Wie auch Du den geeigneten Social Media Kanal für Deine Personal Brand findest

Wie auch Du den geeigneten Social Media Kanal für Deine Personal Brand findest

Personal Branding über Soziale Netzwerke

Facebook, Instagram, LinkedIn – die Flut an sozialen Netzwerken, auf denen Unternehmer vermeintlich vertreten sein sollen, wächst von Tag zu Tag. Wer soll denn da bitteschön noch den Überblick behalten? Und ist es wirklich notwendig, immer und überall präsent zu sein? Die gute Nachricht vorab: selbstverständlich nicht. Jede Plattform bietet nämlich andere Features, die für Deine Marke entweder von Vorteil sein können oder eben einfach nicht. Von den klassischen Social Networks über visuelle Plattformen bis hin zu Business Networks steht es jeder Personenmarke offen, eigene Schwerpunkt zu setzen und gezielt den eigenen Content zu vermarkten. Und solltest Du ein Quereinsteiger in Sachen Social Media sein, wirf doch einfach einen kurzen Blick auf meinen Artikel In 6 Schritten zur Personenmarke – Personal Branding für KMU und Start-Ups. Bevor es losgeht aber noch ein Appell an alle Blogger: wer bereits in diesem Bereich aktiv ist, kann sämtliche Beiträge als idealen Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung einer optimierten Marketingstrategie verwenden. So können beispielsweise zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten in die Texte integriert werden, um Deine Leserschaft auch auf die Social-Media-Präsenz aufmerksam zu machen. Generell empfiehlt es sich nämlich, die komplette Online-Präsenz über sogenannte Social Links zu verknüpfen. Sei es von der Website auf Facebook oder von Instagram auf LinkedIn – sobald ein Nutzer auf eines Deiner Profile gestoßen ist, kommt der Stein ins Rollen und sowohl Sichtbarkeit als auch Traffic werden automatisch erhöht.

 

Ein kleines 1×1 der sozialen Medien

Machen wir uns also ans Werk. Wie wir alle wissen, steigt das Angebot sozialer Medien im Zuge der Digitalisierung ins Unendliche. Folglich ist auch die Streubreite unserer User sehr viel größer. Da es uns um die großen Fische im Teich geht, möchte ich in diesem Artikel die wichtigsten Plattformen für ein erfolgreiches Personal Branding vorstellen. Du wirst dabei sehen, wie simpel es ist, anhand nur weniger Auswahlkriterien den richtigen Kanal/ die richtigen Kanäle herauszufiltern und einen mühelosen Einstieg in das Social-Media-Marketing zu finden.

1. Facebook & Twitter – Hauptsache Socializing

Beginnen wir mit der bekanntesten Form sozialer Medien – der Social Networks. Der Name ist Programm, denn Vernetzen und Reputationen erhöhen sind das Ziel. Facebook zählt wohl zu den bekanntesten Vertretern im deutschsprachigen Raum, denn mit rund 32 Millionen Nutzern pro Monat sind beinahe alle potentiellen Zielgruppen online vertreten. Eine optimale Ausgangslage für all jene, die ihre Personal Brand aktiv promoten wollen. Bei der Erstellung eines Profils kann dabei zwischen einem regulärem Personenprofil und einer Unternehmensseitegewählt werden. Besonders in puncto Personenmarke empfiehlt es sich natürlich eher, zu einer Unternehmensseite zu greifen. Ganz abgesehen von der professionellen Darstellung Deiner Brand hast Du so zusätzlich die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu schalten oder Statistiken über Impressions, Likes und Co. zu erhalten. Auch Twitter kann mit dem Erfolg von Facebook mithalten, versteht sich aber eher als globales Pendant. Personal Brands, die überwiegend kundenfokussiert arbeiten, sind in diesem Geflecht besonders gut bei Facebook aufgehoben. Twitter hingegen ist aufgrund des internationalen Charakters wie gemacht für B2B-Kontakte.

 

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

Trage Dich gerne in meinen Newsletter ein. Hier erfährst Du von den neuesten Tipps, Tricks und Angeboten zuerst, die Dir helfen, mehr Sichtbarkeit und Reichweite durch Personal Branding zu erlangen und so online Kunden zu finden.

Als Dankeschön bekommst Du meinen Wertecheck zugeschickt!

 

2. Instagram & YouTube – Visualität zählt

Nun zu einem meiner Lieblingsthemen in Sachen Social Media: Instagram. Uns allen ist es höchstwahrscheinlich bewusst, dass visuelle Signale sehr viel länger im Gedächtnis des Empfängers verankert bleiben, als nackter Text. Wer also der Personal Brand ein Gesicht verleihen möchte, ist auf dieser Plattform genau richtig. Was vielleicht zunächst als Einschränkung erscheinen mag, ist der große Mehrwert von Instagram: die Reduktion auf Bild- oder Videobeiträge. Lediglich eine kurze Beschreibung oder die Verwendung zielgruppengerechter Hashtags sind realisierbar. Deine Aufgabe ist es also, Deinen Beiträgen so viel Aussagekraft zu verleihen wie möglich. Ein Fokus auf Lifestyle oder Fotografie sind dabei keinesfalls ein Muss. Auch Personal Brands der Dienstleistungsbranche können erfolgreich ihre Marke über Instagram promoten. Was es dazu braucht? Gewähre ganz einfach hin und wieder kleine Einblicke in Deinen Alltag. Teile Fotos aus dem Unternehmen oder veröffentliche kurze Storys über Dein Leben ganz abseits der Arbeit. YouTube ist ein ähnlich heißes Pflaster wie Instagram, nur eben mit Videos anstelle von Fotos. Die Zeiten, in denen die Plattform für lustige Katzenvideos und DIY-Ratgeber bekannt war, sind dabei längst überholt. Vielmehr erweist sich YouTube aktuell als perfektes Informationsmedium, um die Person hinter einer Marke besser kennenzulernen. Bestenfalls auf ein Zeitfenster von fünf Minuten komprimiert können dabei Erlebnisse und Informationen in Echtzeit geteilt werden. Solltest Du Dich für diese Form des Personenmarketings entscheiden, achte jedoch darauf, stets ein einheitliches Branding zu bewahren.

3. LinkedIn & Xing – Die Plattformen für B2B

Eher auf Fakten ausgerichtet, aber dennoch effizient in Sachen Personal Branding sind die Business Networks. Ähnlich einer digitalen Visitenkarte stehen auf Plattformen wie Xing und LinkedIn vor allem die verschiedenen Etappen der persönlichen Entwicklung im Mittelpunkt. Hierbei geht es weniger darum, die Personenmarke vor Kunden als vor potentiellen Geschäftspartnern zu präsentieren. Du siehst schon: solltest Du Dich also weniger auf den direkten Kundenkontakt spezialisieren, bieten Business Networks die optimale Basis für die Präsentation Deines Portfolios. Doch warum fallen Business Netzwerke noch in die Sparte Social Media? Um diese Frage zu beantworten, lösen wir uns zunächst von der fast schon engstirnigen Definition sozialer Netzwerke. Nicht nur Chatten und Liken sind die Essenz dieser Online-Plattformen, sondern auch das Vernetzen. Mach also B2B-Kontakte mit informativen Content und einer ausführlichen Beschreibung Deiner Person auf Dich aufmerksam. Die Frequenz an Posts ist dabei sehr viel weniger essentiell, als beispielsweise Backlinks zu Deiner Website oder verwandten Pages und eine aufschlussreiche Über-mich-Seite.

 

Die wichtigsten Auswahlkriterien im Überblick

Fassen wir also noch einmal die Erkenntnisse unserer Odyssee durch die Social-Media-Welt zusammen. Vor allem für Deine Personal Brand solltest Du Dir so klare Prioritäten setzen:

  • Auf welchen Plattformen ist meine Zielgruppe überwiegend unterwegs?
  • Welchen Content möchte ich über diese Plattform teilen?
  • In welchen Netzwerken sind meine Wettbewerber unterwegs?
  • Bin ich bereit, mich und mein Gesicht online zu präsentieren?
  • Wie viele Kanäle kann ich parallel zueinander betreuen?

Es gibt keine Faustformel die besagt, Mediengestalter dürfen nur auf Instagram und Personalberater auf LinkedIn unterwegs sein. Viel wichtiger ist, die eigenen Vorstellungen zu erkennen und über ein ausgeprägtes Wissen im Hinblick auf die Zielgruppe zu verfügen. Willst Du auch mehr über mich und meine Personenmarke erfahren? Dann besuch mich doch auf Instagram oder LinkedIn.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

6 Tipps wie man erfolgreich einen Youtube Kanal aufbaut

6 Tipps wie man erfolgreich einen Youtube Kanal aufbaut

Gastbeitrag von Michaela Engelshowe – YouTube Expertin und Coach

Hallo, mein Name ist Michaela Engelshowe und ich bin Inhaberin der Agentur „Die Netz WG“, die sich auf den Aufbau von YouTube-Kanälen für Marken spezialisiert hat. Auf meinem Blog bekommst du wöchentlichen Input zum Thema Wachstum auf YouTube. Mein Spezialwissen: ohne Mediabudget Reichweite aufbauen! Wie das funktioniert? Dazu muss man den YouTube-Algorithmus verstehen.

Ein paar der wichtigsten Fragen für den Algorithmus kläre ich jetzt mit Euch:

Wie kann man als Startup mit YouTube anfangen?

Um auf YouTube erfolgreich zu sein, braucht es nicht immer „Hochglanzformate“ oder aufwendig gedrehte Werbespots. Der Erfolg macht sich bemerkbar, wenn ihr Videos und Formate dreht, die einen Mehrwert für die Zuschauer schaffen und deren Probleme lösen.

Schlagwort hier ist Content-Marketing.

Meine besten Tipps:

Tipp Nr. 1: Fangt einfach an!

Das klingt sehr simpel, ist für die meisten aber dennoch die größte Hürde!

Mein Motto: Better done than perfect! Aus jedem Video sollte man lernen und sich in den Analytics anschauen, was funktioniert hat und was nicht. Und dann immer nur noch die Art von Videos senden, die funktionieren.

Tipp Nr. 2: Teilt Euren Content!

Die meisten unterschätzen am Anfang, dass jede Aktivität auf den Videos die Wertigkeit für den Algorithmus beeinflussen kann. Deswegen seid stolz auf Euren Content und teilt ihn auf allen Social Media Kanälen, die zur Verfügung stehen.

Hier gilt das Motto: Viel hilft viel!

Tipp Nr. 3: Fokussiert Euch auf ein Thema!

Für die meisten eine Challenge, dennoch ist es so, dass Euer Kanal besser startet, wenn Ihr eine klare Nische bedient. Besonders Euer Archiv wird dadurch stärker.

Tipp Nr. 4: Befolgt das Youtube Basics 1×1

Was meine ich mit Basics?

  • habt gute Thumbnails: klare Kontraste, gut lesbar, erzählt im besten Fall eine Geschichte
  • schreibt klickbare Titel, am besten eine Mischung aus Schlagzeile und SEO
  • betreibt Keyword Research, bedenkt, dass jeder Kanal Ranking Faktoren hat und kleine Kanäle nicht für starke Keywords ranken können.
  • achtet auf Eure Zuschauerbindung

Tipp Nr. 5: Habt eine gute Content-Strategie

Achtet darauf, dass der Content Mehrwert für den Zuschauer bietet. Was kann der Mehrwert sein? Hier müsst Ihr Euch kritisch mit Eurem Content auseinandersetzen. Ist dieser hilfreich für den Zuschauer? Ist er unterhaltsam? Lauft nicht in die Falle, dass Ihr zu werbliche Videos macht, je höher der Mehrwert ist, umso länger wird der Zuschauer sich freiwillig eure Videos anschauen. Hier könnt Ihr vielleicht aus der Firmenhistorie schon starke Themenfelder ableiten, von denen Ihr wisst, dass sie stark gefragt sind. Je besser Ihr hier aufgestellt seid, desto schneller wird der Kanal wachsen. Die inhaltliche Strategie ist das A und O.

Tipp Nr. 6: Seid konsequent!

YouTube ist ein Marathon. Wachstum kommt nur mit Konsequenz. Ihr solltet auf jeden Fall lange durchhalten und damit meine ich nicht wenige Wochen sondern Monate. Schaut Euch vorher genau an, wieviel Zeit ihr für das Projekt einplanen könnt und richtet Euren Uploadplan darauf aus. Alleine mit Regelmässigkeit kann man schon viel erreichen.

Ist YouTube überhaupt der richtige Kanal?

YouTube ist der richtige Kanal für Euch, wenn Ihr mehr Sichtbarkeit erreichen möchtest. YouTube ist immerhin die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Ich beobachte auch gerade den Trend, dass immer mehr Zugriffe über die Google Suche direkt auf den einzelnen YouTube Videos landen. Google macht für Videocontent ganz oben in der Suche mittlerweile extra Platz und positioniert diese sehr prominent. Hier kann man mit gutem SEO sehr gut Sichtbarkeit erreichen und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

YouTube kostet jedoch viel Zeit. Euch sollte bewusst sein, dass YouTube ein Langzeitprojekt ist, das vor allem regelmäßig bespielt werden muss.

Welche Vorteile bietet YouTube im Vergleich zu anderen Social Media Kanälen?

Wie schon oben erwähnt ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Menschen gehen gezielt auf YouTube, um Content zu Themen zu finden, die sie interessieren. Daher auch mein Ratschlag in Eurem Thema sich sehr spitz, nischig und genau positioniert aufzustellen. Das mag YouTube und das mögen auch die Zuschauer. Je klarer allen ist, was sie bei Euch bekommen, desto besser funktioniert Euer Kanal. Video gehört die Zukunft und YouTube wird mittlerweile als Alternative zum Fernsehen gesehen. Wenn es Euch gelingt, einen Kanal zu etablieren, dann habt ihr gratis Reichweite, die zehntausende Menschen erreicht.

Wie kann ich als Unternehmen auf YouTube wachsen?

Wichtig ist vor allem, dass man wie ein YouTube Creator auch den Algorithmus versteht und verschiedene Messwerte aus den Analytics beachtet. Wenn man hier immer wieder den Content optimiert wird sich Wachstum einstellen.

Die wichtigsten YouTube Analytics Messwerte

YouTube Analytics: Echtzeit Views

Diesen Messwert sollte man sich im besten Fall täglich ansehen. Die Echtzeit Views verraten, sobald sich etwas im Kanal verändert. Gibt es Anomalien? Überperformt ein Video gerade besonders gut? Hier hat man den Überblick!

YouTube Analytics: Wiedergabezeit

Die Wiedergabezeit ist ebenfalls ein Messwert, den man bei YouTube Analytics im Auge behalten sollte. Er ist nicht nur wichtig für die Aufrufzahlen, die man dort sieht, sondern in Kombination mit der Frage: Wie lange haben die Zuschauer das Video geschaut?

YouTube geht es nicht um Klicks, sondern um geschaute Minuten!

YouTube Analytics: Zuschauerbindung

Mit der Wiedergabezeit in Zusammenhang steht die Zuschauerbindung. Die Zuschauerbindung verrät dem Algorithmus, wieviel des Videos, welches bereit gestellt wird, von den Zuschauern tatsächlich konsumiert wird. Je mehr das ist, natürlich umso besser.

YouTube Analytics: Zugriffsquellen

Die Zugriffsquellen ist einer der wichtigsten Messwerte, die man IMMER beobachten sollte. Hier kann man genau sehen, woher die Zuschauer kommen. Kommen sie über die Suche? Über ein Abo? Kommen sie durch die Startseite? Kommen sie durch Videovorschläge? Durch die Analyse dieses Verhältnisses sieht man, wo man noch Verbesserungsbedarf hat.

Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt, wie das System YouTube funktioniert, dann meldet Euch gerne bei meiner kostenlosen YouTube Challenge an. Folgt mir auf Instagram oder kommt in meine Facebook Gruppe.

Aktuell ist auch mein Onlinekurs „YouTube Business Booster“ wieder für kurze Zeit erhältlich. Im Business Booster lernt Ihr, wie Ihr Euren Content perfekt optimieren und den Algorithmus so für Euch nutzen könnt, dass Eure Videos endlich ihre verdienten Zuschauer bekommen!

Ich hoffe, Ihr seht nun etwas klarer!

Euer YouTube Coach Michaela Engelshowe

4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter einzustellen

4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter einzustellen

In einer Zeit des Fachkräftemangels und der Vollbeschäftigung haben viele meiner Kunden das Problem, geeignetes Personal zu finden. Je kleiner das Unternehmen, desto schwieriger wird es, die offenen Stellen mit qualifizierten Leuten zu besetzen. Laut einer Studie des HWWI (Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut) ist die Lösung für dieses Problem in Deutschland ganz einfach zu lösen: durch das Einstellen von Müttern, die nach der Elternzeit den Wiedereinstieg suchen.

Noch 2010 galten alte Rollenmuster

Ich selbst war in einer Führungsrolle mit internationaler Verantwortung im Marketing eines amerikanischen, börsennotierten Unternehmens. Mein Chef war schon älter und er sagte auf die Neuigkeit, dass ich mein erstes Kind erwarte: „Naja, Du kommst ja dann eh nicht wieder. Eine Mutter gehört schließlich zu ihrem Kind.“ Das war für mich harter Tobak, ich war immerhin jahrelang eine treue und fleissige Mitarbeiterin und lieferte regelmässig gute Leistung ab.

Außerdem bin ich sehr gut ausgebildet, hatte zum damaligen Zeitpunkt 12 Jahre Arbeitserfahrung und war für meinen Arbeitgeber bereits seit 2 Jahren tätig. Davon abgesehen habe ich immer sehr gerne gearbeitet und wusste meine Unabhängigkeit – auch finanziell – sehr zu schätzen.

Die Einstellung meines damaligen Chefs ist nicht selten in immer älter werdenden, oft männlichen Führungsebenen von mittelständischen und Grossunternehmen. Klar, man kann auch Glück und einen modernen Chef (oder sogar eine Chefin) haben. Meine Erfahrung ist nun auch schon 7 Jahre her und es ändert sich auch langsam die Einstellung. In meinem Fall war es allerdings eher die Norm in einer männlich dominierten Industrie.

Vorbehalte gegen Frauen mit Kindern

Aber was genau sind denn die Vorbehalte gegen Frauen mit Kindern? Eine Frau hat ja nun ihre Qualifikation und jahrelange Erfahrung nicht im Kreissaal abgegeben. Mutter zu sein ist auch keine unheilbare Krankheit, die zum Verlust des Wissens führt.

Ganz im Gegenteil: Eine gut ausgebildete Frau, die Mutter ist und den Wiedereinstieg sucht, hat eine Menge zusätzlicher Qualitäten und großes Potential, sich in einem familienfreundlichen Umfeld weiterzuentwickeln. Wenn sie sich zudem um Weiterbildung während ihrer Elternzeit gekümmert hat, steht sie den anderen Bewerbern in nichts nach.

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hängt maßgeblich vom Arbeitgeber ab. Wenn sich die Unternehmen flexible Mitarbeiter wünschen, dann ist ein gesundes Maß an Flexibilität ihrerseits zwingend notwendig.

Eine Hymne auf Frauen mit Kindern

Hier sind meine 4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter (auch in Führungspositionen) einzustellen:

  1. Mütter haben nur eine begrenzte Arbeitszeit und optimieren diese. Bevor ich Mutter war, habe ich gerne mal in der Kaffeeküche montags morgens gestanden und mit den Kollegen über das Wochenende geplaudert. Diese Gespräche halte ich seitdem ich Mutter bin deutlich kürzer.
  2. Es ist selten, dass Mütter von mehreren Kindern nochmal schwanger werden. Einer meiner Kunden sagte mir mal, dass er wesentlich lieber Mütter einstellt, weil diese das Thema Kinder bekommen schon „erledigt“ haben (seine Worte, nicht meine).
  3. Mütter setzen ihre Prioritäten so, dass sie effizient die wichtigen Themen abarbeiten. Das passt natürlich zu Punkt 1: sie haben weniger Zeit zur Verfügung und daher muss man (oder Frau) Prioritäten setzen und diese auch abarbeiten.
  4. Mütter sind Organisationstalente. Spielverabredungen, Geburtstage, Mitfahrgelegenheiten, Sportverein, Einkaufen: wir Mütter planen und organisieren täglich für mehrere kleine Menschen und halten alle Bälle in der Luft. Dieser „Extremsport“ fordert auch einen gewissen kühlen Kopf und sich gut zu organisieren – auch im Job.

Mein damaliger Chef hatte in meiner Abwesenheit festgestellt, wie viel ich geleistet hatte. Er war dann doch dankbar, dass ich wiederkam und ihm in meiner Rolle erheblich den Rücken freihielt. Lange geblieben bin ich in diesem familienunfreundlichen Umfeld allerdings nicht mehr.

Ich machte mich selbstständig und helfe heute kleinen und mittleren Unternehmen und Startups dabei, ihr Marketing aufzufrischen oder komplett neu aufzusetzen. Dazu gehören auch die Personalplanung und die Teamzusammenstellung. Ich rate immer dazu, den passenden Mitarbeiter auszuwählen, entkräfte dabei gerne und oft die Vorbehalte gegen Mütter.

Wer in der Digitalisierung bestehen will, setzt auf Mütter

Willst auch Du fortschrittlich und modern Dein Unternehmen in der Digitalisierung positionieren und im heutigen Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber auftreten? Dann stell, wenn es von der Qualifikation und dem menschlichen Faktor passt, definitiv auch Mütter ein. Meetings, die vor 16 Uhr angesetzt werden, sind hervorragend geeignet, um sich als familienfreundlicher Arbeitgeber zu positionieren. Auch die Väter werden es Dir danken. So steigerst Du Deine Arbeitgeberattraktivität und bindest Deine Mitarbeiter langfristig an Dich.

Ich helfe Dir, die richtigen Mitarbeiter für Dein Marketing zu finden. Lerne  mich und meine Arbeit kennen, dann stellen wir gemeinsam das perfekte Team für Deinen Erfolg zusammen.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst

Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst

Die Macht von Social Media als SEO-Tool

Bespreche ich mit meinen Kunden das Thema Social Media, so sehen sich viele einer Mammutaufgabe gegenübergestellt. Es wird über den erheblichen Zeit- und Kostenaufwand moniert und angezweifelt, überhaupt über das notwendige Wissen zu verfügen. Also zu der guten Nachricht: der Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke ist nicht nur unglaublich einfach, sondern kann auch in einer positiven Suchmaschinenoptimierung gipfeln.

Der neue Trend: Social SEO

Uns ist mittlerweile bekannt, dass sich „gewöhnliche“ SEO vor allem durch die Verwendung von Keywords und Backlinks definiert. Eine genaue Anleitung findest Du auch unter meinem kürzlich veröffentlichten Artikel. Ein neuer Trend, der sich nun in der Marketingwelt zu einem wahren Renner entwickelt, ist die Social SEO. Möglicherweise ahnst Du es schon; es handelt sich um die recht simple Kombination der beiden wichtigsten Elemente des Inbound Marketings: Social Media und SEO.

Die Relevanz von sozialen Netzwerken steigt von Jahr zu Jahr und mit jedem registrierten Nutzer steigt auch die Reichweite einer Plattform. Und warum genau? Weil besonders aktive User teilen, liken und kommentieren. Erreichst Du also nur einen dieser Nutzer über Dein Social-Media-Profil, besteht eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass dieser Deine Präsenz an eine noch größere Community weiterverbreitet.

Zugegebenermaßen: aktuell bestehen nur wenige Informationen darüber, welche quantitativen Effekte Social Media auf das SEO-Ranking der eigenen Website haben kann. Aber eines steht fest: Social Signals wie Shares, Likes oder Kommentare werden zunehmend in die Algorithmen von Suchmaschinen integriert, denn auch Google passt sich an die digitalen Entwicklungen an. Was muss ich als Unternehmen also tun, um an diesen Ranking-Erfolg teilzuhaben?

Suchmaschinenoptimierung über Social Media – Wie geht das?

Nun gut, das alles mag vielleicht leichter gesagt als getan klingen. Zuallererst solltest Du natürlich darauf achten, dass Deine Online-Präsenz stets auf dem neuesten Stand und repräsentativ ist; die einfachen SEO-Tipps also. Bei der Wahl der geeigneten Social-Media-Plattform bist Du nicht gezwungen, möglichst überall präsent zu sein, denn nicht jeder Kanal passt zu jedem Unternehmen. Genauere Tipps zu dem Thema kannst Du im folgenden Artikel finden. Mit Deinem Profil verhält es sich anschließend ähnlich, wie bei der Website. Die folgenden Punkte sind dabei essentiell:

  • Die Nutzung eines einheitlichen Brandings
  • Bestenfalls nur die Angabe des offiziellen Firmennamens
  • Den Einsatz eines aktuellen Logos

Ein ordentliches Profil ist nun also online. Und wie erreiche ich damit meine Zielgruppe? Die bloße Präsenz ist natürlich nicht ausreichend, das ist eindeutig. Die folgenden Schritte können Dir aber schon einmal einen umfangreichen Einblick geben, was gerade gefragt ist.

  1. Die Zielgruppe gezielt ansprechen

Deine ungefähre Zielgruppe ist Dir höchstwahrscheinlich schon bekannt und Du weißt, welche Bedürfnisse und Interessen diese definiert. Um diese Zielgruppe nun auch über Social Media zu erreichen, gilt es zunächst, ein Netzwerk als Basis aufzubauen. So kannst Du beispielsweise potentiellen Kunden oder ähnlichen Unternehmen folgen und deren Beiträge über Likes, Shares und Kommentare unterstützen. Mittels positiver Bewertungen kannst Du auf Dich aufmerksam machen, denn wem gefolgt wird, der folgt bestenfalls zurück. Ein simples Prinzip, welches immer wieder Anwendung findet.

Möchtest Du den Kunden direkt über Deine Website auf Dein soziales Netzwerk leiten, nimm doch den Umkehrweg und integriere Social-Share-Buttons. Der Einbau von Backlinks wie diesen fördert zusätzlich das Generieren neuer Follower und den Ausbau Deiner Reichweite.

  1. Geplanten Content veröffentlichen

Wäre es nicht wunderbar, wenn allein dieses Spiel den Social-SEO-Erfolg garantieren würde? Nun ja, so einfach ist es dann leider doch nicht. Selbstverständlich ist es auch Deine Aufgabe, Informationen über Dein Unternehmen zu präsentieren und diese den (Neu-)Kunden schmackhaft zu machen. Die dargebotenen Inhalte sollten also von hoher Qualität sein, um gute Rankings im themenrelevanten Umfeld zu ermöglichen und eventuell sogar Außenstehende zum Folgen zu animieren. Geh im Idealfall immer davon aus, dass auch Usern, die nicht zu Deiner Zielgruppe gehören, Deine Posts angezeigt werden. Suchmaschinen wie Google bewerten dabei mittlerweile nicht nur quantitative Variablen wie Klicks, sondern darüber hinaus auch SEO-klassische Faktoren wie Keywords und Backlinks.

  1. Die Ergebnisse tracken und verarbeiten

Je mehr Content Du teilst, desto leichter wird es Dir fallen, eine gewisse Social-Media-Routine in Deinen Marketingalltag zu integrieren. Erstelle Pläne mit interessanten Themen und entwickle einen Rhythmus. So kannst Du Deine Community stets mit News aus Deinem Unternehmen auf dem Laufenden halten oder zur Interaktion anregen. Eine beliebte Strategie ist das Aufrufen zu kleineren Contests. Gib beispielsweise einen Hashtag oder Beitrag vor, den Deine Follower mit dem Versprechen auf einen Gewinn teilen können.

Um auch zukünftige Social-Media-Aktivitäten an den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe auszurichten, empfiehlt es sich darüber hinaus, den Traffic über Dein Profil regelmäßig zu verfolgen. Bei einer Betrachtung der Vielzahl an Daten, die sämtliche kostenfreie Tools wie Google Analytics ausspucken, ist es ratsam, lediglich die für das Unternehmen relevantesten Indikatoren herauszufiltern. Möchtest Du dich lieber auf den Organic Traffic fokussieren, der lediglich Interaktionen wie Shares oder Retweets umfasst, oder ausschließlich den Verkehr über Dein Social-Media-Profil auf Deine Website nachvollziehen? Mach die Ausrichtung Deiner Analysen also davon abhängig, welche Kanäle Du bearbeiten möchtest oder wo Du Investitionsbedarf siehst.

Einen optimierten Facebook-Post veröffentlichen

Auch mir ist es bekannt: der allererste Post ist oftmals mit Unsicherheiten verbunden. Wie kann ich meine Zielgruppe auch emotional ansprechen? Wie vermittle ich ihnen Zugang und wie animiere ich sie, meinen Content weiterzuverbreiten? Doch all das Überdenken, all die Sorgen braucht es gar nicht. Hauptsache ist, die Posts wirken zwanglos und sympathisch – einfach aus dem Leben gegriffen. Nehmen wir uns Facebook als Beispiel:

Nun gut, einige wenige Rahmenbedingungen sollten beachtet werden. Diese stehen aber der Kombination mit Deinem persönlichen Post keinesfalls im Wege. Der Titel sollte dabei maximal 88 Zeichen umfassen und die relevantesten Inhalte des Beitrags kurzfassen. Bei der Beschreibung der Inhalte zeigt Facebook nur die ersten 300 Zeichen an. Achte also innerhalb dieser kurzen Ein- oder Zweitsatzbeschreibung darauf, den Leser direkt anzusprechen und offensive Call-to-Action zu benutzen. Der Inhalt dieser Kurztexte sollte sich an die Interessen der Nutzer richten (greif dabei gerne auf das Analysetool Facebook Insight zurück), unternehmensspezifische Keywords und Backlinks beinhalten. Noch ein repräsentativer visueller Inhalt um Top, um den Leser emotional anzusprechen, und Dein Post kann veröffentlicht werden.

Fazit

Die Relevanz von sozialen Netzwerken in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung steigt rasant; das lässt sich wohl nicht leugnen. Ist der Einstieg in diese digitale Welt erst einmal gefunden, steht Dir ein umfangreicher (und ganz nebenbei kostenfreier) Kanal zur viralen Verbreitung Deiner Unternehmensinhalte zur Verfügung. Die Integration sämtlicher Tätigkeiten, die den Aufbau von Suchmaschinen-wirksamen „Empfehlungen“ anderer Nutzer befördern, steht dabei im Zentrum des Geschehens. Interagiere beispielsweise über Social Signals oder das Bereitstellen teilenswerter Inhalte und die Aussicht besteht, dass sich Deine Community à la Schneeballeffekt verdoppeln wird.

Sobald Deine Social-Media-Aktivität also einen geplanten Charakter angenommen hat, erfreut sich Dein Profil nicht nur zunehmender Beliebtheit, auch ein optimiertes Ranking in Suchmaschinen wie Google ist gesichert.

Ich unterstütze Dich dabei, die richtige Strategie und den richtigen Kanal für Dein Social Media Marketing zu erarbeiten. Buche noch heute ein 30-minütiges, kostenloses Gespräch mit mir und bring Dein Marketing auf die nächste Stufe.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

Erhöhe deine Sichtbarkeit auf Social Media mit SEO. Mit Social SEO verbindest du die beiden wichtigsten Elemente des Inbound Marketings: Social Media und SEO. Deine Social Media Kanäle und Social Signs, wie Shares, Likes und Kommentare haben Einfluss auf dein SEO-Ranking und werden in die Algorithmen von Suchmaschinen integriert. Lerne hier, wie du Social SEO für dich und deine Personenmarke nutzen kannst.
Schritt für Schritt zur Online Präsenz – Welche Social Media Plattform eignet sich für mein Unternehmen?

Schritt für Schritt zur Online Präsenz – Welche Social Media Plattform eignet sich für mein Unternehmen?

So gut wie jeder von uns hat mindestens einen, in den meisten Fällen aber gleich zwei oder sogar noch mehr Social Media Accounts. Wir müssen uns wohl alle eingestehen, dass wir beinahe mehrere Stunden in dieser Online-Welt verbringen. Sei es über die Profile von Freunden oder Influencern; jedes Log-In ist mit einer Masse an Eindrücken und Informationen verbunden.

Das perfekt Tool für innovative Marketingstrategien – so sollte man doch meinen. Die Realität sieht bei Deutschlands klein- und mittelständischen Unternehmen jedoch ganz anders aus. Eine Studie der Hochschule Offenburg hielt so fest, dass rund 80,4 % aller KMUs nicht auf einer Social Media Plattform vertreten sind. Von diesen restlichen 19,6 % ist wiederum ein Großteil auf Facebook unterwegs.

Doch was ist der Grund für diese ungleiche Verteilung?

Auch wenn das Konzept Social Media bereits seit mehreren Jahren erfolgreich etabliert ist, besteht immer noch eine große Ungewissheit zu dem Thema. So sehen sich Unternehmen oft vor mit den folgenden Fragen konfrontiert:

  • Welcher Social-Media-Kanal ist der richtige für mich?
  • Welche Inhalte sollte ich meinen Kunden präsentieren?
  • Welchen Mehrwert kann ich aus einer Social Media Präsenz ziehen?

Werfen wir also einen Blick darauf, welche Plattformen Sie als KMU nutzen könnten, um mit gezielten Content Ihre Kunden zu erreichen.

Wie erreiche ich meine Zielgruppe?

In meinem Beitrag der letzten Woche habe ich bereits die einzelnen Schritte zum aktiven Umgang mit Social Media angesprochen. Ein wichtiger Step zu Beginn: die Zielgruppe festlegen. Eine Marketing-Persona beschreibt dabei den Prototyp eines klassischen Kunden Ihres Unternehmens. Für klein- und mittelständische Unternehmen reicht dabei eine vereinfachte Ausrichtung mit der Beantwortung der folgenden Fragen vollkommen aus:

  • Wie definiert sich mein typischer Kunde (Geschlecht, Alter, Wohnort etc.)
  • Welche Bedürfnisse und Interessen hat der Kunde?
  • Welche Erwartungen hat mein Kunde an das Unternehmen?
  • Hat der Kunde bereits Erfahrungen mit dem Unternehmen und wie ist er auf dieses gestoßen?

Welche Social Media Plattform ist die richtige für mein KMU?

Nun gilt es, einen Social-Media-Kanal zu finden, der die Zielgruppe final auch erreicht. Ein Xing- Profil für einen Kulturbetrieb eignet sich beispielsweise weniger, da weder die Aktivitäten des Betriebs beschrieben noch visuell dargestellt werden können.

Facebook ist wohl DAS Top-Beispiel in Sachen Social Media. Anders als vielleicht erwartet, sollten sich eher Unternehmen mit einer Zielgruppe ab 25 Jahren mit dem Kanal beschäftigen. Dieser bietet sich vor alle für Firmen an, die regelmäßig über die eigene Arbeit berichten und viel präsentieren wollen. Posts mit Videos, mehreren Bildern und längeren Texten sind auf Facebook kein Problem. Typischerweise aktiv sind also Geschäfte der Lifestyle- und Unterhaltungsbranche.

Instagram zeichnet sich durch eine sehr lebendige und interaktive Fotocommunity aus. Besonders kreative Unternehmen sind bei diesem Kanal genau richtig. Kreativität heißt in diesem Kontext nicht, ein typisches Unternehmen wie ein Fotostudio zu promoten. Solange ihr Unternehmen gut visualisierbar ist, kann ein Zugang zu der jungen Zielgruppe zwischen 14 und 30 Jahren hergestellt werden. Wichtig zum Umgang mit Instagram: eine besonders effektive Interaktion wird durch den Einsatz passender Hashtags erzielt. Entscheiden Sie sich also für Hashtags, die Ihr Unternehmen auch widerspiegeln. Wer eine Stufe höher gehen möchte, kann über Instagram auch direkten Kundenkontakt etablieren. Regelmäßige und an die Zielgruppe ausgerichtete Posts fördern so nämlich den Aufbau einer eigenen Community.

Ähnlich wie bei Instagram stehen auch bei Pinterest Bilder als Content im Mittelpunkt, allerdings mit Schwerpunkt auf DIY, Kreativem und Kunst. Die jungen Nutzer zwischen 18 und 35 Jahren suchen hier gezielt nach Inspiration. Da die Beiträge in Kategorien unterteilt werden, bietet sich der Kanal besonders für Onlineshop-Betreiber mit innovativen Produktideen an. Aber auch Handwerksbetriebe oder Beiträge aus dem Tourismus kommen gut an. Hauptsache ist, den Content entsprechend der Zielgruppe auszurichten.

Spätestens seit Trump kennen wir alle Twitter. In Deutschland eher weniger verbreitet, geht es bei Twitter um den Austausch aktueller Nachrichten. Die Zahl der Zeichen ist dabei auf 140 begrenzt. Brilliert ihr Unternehmen durch Blogbeiträge oder die Veröffentlichung neuer Artikel, sind sie auf Twitter genau richtig. Mittels regelmäßiger Posts können Sie so den Traffic auf Ihrer Website ankurbeln und zusätzlich neue Geschäftskontakte knüpfen.

Google+ ist vielleicht den Wenigsten als Social-Media-Kanal bekannt. Der unterhaltungsbezogene Charakter tritt hier ein wenig in den Hintergrund, die Präsentation der fachlichen Kompetenzen des Unternehmens wiederum in den Vordergrund. Der Vorteil: durch das Teilen Ihrer Beiträge, wie beispielsweise aus Blogs oder Foren, lässt sich relativ schnell eine spezifische Community erreichen. Durch die Verbindung mit Google ist außerdem eine lokale Suchmaschinenoptimierung und eine verbesserte Bekanntheit gesichert.

Xing und LikedIn können in einer Reihe mit Google+ genannt werden, da auch diese Kanäle überwiegend auf die Unternehmenspräsentation spezialisiert sind. Mitarbeiterprofile richten sich dabei speziell an eine berufsorientierte Zielgruppe. Dazu zählen zum Beispiel Unternehmen, die sehr viel Akquisearbeit betreiben oder auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften sind.

Mit über 6 Millionen Nutzern in Deutschland steht der Unterhaltungswert bei YouTube im Vordergrund. Aufwendig inszenierte Firmenvideos können unter der Masse an Privatvideos leider schnell untergehen. Nichtsdestotrotz sollten Unternehmen mit dem Ziel eines positiven Images, beispielsweise aus Tourismus und Kultur, den Kanal nicht außer Acht lassen. Über Werbespots, Produktvorstellung und Imagevideos kann so auf eine visuelle und emotionale Botschaft an die sehr breite Zielgruppe gerichtet werden.

Mein Fazit

Wie Sie sehen, bestehen zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Unternehmen über Social Media zu promoten. Je nach Zielgruppe und Plattform sollte dabei auf den passenden Content geachtet werden. Die langfristigen Effekte: das Generieren einer höheren Reichweite, die Stärkung der Kundenbindung durch direkte Kommunikationsmöglichkeiten, positive SEO- Effekte und die Gewinnung neuer Kunden. Die Arbeit mit Social Media Plattformen ist dabei nicht nur an das Marketing gebunden, sondern kann auch Abteilungen wie den Service, die Marktforschung, Human Ressources und die interne Kommunikation miteinbeziehen. Hauptsache ist: keine platten Werbebotschaften kommunizieren, denn Social Media ist nicht als Verkaufskanal gedacht.

Ich unterstütze Sie dabei, die richtige Strategie und den richtigen Kanal für Ihr Social Media Marketing zu erarbeiten. Buchen Sie noch heute ein 30-minütiges, kostenloses Gespräch mit mir und bringen Sie Ihr Marketing auf die nächste Stufe.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

Wertecheck

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Als Dankeschön bekommst Du meinen Wertecheck zugeschickt, um Deine individuellen Werte zu finden!

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