fragst Du Dich, wofür Du wirklich brennst

Was macht Dir Spaß? Wo liegt Deine Leidenschaft? Bei welchen Themen fangen Deine Augen an zu glühen, macht Dein Herz einen Sprung? Schreib am besten alles auf und lass es eine Nacht liegen und schaue morgen nochmal drauf. Das ist auf alle Fälle eine wichtige Übung, um Deinem Kern nachzukommen.

 

Dann beschreibst Du Deine Nische

Da werde ich oft gefragt, wie nischig darf eine Nische sein. Das Wort «nischig» gibt es gar nicht. Eine Nische bedeutet ja schon, dass es eine Ecke, also ein kleiner Teil eines großen Ganzen ist. Kleiner als klein wäre dann schon winzig… Daher mein Feedback an der Stelle: eine Nische ist ein kleiner Teilbereich. Und damit klein genug.

Ein gutes Beispiel ist hier: Business Coach mit Schwerpunkt Finanzen für Unternehmer/Geschäftsführer von Unternehmen bis zu 100 Mitarbeiter.

Ein schlechtes Beispiel: Achtsamkeitscoach für berufstätige Mütter (warum schlecht, weil das eine sehr kleine Zielgruppe ist, die Du damit ansprechen willst). Besser: Achtsamkeitscoach für Frauen.

 

Und zu guter Letzt lernst Du noch Deine Mitbewerber in dem Feld kennen

Wenn Du jetzt weißt, was Deine Leidenschaft ist, wofür Du stehst, was Du wem anbieten willst, dann schaust Du Dir Deine Mitbewerber in Deinem Feld an. Mindestens 5 empfehle ich.

Und siehe da: jetzt hast Du viele Informationen gesammelt, genau nach innen geschaut und das mit dem Außen verglichen. Und jetzt frage ich Dich: fällt Dir etwas auf? Wenn Du alle Schritte ausführlich bearbeitet hast, dann weißt Du vielleicht schon, worauf ich hinaus will. Denn das Alleinstellungsmerkmal, das Du jetzt erarbeitet hast, war die ganze Zeit da. Das bist nämlich Du! Niemand kann das, was Du anbietest, so anbieten und umsetzen wie Du!

 

Mein Online Kurs «Pole Position – In 4 Wochen zu Deiner glasklaren Positionierung» öffnet bald wieder für kurze Zeit seine Tore. Melde Dich also gerne schon auf der Warteliste an und sichere Dir den exklusiven Wartelistenbonus.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Die 5 größten Fehler beim Aufbau einer Personal Brand

Die 5 größten Fehler beim Aufbau einer Personal Brand

Personal Branding ist kein neuer Marketing Trend, sondern eine handfeste Strategie, die Dich dabei unterstützt, Dein Business durch die Decke gehen zu lassen. Allerdings schafft es nicht jede Unternehmerin oder Selbstständige, eine erfolgreiche Personal Brand aufzubauen.

Welche Stolpersteine es gibt, welche Fehler ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit gemacht habe und was meiner Erfahrung nach die 5 größten Fehler beim Aufbau einer Personal Brand sind und wie Du sie verhindern kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Meine große Leidenschaft gilt dem Personal Branding. Ich habe es mit einer ausgefeilten Personal Branding Strategie geschafft, mir in weniger als 12 Monaten eine treue Community aufzubauen und so online Kunden zu gewinnen.

 

 

Personal Branding ist kein Marketing Zauber

Oder ein neuer Trend, der gerade aktuell ist. 

Den Begriff «Personal Branding» gibt es schon sehr lange und ich habe darüber das erste Mal in Napoleon Hill’s Buch «Think and grow rich – denke und werde reich» gelesen. Das hat er bereits 1938 geschrieben. Ich kann es dir nur empfehlen, aber ein kurzer Hinweis: es ist nicht ganz einfach zu lesen, weil es doch schon eine recht alte Sprache verwendet. Aber die Konzepte und Prinzipien, die in diesem Buch erklärt werden sind aktueller denn je und es lohnt sich auf alle Fälle!

Personal Branding bedeutet nichts anderes als dass man anstatt des Produktes den Mensch zur Marke macht und so durch die Persönlichkeit die Personenmarke emotional auflädt. Wir Menschen suchen die Verbindung im Alltag und durch die unterschiedlichen Facetten eines Charakters, seine Ecken und Kanten, die den Mensch ausmachen, schaffen wir eine emotionale Verbindung und bauen so Vertrauen auf.

 

Die 5 größten Fehler beim Aufbau einer Personal Brand

Klingt ganz einfach, oder? Ja, ist es aber nicht.

Ich habe in meiner Arbeit als Personal Branding Coach schon die unterschiedlichsten Sachen erlebt und die 5 grössten Fehler, die mir immer wieder begegnen, die möchte ich gerne mit Dir teilen:

 

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

Trage Dich gerne in meinen Newsletter ein. Hier erfährst Du von den neuesten Tipps, Tricks und Angeboten zuerst, die Dir helfen, mehr Sichtbarkeit und Reichweite durch Personal Branding zu erlangen und so online Kunden zu finden.

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Fehler Nummer 1: Du bietest einen Bauchladen an

Das habe ich auch gemacht. Ich war 14 Jahre Marketing Managerin in den unterschiedlichsten Unternehmen. Als ich mich 2018 selbstständig gemacht habe und offline über mein Netzwerk neue Kunden gewonnen habe, da gab es keinen Grund mich einzugrenzen.

Dann habe ich aber angefangen, Social Media Kanäle mit dem Ziel zu bespielen, auch online Kunden zu gewinnen und Interessenten anzusprechen. Tja, das hat dann mit meinem Marketing Bauchladen überhaupt nicht geklappt. Ich habe auf meinem Blog so ziemlich jedes Marketingthema einmal angekratzt. Aber irgendwie wollte es nicht ganz so laufen…. Erst, als mir mein grösster Kunde wegbrach und ich vor dem beruflichen Aus stand, nahm ich all meinen Mut zusammen und positionierte mich spitz in einem Thema, dass mir schon immer sehr viel Freude gemacht hat: dem Personal Branding. Und schwupps, klappte es mit den Kunden und der Sichtbarkeit online. Ich kann Dir also aus eigener Erfahrung sagen: trau Dich, nicht an alle verkaufen zu wollen, sondern nur an eine ausgewählte Gruppe. An Deine Wunschkundin. Und Du wirst sehen: es wird sich so viel ändern.

 

Fehler Nummer 2: Du kopierst andere

Vor allem auf den Social Media Kanälen sehe ich immer wieder Menschen, die andere kopieren. Frei nach dem Motto: was sie kann, das kann ich auch. Auch mir ist das schon passiert und das, obwohl ich damals noch gar nicht so «bekannt» war. Da kann ich Dir nur empfehlen: schau nicht zu viel links und rechts sondern konzentriere Dich auf das, was Du kannst und was Du anbieten willst. Klar gibt es immer wieder Überschneidungen, schließlich ist alles, was wir anbieten oder teilen in irgendeiner Form schon da gewesen. Umso wichtiger ist es, dass Du auf Dich schaust und Deinen Weg findest. Bringe Deine Persönlichkeit ein und mache die Dinge so, wie eben nur Du sie machen oder darstellen kannst. Das ist das A und O bei dem Aufbau Deiner Personenmarke. Dabei muss der Inhalt nicht zwingend originell sein, aber auf alle Fälle die Darbietung. Es hat übrigens noch einen Vorteil, wenn Du Deinen eigenen Weg gehst und Deine Individualität reinbringst: Du musst nicht immer schauen, was die anderen machen und bekommst so auch nicht das Gefühl, dass alle so mega durchstarten oder Du abgehängt wirst von der Konkurrenz…

 

Fehler 3: Du kennst Deine Werte und Stärken nicht

Jaja, ich weiss, ich wiederhole mich hier immer wieder. Noch immer stelle ich in meinen Kennenlerngesprächen fürs Coaching fest, dass so viele Unternehmerinnen und Selbstständige ihre Werte und Stärken nicht kennen! Dabei sind Deine Werte der Kern Deines Tuns, Handelns und Denkens. Warum Werte so wichtig sind, habe ich dir in meinem letzten Artikel schon ausführlich erklärt.  

Ich sehe das immer wieder, dass so viele nicht wissen wofür sie stehen wollen, was ihnen wichtig ist und was sie ausmacht. 90% Deines Tun, Handelns und Denkens werden von Deinem Wertesystem bestimmt! Es wird also Zeit, Deine Werte kennenzulernen und festzulegen!

Denn dann kommt das nächste Problem: viele kennen auch ihre Stärken nicht. Hast Du Dich schon mal mit Deinen Stärken befasst? Also so richtig? Jetzt sagst Du vielleicht klar, ich bin gut organisiert und immer pünktlich! Aber um Deine Stärken genau zu kennen, musst Du unbedingt andere fragen, die Dich gut kennen. Ich meine damit, hast Du schon mal Dein Umfeld, Freunde, Familie, Kollegen, Partner gefragt, was Deine Stärken sind? Nein? Dann mach das unbedingt, denn das ist ein so grosser AHA Moment für viele und das war es auch für mich! Ich frage immer sehr gerne andere, wie sie mich sehen. Das ist sehr aufschlussreich und unterstützt Dich dabei, Deine Positionierung zu schärfen. Denn wenn Du in einem Bereich tätig bist, in dem Du Deine Stärken täglich einsetzen kannst, dann ist das ein Gewinn für alle Beteiligten! Und Du hast endlich Spaß mit dem, was Du tust!

 

Fehler 4: Du versteckst Deine Persönlichkeit

Deine Persönlichkeit macht Dich aus. Deine Persönlichkeit ist das, was Menschen dazu bewegt, zu Dir Vertrauen aufzubauen und dann bei Dir zu kaufen. Trotzdem verstecken sich viele und sprechen nur über ihr Wissen, ihre Dienstleistung, ihr Angebot. Das lockt aber niemanden hinter dem Herd hervor! Klar sind Dein Angebot und Deine Dienstleistung wichtig, aber im Vordergrund musst Du stehen. Denn Deine Personenmarke aufbauen bedeutet, Dich sichtbar zu machen. Nicht nur Deine Business Seite oder Dein Können sondern auch Deine Interessen, Deine Hobbies, Dinge, die Dich begeistern, wie Bücher oder Podcasts, Deine Familie, Deine Freunde, Deine Business Partner, Deinen Werdegang, Deine Haustiere, eben DICH! Klar, wer sich zeigt, macht sich auch angreifbar. Aber ich kann Dir versichern, dass Du ohne Deine Persönlichkeit zu zeigen keine Kunden online gewinnen wirst. Ich gebe Dir mal ein Beispiel: ich habe einen Hund und ich bin Mama von zwei Kindern. Das schafft sofort bei einer Hundebesitzerin und ebenfalls Mama von zwei Kindern, die auf mich virtuell trifft, eine echte und tiefe Verbindung, weil ihr das Leben, das ich führe, vertraut ist.

 

Fehler 5: Du bist nicht authentisch bzw. Du spielst eine Rolle

Wenn man ein Produkt positioniert, ist es üblicherweise so, dass man Marktforschung betreibt, das Produkt entwickelt und dann das Alleinstellungsmerkmal drüber stülpt. Bei einem Menschen, der sich als Marke positionieren möchte, um so als Unternehmerin oder Selbstständige online Kunden zu gewinnen, da sieht es natürlich genau umgekehrt aus. Sobald Du versuchst, etwas zu sein, was Du nicht bist, merken das Deine Zuhörer, Follower, Leser sofort. Sobald Du anfängst eine Rolle zu spielen, ist das Gift für Deine Personenmarke. Dazu gehören Fehler ebenso wie eine gewisse Sprache, die eher aufgesetzt wirkt oder ein Kleidungsstil, in dem Du Dich unwohl fühlst. Am Ende des Tages will Deine Community nur Dich sehen und von Dir lernen. Sie wollen Deine Facetten kennen lernen und Deine Eigenarten. Also trau Dich und zeig Dich, genau so wie Du bist. Du wirst sehen, so fühlst Du Dich auch viel wohler in Deiner Haut!

 

An dieser Stelle sagen viele: ja, aber ich will nichts privates zeigen. Da kann ich nur auch Dir den Hinweis geben: persönlich ist nicht privat. Bei der eigenen Privatsphäre hat jeder Mensch seine individuelle Grenze. Daher gilt, dass Du all das zeigen kannst und sollst, was sich für Dich gut anfühlt. Auch das gehört zum authentisch sein dazu. Du setzt die Grenze und niemand sonst.

 

Du siehst, es gibt so manchen Stolperstein, wenn es um den Aufbau Deiner Personal Brand geht. Und das sind nur die häufigsten Fehler, die ich beobachtet habe, bzw. habe ich selbst tatsächlich fast alle auch gemacht. Aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich so keine Sichtbarkeit und keine Reichweite in der Online-Welt bekomme.

 

Sobald Du Deine Werte & Stärken kennst, Dich vom Bauchladen verabschiedest, nicht mehr auf die anderen schaust, Deine Persönlichkeit zeigst und authentisch bist, steht Deinem Online-Erfolg nichts mehr im Weg!

 

Ich habe noch ganz wundervolle News für Dich. Mein Online Kurs «Pole Position – In 4 Wochen zu Deiner glasklaren Positionierung» öffnet bald wieder für kurze Zeit seine Tore. Melde Dich jetzt schon auf der Warteliste an und sichere Dir den exklusiven Wartelistenbonus. 

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Warum Deine Werte so wichtig beim Aufbau Deiner Personenmarke sind

Warum Deine Werte so wichtig beim Aufbau Deiner Personenmarke sind

Wünscht Du Dir auch mehr Online Sichtbarkeit und Reichweite? Willst Du auch als Expertin auf Deinem Gebiet wahrgenommen werden? Dann musst Du Dir als Unternehmerin, Selbstständige, Coach, Beraterin oder Trainerin eine Personenmarke aufbauen, denn nur so bist Du in der Lage, Deine Persönlichkeit in der Kundengewinnung einzubringen und aus der Masse herauszustechen. Welche Rolle Deine Werte beim Aufbau Deiner Personal Brand spielen und warum niemand drum herum kommt die eigenen Werte zu definieren und zu kennen, erkläre ich Dir in diesem Artikel.

In der Zusammenarbeit mit meinen Kunden und Kundinnen ist immer das Festlegen der Werte der erste Schritt. Das führt häufig zu Verwirrungen und zur Frage “Warum soll ich meine Werte definieren? Ich möchte doch Geld verdienen und Kunden gewinnen, was haben denn meine Werte damit zu tun?”. Das ist eine gute Frage und da sie mir wirklich oft gestellt wird, möchte ich in diesem Artikel auf die essentielle Bedeutung dahinter eingehen. zunächst möchte ich einmal erklären, was ich unter werten verstehe. 

 

Meine Definition von Werten

“Werte sind Ideale oder Vorstellungen, nach denen wir handeln.”

Unser Wertesystem wird in jungen Jahren geprägt. Durch unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Bedürfnisse verändern bzw. festigen sie sich. Dabei beeinflussen vor allem unsere Eltern, Großeltern, Lehrer, das soziale Umfeld, die Kultur, in der wir groß werden, die Religion, der wir angehören aber auch die Erlebnisse und Erfahrungen, die wir in unserem eigenen Leben unabhängig von diesen Faktoren machen, unsere Werte und Prägungen. 

Benjamin Schulz schreibt in “Das große Personal Branding Handbuch” beispielsweise: “Unser Wertesystem beherrscht etwa 90% unseres Denkens, Fühlens und Handelns.” Während mir immer klar war, dass die eigenen Werte zu kennen einer der wichtigsten Bausteine und Grundlagen für eine glasklare Positionierung ist, unterstreicht diese massive Zahl nochmal die Bedeutung. Unser Tun wird also permanent durch unsere eigenen Werte beeinflusst. 

In der deutschen Sprache gibt es über 400 Wertebegriffe. Dazu gehören beispielsweise Wörter wie Achtsamkeit, Sauberkeit, Liebe, Abenteuer, Sparsamkeit, Freiheit, Freude, Kreativität, Treue, Bescheidenheit, Empathie und viele mehr. 

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

Trage Dich gerne in meinen Newsletter ein. Hier erfährst Du von den neuesten Tipps, Tricks und Angeboten zuerst, die Dir helfen, mehr Sichtbarkeit und Reichweite durch Personal Branding zu erlangen und so online Kunden zu finden.

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Meine Werte sind 

  • Spaß
  • Authentizität
  • Leichtigkeit
  • Leidenschaft
  • Nachhaltigkeit

 

Den Spaß und die Nachhaltigkeit habe ich von meinen Eltern übernommen. Sie waren beide Besitzer von Diskotheken und es war beiden wichtig, ein nachhaltiges Business aufzubauen und viel Freude bei der Arbeit zu haben. Dabei steht nicht nur die Nachhaltigkeit für einen selbst im Vordergrund sondern auch die Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Gemeinschaft. Sie sahen sich als Unternehmer in ihrer Verantwortung und führten viele Aktionen in Kooperation mit der Stadt und der Polizei durch, um junge Menschen über die Gefahren von Drogen und Alkohol, ganz besonders im Straßenverkehr aufzuklären. Sie engagierten sich außerdem immer sozial für soziale Projekte und gemeinnützige Vereine, veranstalteten Galaabende und sammelten so Spenden zugunsten der SOS-Kinderdörfer. Beide waren voller Leidenschaft Unternehmer und gingen absolut in ihrem Beruf und ihrer Berufung auf. Diese Eigenschaften habe ich so definitiv in mein Wertesystem übernommen. 

Wie wichtig Spaß und Leichtigkeit in meinem Leben und meinem Job sind, habe ich erst gemerkt, als ich in Jobs festhing, an denen ich keinen Spaß hatte. Es gab Anstellungen, da fiel es mir unglaublich schwer, morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Ich hatte auch Chefs, die mich weder gefördert oder gefordert haben, sondern mir sogar das metaphorische Messer von hinten in den Rücken gestoßen haben. 

Mein Wert Authentizität hat allerdings wenig mit meinen Eltern zu tun. Ich bin in einer Zeit groß geworden, in der es sehr wichtig war, den äußeren Schein zu und die Form zu wahren, immer so zu tun als wäre man unfehlbar. Eine offene Fehlerkultur wie heute gab es damals nicht. Mir ist es aber wichtig, anderen Mut zu machen und das erreiche ich nur, wenn ich andere an meinem Weg teilhaben lasse und sowohl die Höhen als auch die Tiefen offen zeige. Ich bin lieber authentisch als so zu tun als würde mir alles unglaublich leicht von der Hand gehen. Besonders auf meinen Social Media Kanälen teile ich meinen Weg und auch, wenns mal nicht so gut läuft.

 

Dein Wertesystem bestimmt Deine Positionierung und Ziele

Dein gelerntes Wertesystem hat also sehr viel mit Deinem Business und Deiner Personenmarke zu tun. Es bestimmt Deine Positionierung und Ziele.

  1. Du musst Deine Werte herausfinden, um zu wissen, wofür Du stehst. Du musst wissen wofür Du stehst, um das zu leben und nach außen zu tragen. Dadurch ziehst Du Menschen mit einem ähnlichen Wertesystem an und das sind in den meisten Fällen Deine absoluten Wunschkunden, denn ihr teilt die gleichen Werte.
  2. Du musst wissen, was Deine kurzfristigen und langfristigen Ziele sind. Ist beispielsweise Freiheit einer Deiner Werte, ist ein langfristiges Ziel eventuell ein Leben als digitaler Nomade und Dein kurzfristiges ziel die Vollzeit Selbstständigkeit und eine Kündigung beim aktuellen Arbeitgeber. 
  3. Wir arbeiten mit Menschen zusammen. Möchtest Du herausfinden, mit wem Du arbeiten möchtest, musst Du Deine Werte kennen um so automatisch die Kunden anzuziehen, mit denen Du tatsächlich arbeiten möchtest. 

 

Gibt es einen Unterschied zwischen persönlichen Werten und meinen Business Werten? 

Meine Antwort: nein. Sie mögen sich manchmal in der Formulierung etwas unterscheiden aber der Grundgedanke bleibt der gleiche. 

 

Mein Tipp: Lass unbedingt die Finger von abgedroschenen Werten wie Qualität oder Zuverlässigkeit. Diese Werte werden von allen genutzt und sind überall zu finden, damit fällst Du nicht auf und hebst Dich schon gar nicht von Deiner Konkurrenz ab. Du bist aber doch zuverlässig und lieferst immer hochqualitative Arbeit ab? Da bin ich mir sicher, denn das ist sicherlich einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für Deine Arbeit und zufriedene Kunden. Doch unter die Top 5 Deiner Werte sollten es diese Begriffe dennoch nicht schaffen. 

Der eine Werte schließt nicht automatisch den anderen aus. Fokussiere Dich auf 5 Werte, die so individuell sind wie Du. Wenn Du Dich hier nicht festlegst, können sich Deine Kunden nicht mit Dir identifizieren, finden keine Verbindung und entscheiden sich am Ende gegen Dich und Dein Angebot. 

Deine Werte spielen also eine wichtige Rolle bei Deiner Positionierung, Deinen Wunschkunden und Deinen Zielen . Somit sind sie die Säulen, auf denen Deine Personenmarke aufbaut. Damit wirst Du Dich automatisch von Deinen Konkurrenten abheben. Und das ist schließlich das Ziel einer Personal Brand – sich von anderen durch die eigene Persönlichkeit abheben. So wirst du schließlich auch als Expertin auf Deinem Gebiet wahrgenommen und für das gesehen, wofür du stehst. 

 

Wenn Du Dich jetzt fragst, wie Du Deine individuellen Werte findest, habe ich einen Tipp für Dich. Ich habe den sogenannten Wertecheck entwickelt, mit dem Du Dir leicht und schnell Deine werte bestimmen kannst. 

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Warum Du ohne glasklare Positionierung keine Personal Brand aufbauen kannst

Warum Du ohne glasklare Positionierung keine Personal Brand aufbauen kannst

Als Unternehmerin und Selbstständige, die auch online gefunden werden und Kunden gewinnen will, musst Du Dich von der Masse abheben. Das gelingt Dir aber nur, wenn Du Dir eine Personenmarke aufbaust. So weit – so gut. Was genau eine glasklare Positionierung damit zu tun hat und warum es ohne sehr schwer wird beziehungsweise fast unmöglich ist, eine erfolgreiche Personal Brand aufzubauen, erfährst Du in diesem Artikel.

Viele meiner Kunden erstellen zuerst ihre Webseite, öffnen ihr Instagram Profil, lassen ein Logo designen oder geben sogar schon Geld für Google Ads aus – allerdings ohne sich vorher Gedanken gemacht zu haben, für was sie als Brand eigentlich stehen wollen. Und trotz allem generieren sie über diese Maßnahmen keine Kunden und somit auch keinen Umsatz. Viele versprechen sich auch ein rasantes oder gar explosives Wachstum bei Instagram oder sogar ein optimales Ranking bei Google innerhalb kürzester Zeit. 

Frage ich dann in meinen Coachings und Gesprächen nach der Zielgruppe, erreichen mich häufig folgende Antworten: 

“Na alle, die einen Mindset Coach suchen!”

oder

“Frauen im Alter von 25 bis 65 Jahre, die gerne achtsamer leben wollen”

Schauen wir uns die “Zielgruppe: Frauen zwischen 25 und 65” einmal genauer an. Eine 25-jährige Frau steht an einem komplett anderen Punkt in ihrem Leben, als eine 65-Jährige. Sie hat andere Träume, Wünsche und Vorstellungen. Auch wenn beide gerne achtsamer leben möchten, weil sie verstanden haben, dass es ihr Leben einfacher machen wird, so haben sie sonst nicht mehr so viel gemeinsam.

 

Zielgruppe

Hier kommt Deine Positionierung ins Spiel. Besonders am Anfang der Selbstständigkeit wissen die wenigsten, dass die Positionierung wirklich spitz sein muss. Oder sie wissen es, wollen es aber nicht wahrhaben. Oft entsteht die letztliche Positionierung auch erst mit dem Wachstum des Business und genauso oft ändert sie sich im Lauf der Zeit, manchmal auch mehrfach. Deine Positionierung ist nicht in Stein gemeißelt, sie kann auch dynamisch sein. 

Aber: Sie muss klar definiert sein!

 

Positionierung spielt in Deiner Personal Branding Strategie eine tragende Rolle

Auch wenn Du am Anfang noch nicht so ganz klar in Deiner Positionierung bist und mitten im Businessaufbau steckst, muss vor allem in den sozialen Medien deine Positionierung ganz klar sein. Nur so kannst Du Deine Personal Brand aufbauen. Die Positionierung spielt in deiner Branding Strategie eine tragende Rolle – unabhängig davon, ob du eine Personal Brand aufbaust oder ein Produkt in den Vordergrund stellst.

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

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Wie genau definiere ich Positionierung? 

Die meisten Menschen denken bei diesem Wort direkt an den USP, also dein Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Proposition oder Unique Selling Point). Bei Produkten sind das genau die Merkmale, die Dein Produkt von vergleichbaren Produkten der Konkurrenz abheben und es somit einzigartig machen. Beispiele hierfür sind z.B. Shampoo ohne Silikone, eine Bodylotion mit Koffein oder ein Waschmittel, welches biologisch abbaubar ist. All das sind Alleinstellungsmerkmale, die das jeweilige Produkt von seinen Mitbewerbern abhebt. 

Im Buch “Positionierung: Das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten” von Peter Sawtschenko schreibt er ganz treffend: 

“Jedes Unternehmen sollte sich die Frage stellen: Für was stehen wir und warum sollte sich ein Kunde ausgerechnet für uns entscheiden”. Weiterhin schreibt er: “Positionierung ist das, was man in den Köpfen der Zielgruppe hinterlässt”

Beim Aufbau einer Personenmarke allerdings sind diese Merkmale und Eigenschaften weniger greifbar. Als Unternehmerinnen und Selbstständige bieten wir eine Dienstleistung, z.B. ein Coaching oder eine Beratung, an. Coaches, Berater oder Trainer gibt es aber wie Sand am mehr. Wie also sich trotzdem von der Konkurrenz abheben? 

Die Antwort: Über die Positionierung!

Im Personal Branding wirst Du als Mensch zur Marke. Durch unsere Persönlichkeit laden wir unsere Marke emotional auf und schaffen so eine Verbindung zur Zielgruppe und zu unseren Wunschkunden. So bauen wir Vertrauen auf und entscheiden durch unsere Persönlichkeit und Werte, ob unsere Wunschkunden bei uns kaufen. Das ist anfangs etwas schwer zu greifen, wird aber schnell an einem Beispiel klarer. Ich bin mir sicher, auch Du hast Menschen, die Dir sympathischer sind als andere, denen Du lieber auf Instagram & Co. folgst als anderen und die Du als DIE Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet wahrnimmst. Oft sprechen diese Personen Dich auch direkt auf Anhieb an. Hier spielt genau die Persönlichkeit die tragende Rolle.

Für uns als Personenmarken ist es besonders wichtig, dabei authentisch zu bleiben. Dein Gegenüber merkt das sofort, wenn Deine Persönlichkeit aufgesetzt ist oder Du etwas darstellen möchtest, das Du nicht bist, das nicht in Dir drin ist oder das Dir einfach nicht entspricht. Aufgesetzte Positionierungen funktionieren in den seltensten Fällen, da diese Menschen schnell gekünstelt wirken. 

 

Deine Werte und Stärken sind der erste Schritt zu Deiner individuellen Positionierung

Um deine Personal Brand aufzusetzen musst Du Dich zuerst mit Dir selbst beschäftigen: mit Deinen Werten und Deinen Stärken. So findest Du heraus, mit wem und wie Du arbeiten möchtest und welche Lösungen Du Deinen Wunschkunden bieten kannst. Danach definierst Du Deinen USP und analysierst Deine Wunschkunden und Deine Mitbewerber. Am Ende entsteht so ein Gesamtbild, das Dich klar positioniert und so von deiner Konkurrenz abhebt. 

Wenn Du jetzt genauer wissen willst, wie Du diese Schritte selbst für Dich machen kannst, findest Du hier eine genaue Anleitung, wie Du in 5 Schritten Deine Positionierung erarbeitest

So hebst Du Dich nicht nur ab, die Positionierung hat noch weitere Vorteile für Dich und Dein Business. 

01 – Du wirst als Expertin wahrgenommen

Diesen Aspekt unterschätzen viele. Da es aber ja so viele Berater, Coaches und Trainer gibt, ist es besonders wichtig, dass Du als die Expertin der Branche wahrgenommen wirst. Wenn du weißt, wen Du ansprechen möchtest und über welches Thema du sprechen möchtest, dann wirst Du schneller als Expertin wahrgenommen. So sparst Du Dir auch jede Menge Geld und Nerven für Dein Marketing. Deine Content Erstellung wird Dir mit absoluter Leichtigkeit von der Hand gehen und wesentlich zielgerichteter funktionieren. 

02 – Du baust dir Vertrauen auf

Wenn Dir Deine Wunschkunden vertrauen, weil Du über Deine diversen Touchpoints (z.B. Newsletter, Instagram, usw.) mit Ihnen bereits so vertraut und nah bist, spiegelt sich das wiederum in Deinen Geschäftsabschlüssen, Verkäufen und letztlich Deinem Umsatz wieder. 

03 – Du schaffst Nähe durch Deine Persönlichkeit

Diese Art der Verbindung und des Vertrauens entsteht nur durch Personal Branding, die kann man nicht mit Geld kaufen. 

 

Welche Faktoren gehören zu einer Personal Brand?

Dazu gehört, als Expertin wahrgenommen zu werden, Vertrauen durch Deine Persönlichkeit aufzubauen, Dein Alleinstellungsmerkmal nach außen zu tragen und Deine Wunschkunden anzuziehen. Das alles sind Faktoren einer erfolgreichen Personal Brand. 

Du siehst hier ziemlich klar, dass Deine Positionierung ein wesentlicher Faktor deiner Personal Brand ist und wie wichtig es ist, diese ganz spitz, klar und konkret aufzubauen, zu definieren und zu kommunizieren. Wenn Du eine Dienstleistung oder ein Produkt online anbietest, hebt Dich Dein Personal Branding von der Konkurrenz ab und legt somit die Basis für Deinen unternehmerischen Erfolg. 

 

Wenn Du noch mehr über Personal Branding und Positionierung erfahren möchtest, trag Dich gerne in meinen Newsletter ein. Ich informiere Dich hier immer über neue Podcast Episoden, Blogartikel und gebe Dir regelmäßig Impulse zum Thema Marketing, Personal Branding und Sichtbarkeit in den sozialen Medien.

Dein erster Schritt zu einer glasklaren Positionierung ist es, Deine Werte zu kennen und zu wissen, wofür Du stehst. Mit meinem Wertecheck findest Du schnell und einfach Deine Werte heraus.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Anleitung: Wie Du in 5 Schritten Deinen Wunschkunden definierst

Anleitung: Wie Du in 5 Schritten Deinen Wunschkunden definierst

Wunschkunde? Pah, sowas brauche ich nicht. Das war meine Einstellung am Anfang meiner Selbstständigkeit. Ich hatte eine breite Zielgruppe, die ich ansprechen wollte und sah den Wunschkunden als nutzlose und einschränkende Person an. Warum ich mich von dieser Einstellung schnell verabschiedet habe und wie ich in 5 einfachen Schritten meinen Wunschkunden definiert habe, das erfährst Du in dieser Anleitung.

Was genau ist eigentlich ein Wunschkunde?

„Personas (lat. Maske) sind Nutzermodelle, die Personen einer Zielgruppe in ihren Merkmalen charakterisieren. (…) Sie werden mit einem Namen, einem Gesicht, einer Funktion, einem Werdegang und einem Privatleben versehen. Personas verfügen über Ziele und Verhaltensweisen, haben Vorlieben und Erwartungen.“

Definition aus onlinemarketing-praxis.de

Ein Wunschkunde, auch Buyer Persona, Persona oder Kundenavatar genannt, ist für uns Unternehmer und Selbstständige die Person, die für uns ein Vorbild oder Modell ist, nach dem wir unser Marketing ausrichten. Es kann eine fiktive Person sein. Wir können aber auch einen bestehenden Kunden als Vorbild nehmen. Manchmal, so wie bei meiner Wunschkundin, ist es eine Kombination aus beidem. Er oder sie ist die ideale Kund*in, mit der die Zusammenarbeit angenehm ist und der man besonders gut helfen kann. Wir haben ein sehr gutes Gefühl, mit dieser Person zusammen zu arbeiten.

Meine Wunschkundin ist zum Beispiel eine Mischung aus mir selbst vor 2 Jahren und noch ein paar anderen Eigenschaften von zwei meiner Kundinnen, mit denen ich sehr gerne arbeite.

Du kannst gerne mehr als einen Wunschkunden definieren.  Ich habe beispielsweise 3. Dabei unterscheiden sie sich lediglich im Kanal, die ich für sie jeweils bespiele.

Deinen Wunschkunden zu definieren, ist essentiell bei der Erarbeitung Deiner Positionierung. Alle weiteren Schritte zu Deiner glasklaren Positionierung findest Du hier.

 

Warum du einen Wunschkunden definieren solltest

 

Je genauer wir uns diese Person vorstellen und je detaillierter wir ihre Lebensumstände, ihre Herausforderungen, Probleme und Sorgen kennen, umso leichter fallen uns ganz viele Dinge. Zum Beispiel erleichtert eine genau Vorstellung die Erstellung von Content und Kommunikationsmittel ungemein. Oder die Entwicklung von neuen Produkten und Lösungen und die Kreation alle anderen Marketingaktivitäten. Wir können uns diese Person nämlich immer vorstellen und dann genau für sie oder ihn schreiben. Das erleichtert nicht nur die Content Kreation ungemein, sondern wir ziehen wie von Zauberhand unsere Wunschkunden so auch an. 

Ich habe im Spätsommer 2019 meine Wunschkundin für mich genau definiert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine sehr schwammige Positionierung, habe einen Bauchladen angeboten und was offline problemlso zu neuen Kunden führte, klappte online so gar nicht. Seit ich meine Wunschkundin genau definiert habe, fließt der Content förmlich aus mir raus: Ich schreibe mit Leichtigkeit Blogartikel, ich weiß genau, zu welchen Themen ich Beiträge auf Social Media teilen muss, welche Ansprache und Art der Kommunikation ich wählen muss. Welcher Kanal der richtige ist, welche Produkte ich entwickeln muss und auf welche Veranstaltungen ich gehen muss. Und das alles nur, weil ich mir die eine Person, für die ich all das mache, bei allem immer vorstelle und es für sie mache.

Seither bin ich ein großer Fan davon, sich nicht nur auf eine Zielgruppe festzulegen, sondern seinen Wunschkunden ganz genau zu erarbeiten. Am Anfang hatte ich Angst, mich dadurch zu sehr einzuschränken. Das Ergebnis war aber absolut verblüffend: Seitdem ich mein Marketing nach meiner Wunschkundin ausrichte, finden tatsächlich ausschließlich Wunschkundinnen zu mir. Und das ist ganz wundervoll!

 

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Wie erstellst Du Deinen Wunschkunden?

Das Geheimnis eines „erfolgreichen“ Wunschkunden ist meiner Erfahrung nach, den Menschen wie einen Freund und ganz genau zu beschreiben. Dabei ist es für mich am einfachsten, wenn ich mir neben einem Namen auch ein Bild heraussuche und dieses Blatt, mit allen Daten, immer vor Augen habe. Jedes Mal, wenn ich nun einen Artikel schreibe, einen Post plane oder an meinen Produkten und Kursen feile, habe ich meine Wunschkundin Kathrin vor Augen. 

Hier sind die 5 Schritte, die mich zu meiner Wunschkundin geführt haben und die ich auch dir empfehle:

 

Schritt 1: Identifiziere Hintergrund & Branche

Zunächst stellst Du Dir erst einmal die Frage nach der Branche und nach dem Hintergrund Deines Wunschkunden. Mit Hintergrund meine ich: Wo steht Dein Wunschkunde beruflich? Was treibt ihn an?

 

Schritt 2: Lege Demographische Eigenschaften fest

Im 2. Schritt geht es um die demographischen Eigenschaften Deines Wunschkunden, z.B. sein Name, das Alter, Geschlecht, der Familienstand, hat die Person Kinder, Beruf, Position, etc.

 

Schritt 3: Beschreibe Probleme & Herausforderungen

Jetzt wollen wir noch etwas tiefer gehen: was macht den Menschen aus? Was sind seine Ziele? Seine Werte? Vor welchen Probleme steht die Person? Was sind seine oder ihre Herausforderungen? Wie geht sie oder er diese an? 

 

Schritt 4: Schau Dir Deine bisherigen Kunden an

Hast Du schon mal mit Deinem Wunschkunden zusammengearbeitet? Oder gibt es jemanden in Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, dem Du unbedingt weiterhelfen möchtest oder bei dem Du glaubst, dass er/sie Deine Hilfe gut gebrauchen könnte? Dann beschreibe diese Person einmal.

 

Schritt 5: Gleiche sie ab und lege Deinen Wunschkunden fest

Jetzt vergleiche das mit den anderen Angaben und schau, wo es Überschneidungen gibt. Noch ein kleiner Tipp von mir: Die meisten von uns sind ihrem Wunschkunden schon begegnet. Manche hatten sogar das Glück, und haben mit ihm oder ihr schon zusammengearbeitet. Andere wiederum sehen sich selbst vor ihrer Transformation und das, was sie sich damals gewünscht hätten.

Endlich online sichtbar 

Deinen Wunschkunden genau zu kennen und diese Person genau vor Augen zu haben, ist für uns Selbstständige und Unternehmer ein absoluter Game Changer. Wir wollen uns als Personenmarke etablieren denn nur so gewinnen wir mit Leichtigkeit und Freude neue Kunden online. Dafür müssen wir auch einfach wissen, wen wir anziehen wollen! Meine Wunschkundin zu kennen ist das Geheimnis meines Erfolges online. Du wirst sehen, was wie eine Einschränkung zuerst aussieht ist in Wirklichkeit ein wichtiger Schritt zu mehr Sichtbarkeit und Reichweite.

Diesen und viele andere Tipps erhältst Du regelmässig in meinem Newsletter. Trage Dich gerne dazu hier ein!

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Wertecheck

Willst Du Kunden online gewinnen? Dann musst Du Deine Werte kennen!

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