Ein How-To über den Weg zum eigenen Markenbotschafter

 

Seit Anfang des Jahres bin ich mit SoLou aktive Userin von Instagram und jeden Tag aufs Neue begeistert, welch einen Mehrwert mir die Plattform als Unternehmerin bietet. Ein Aha-Erlebnis, das ich nun endlich mit Dir teilen möchte.

Wie die meisten von uns habe auch ich Instagram zunächst ein wenig abgestempelt. Ein Kanal auf dem Influencer ihr Unwesen treiben und regelmäßige Selfies ein Must-Have sind – wie falsch ich doch lag. Schon nach kürzester Zeit habe ich mich eines Besseren belehren lassen und durfte erfahren, wie sich kinderleicht eine Community aufbauen ließ und der Bekanntheitsgrad meiner eigenen Personal Brand von Tag zu Tag anstieg.

Doch was macht Instagram vor allem für das Personal Branding so einzigartig? Anders als Business-Plattformen wie LinkedIn oder Xing liegt der Fokus auf dem Visuellen. Ein 1A-Bewerbungsfoto mag schön und gut sein, sagt allerdings nicht viel über den Charakter einer Person aus. Standardisierte Posen und Outfits können uns schnell in der Masse untergehen lassen. Möchtest Du also Dich und Deine eigene Marke als sympathischen und vor allem authentischen Ansprechpartner in Deinem Fachgebiet präsentieren, wirst Du  doch ganz einfach zu Deinem eigenen Influencer.

 

Es müssen nicht immer Selfies sein…

Grundsätzlich musst Du Dir vor Augen halten, dass nicht Dein Unternehmen, sondern Du als Person im Vordergrund stehen. Soll heißen: sämtliche Logos und Firmennamen werden nur beiläufig erwähnt und eignen sich nicht als Profilbild. Natürlich möchtest Du mit Deinem Profil ein wenig werben – das sollte aber niemand sofort bemerken. Unterschwellige Anmerkungen reichen bereits vollkommen aus, um darauf aufmerksam zu machen, dass genau Du der richtige Ansprechpartner für Dein Fachgebiet bist.

Machen wir uns also an den Content. Erzähle Geschichten aus Deinem Leben und lass Deine Follower (oder diejenigen, die es noch werden können) an Deinen Erfahrungen teilhaben. Lass Fotos und Videos über Deine Arbeit sprechen. Sei es über Bilder von entworfenen Produkten oder Fotos während eines Workshops – Instagram bietet sich für nahezu jede Branche an. Und das ist auch gut so. Denn Fakt ist, dass sich Visuelles sehr viel stärker in den Köpfen der User verankert, als reiner Text.

In Sachen Content ist es außerdem essentiell, dass sich Dein individuelles Branding selbstverständlich auch auf Instagram wieder spiegelt. Wie ein roter Faden sollten sich so visuelle Merkmale wie Farbspektren oder komplette Templates durch sämtliche Social-Media-Kanäle ziehen, auf denen Du unterwegs bist. Natürlich ist der Upload über das Smartphone immer ein wenig umständlich, sobald Grafiken oder Ähnliches ins Spiel kommen. Glücklicherweise lassen sich mit Softwares wie OneUp die Beiträge auch ganz bequem über den PC veröffentlichen.

Noch einmal zurück zum Stichwort Geschichten: die perfekte Möglichkeit, narrativ aus deinem Alltag als Personal Brand zu berichten ist das Story-Tool. Auch bekannt aus Facebook lassen sich über dieses Fotos und kurze Videos in Echtzeit mit Deinen Followern teilen. Geh live – und das direkt am Arbeitsplatz oder aus dem Wohnzimmer. Eine besonders schöne Option, die ich selber auch sehr gerne nutze, ist das Erstellen von Umfragen. Wer aktiv nach der Meinung anderer User bittet, dem wird auch Gehör geschenkt. Der Effekt: Deine Follower fühlen sich angesprochen und tragen aktiv zu der Entwicklung Deiner Marke bei.

Nun aber einmal zu einer ganz essentiellen Frage: wie viel Aktivität ist auf Instagram überhaupt notwendig? Was die reinen Posts betrifft, sollten zwischen mindestens drei Posts in der Woche und maximal zwei Posts am Tag angepeilt werden. Wer nicht immer die Zeit für tagaktuelle Beiträge findet, kann auch gerne auf Planungstools wie Postcron oder Planoly zurückgreifen und somit bereits im vornherein Posts erstellen und datieren.

 

Die Wissenschaft der Hashtags

Denke ich an Instagram, denke ich an Hashtags. Diese windschiefen Kreuzchen haben eine ziemlich wichtige Aufgabe was die Algorithmen der Plattform angeht. Wird so beispielsweise der Hashtag #blau verwendet, wird Dein Beitrag automatisch in einen Topf mit anderen Beiträgen des gleichen Hashtags geworfen, Usern mit Interessen zum Thema #blau angezeigt und, weil es sich um einen sehr populären Hashtag handelt, automatisch die Reichweite erhöht.

Pro Posts sind lediglich 30 Hashtags zu setzen. Zum Glück, denn in der Kürze liegt die Würze. So solltest Du stets darauf achten, Hashtags zu verwenden, die auch wirklich Deine Nische widerspiegeln. Zu allgemeine Hashtags, sogenannte generische Hashtags, laufen nämlich Gefahr, auch User zu erreichen, die überhaupt nicht zu Deiner Zielgruppe gehören. Das perfekte Rezept lautet also: ein ausgeglichenes Verhältnis von generischen Hashtags und ebensolchen, die Dein Fachgebiet repräsentieren. 

 

Mein Shout-Out an Instagram

Instagram hat sich im Laufe des Jahres für mich zu einer unglaublich effizienten Plattform in Sachen Social-Media-Marketing entwickelt. Und es geht ja nicht immer nur um Vermarkten, Vermarkten, Vermarkten. Mir persönlich bereitet besonders das Socializing eine große Freude. Durch meine Präsenz werde ich auffindbar, ich entdecke schneller andere Unternehmer/innen mit einem ähnlichen Fokus, trete mit ihnen in Kontakt – und das alles vom Wohnzimmersessel aus.

Ganz abgesehen davon erweist sich Instagram immer wieder als kinderleichter Weg, das eigene Portfolio ansprechend zu präsentieren. Dieses Portfolio muss dabei selbstverständlich nicht aus der Kreativbranche stammen. Auch Personenmarken aus der Dienstleistung können ihre Arbeit darbieten, indem sie beispielsweise Fotos von Seminaren posten.

Visuelles wirkt einfach. Sofern Du also Dich und Deine Marke als authentischen Experten in Deinem Themenfeld vorstellen möchtest, bist Du bei Instagram genau richtig.

Gerne berate ich Dich in einem persönlichen Gespräch ausführlicher zu diesem Thema. Schick mir hierzu einfach eine E-Mail.

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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