Marketing Tipps: 5 Gründe, warum Du PR sofort anfangen solltest

Marketing Tipps: 5 Gründe, warum Du PR sofort anfangen solltest

Gastbeitrag Lena Wingen Die ersten Schritte sind gemacht und endlich hast Du Dich mit Deiner Business-Idee in die Selbstständigkeit gewagt. Das Angebotsportfolio steht, die Zielgruppe ist definiert und auch ein grober Marketingplan steht. Aber warte mal – fehlt da nicht noch was? Denn wie willst Du eigentlich dauerhaft sichtbar werden? Genau hier kommt PR ins Spiel.

Was ist eigentlich PR?

PR steht für Public Relations und wird im Deutschen meist mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt. Leider trifft es das nicht ganz, denn Öffentlichkeitsarbeit ist nur ein Teilaspekt der PR. Public Relations kann viel mehr als Gesamtkommmunikation mit allen Personen, die auf irgendeine Weise mit einem Unternehmen in Berührung kommen, den sogenannten Stake- und Shareholdern, verstanden werden. PR gliedert sich in drei große Teilbereiche: Pressearbeit, Online PR und Events. Im Gegensatz zum Marketing ist PR niemals werblich und daher besonders wertvoll für den Imageaufbau und die Reputation.

Fünf Gründe, warum Du gleich zu Beginn der Selbstständigkeit auf PR setzen solltest

1. PR ist langfristig

Wenn Du in Dein Unternehmen investieren möchtest, dann in etwas das nachhaltig und langfristig wirkt. Genau das bietet PR. Also gibt es keinen Grund lange zu fackeln, fang lieber gleich damit an. Erste Ergebnisse kann man zwar meist schon nach ein paar Wochen verbuchen, größere Erfolge jedoch erst nach ca. einem Jahr. Das klingt erstmal lang. Gemessen an Deiner unternehmerischen Lebensdauer ist es jedoch sehr kurz (hoffentlich zumindest!). Nach dem ersten Jahr wird sich zudem eine gewisse Routine und Erfahrung angesammelt haben, sodass die Arbeit wesentlich einfacher von der Hand geht. Jeder PR-Erfolg zahlt jedoch gleich auf die Reputation ein. Daher ist der beste Zeitpunkt damit anzufangen jetzt!

2. PR ist glaubwürdig

“Ich bin mega toll!” – Menschen, die so etwas sagen, sind uns nicht wirklich sympathisch. Was man als Unternehmer möchte, ist aber das die eigene Zielgruppe einen mag. PR, allen voran die Pressearbeit, hilft Dir aus dieser Zwickmühle. Stell Dir vor, Du wirst in einem Zeitungsartikel einer bekannten Tageszeitung oder eines Magazins als Experte zitiert. Jetzt stell Dir eine Anzeige im gleichen Medium mit ein paar netten Bildern und einem guten Werbetext vor, indem darüber berichtet wird, dass Du Experte auf Deinem Gebiet bist. Welches der beiden Formate bietet mehr Glaubwürdigkeit? Eindeutig der redaktionelle Text. Warum? Statt einen Platz in einem Medium zu kaufen, wirst Du in einem organischen, einem redaktionellen Beitrag genannt. Das bedeutet, dass ein unabhängiger Dritter, der Redakteur, sich dazu entschlossen hat, Dich als Experte zu empfehlen. Dieses Prinzip ist ähnlich der Mundpropaganda, die Dir beinahe tagtäglich begegnet. Eine Person Deines Vertrauens gibt Dir eine Empfehlung. Journalisten haben eine ähnliche Stellung. Die Funktion also vergleichbar. Daher ist gerade Pressearbeit extrem wichtig für den Aufbau Deiner Sichtbarkeit, Relevanz und Reputation.

3. PR ist günstig

Wer am Anfang der Selbstständigkeit steht, der hat meist ein recht schmales Budget. Da eignet sich PR optimal. Denn anders als bei klassischer Werbung oder im Marketing sind die Kosten in der PR sehr begrenzt. Lediglich mit Kosten für einen Dienstleister muss man rechnen. Oder man nimmt das Ganze selbst in die Hand und investiert seine Zeit. Für die Umsetzung bzw. Nutzung muss jedoch kein Budget eingerechnet werden und daher eignet sich PR sehr gut, sollte Dein Budget nicht allzu groß ausfallen.

4. PR ist zielgruppenorientiert

Ähnlich wie im Marketing kannst Du PR sehr zielgruppenorientiert betreiben. Mit nur einer Erwähnung in den Medien erreichst Du gleich tausende von Menschen. Entscheidend dabei ist, dass man die Medien sehr gut recherchiert und nach Relevanz für die Zielgruppe auswählt. So vermeidet man größere Streuverluste und erreicht seine Zielgruppe.

5. PR ist effizient

Alles in allem ist PR äußerst effizient. Wenige Kosten bei großer Reichweite und geringen Streuverlusten. Dazu eine hohe Glaubwürdigkeit und nachhaltige Reputation. Neben diesen Gründen, ist PR aber auch äußerst zeitschonend. Denn hier kommt es nicht auf tägliche Kontinuität, wie beispielsweise bei Social Media an. Mit nur einem Artikel in der Presse kann sich schon einiges ändern. Der Zeitaufwand hierfür variiert, bleibt aber immer überschaubar. PR bringt Dir als Gründer oder Selbstständigem vor allem eins: Nachhaltige Sichtbarkeit. Überleg nicht lange, sondern starte noch heute damit, die Sichtbarkeit für Dein Unternehmen durch eine effiziente PR-Strategie zu steigern.

Lena Wingen

Über die Autorin Lena Wingen ist selbstständige PR-Beraterin und –Coach. Sie unterstützt Unternehmer dabei, durch PR langfristig und nachhaltig Erfolge zu erzielen. Als Dienstleisterin übernimmt Sie die sämtliche PR-Dienstleistungen für ihre Kunden. Speziell für Einzelunternehmer bietet sie die Möglichkeit in individuellen Coachings zu lernen, wie PR effektiv funktioniert. Mehr Informationen zur Autorin und ihrer Arbeit gibt es auf der Website.

Personal Branding Tipps: 5 Tipps wie man eine Personenmarke mit Text aufbaut

Personal Branding Tipps: 5 Tipps wie man eine Personenmarke mit Text aufbaut

Gastbeitrag von Jana Diebold Was macht Deine Personenmarke aus? Ist es Dein Logo? Oder die Grafiken, die Du verwendest? Oder ist es Deine Stimme und die Persönlichkeit, die Du ausstrahlst? Richtig, das gehört alles zu einer Marke dazu. Aber der Kern, der Deine persönliche Marke wirklich ausmacht, sind Deine Botschaften, Deine eigene Art zu kommunizieren. Deine Marke wird durch die von Dir verwendeten Wörter geprägt, von Blogbeiträgen über Newsletter bis hin zu Facebook-Posts. Um eine starke persönliche Marke zu werden, müssen sie all das zusammenführen. Was Du tatsächlich sagst, sollte mit dem übereinstimmen, was Du sagen solltest, um damit eine klare und einprägsame Marke aufzubauen.

Hier sind 5 Texter-Tipps zum Aufbau Deiner Personenmarke

1. Wie stellst Du dich vor?

Deine Website ist Dein 24-Stunden-Geschäft. Sie ist eine der Grundlagen, um Deine Personenmarke zu definieren und sie der Welt zu präsentieren. Wie möchtest Du von Deinen Kunden wahrgenommen werden? Welchen Eindruck möchtest Du machen?

  • Freundlich
  • Ernst
  • Lustig
  • Zugänglich
  • Professionell
  • Anspruchsvoll
  • Analytisch
  • Offen
  • Kreativ
  • Freigeistig
  • Elegant
  • Vertrauenswürdig
  • usw.

Der Ton und die Worte, die Du verwendest, bestimmen, wie Deine Kunden und potenziellen Kunden Deine Personenmarke wahrnehmen. Und denk immer daran, es geht dabei nicht um Dich! Sondern es geht darum, an wen Du verkaufen willst. Erst wenn Du die Ziele und die Probleme Deines potenziellen Kunden kennst, kannst Du überzeugende Texte für ihn schreiben. Du solltest die Herausforderung angehen und erklären, wie Deiine Produkte oder Deine Dienstleistung Deinem Zielkunden helfen, seine Probleme zu lösen. Darin liegt der Wert, den Du anbietest. Wenn Du das verstehst, kannst Du Deine Sprache und Deinen Ton finden. Dieses Verständnis für die Bedürfnisse Deines Zielkunden sollte auf Deiner gesamten Website und allen anderen Kanälen im Vordergrund stehen. Sobald Du Deine Sprache und Deinen Ton gefunden hast, wird es viel einfacher für Dich sein, Blogbeiträge, Newsletter und Social-Media-Beiträge zu schreiben.

2. An wen wendest Du Dich?

Denk immer daran, Deinen Text an Dein Zielpublikum zu richten. Sprich Deinen Leser mit „Sie“ oder „Du“ an. So bekommt er das Gefühl, ein Gespräch mit Dir zu führen. Wenn Du Deinen Leser direkt ansprichst, wird er sich mit Dir verbunden fühlen. Und er wird sich mehr um Deine Äußerungen kümmern.

3. Was macht Dich einzigartig?

Was ist einzigartig an Deinem Unternehmen? Welchen Wert bietest Du an? Was sind Deine Prinzipien? An was glaubst Du? Wenn Du das beantwortet hast, kannst Du den Stil Deiner Marke charakterisieren. Die Identität Deiner Personenmarke ist das, was die Menschen zum ersten Mal dazu bringt, bei Dir einzukaufen. Und es ist auch das, was sie immer wieder an Dein einzigartiges Wertversprechen erinnert. Dein Wertversprechen sollte den Nutzen zum Ausdruck bringen, der Deine Kunden glücklich und zufrieden macht. Wahrscheinlich ist das Wertversprechen sogar eines der wichtigsten Elemente Deiner Personenmarke. Warum? Weil ein Wertversprechen Deinen potenziellen Kunden von Anfang an sagt, warum sie mit Dir und nicht mit Deinem Mitbewerber Geschäfte machen sollten.

4. Wie machst Du mit Deinen Worten auf Dich aufmerksam?

Denk daran, dass Du beim Schreiben Deiner Texte den Leser ansprechen möchtest. Die Verwendung von sogenannten „Triggerwörtern“ ist eine wirkungsvolle Methode, um Deinen Leser aufmerksam zu machen und ihn zum Nachdenken zu motivieren. Stell Dir einmal vor, wie viel mehr Engagement Dein Publikum verspürt, wenn Du es zum Anhalten und Überlegen anregst.Die Wörter „erinnern“ und „vorstellen“ fungieren als Trigger, als Auslöser. Andere Triggerwörter oder -phrasen sind „überlegen“,  „Stellen Sie sich einmal vor …“ und Fragen wie „Was wäre, wenn …?“. Ein weiterer wirkungsvoller Auslöser ist die Verwendung des Wortes „weil“. Sie informiert den Leser darüber, dass Du eine Antwort gibst und damit Deine Idee untermauern können. Vergiss nicht, dass die Menschen Deine Texte lesen, weil sie etwas daraus lernen wollen.

5. Wie verleihst Du Deiner Markenstimme Authentizität?

Nichts klingt mehr nach krampfhafter Schreibbemühung als passive Formulierungen. Passive Formulierungen erkennst Du so: Passive Formulierung: „Viele großartige literarische Werke wurden von William Shakespeare geschrieben.“  Aktive Formulierung: „William Shakespeare hat viele großartige literarische Werke geschrieben.“  Aktives Geschichtenerzählen ist ansprechender, oder? Mit aktiven Formulierungen wird Dein Text persönlicher und motivierender. Lerne, passive Sätze zu erkennen und in aktive zu verwandeln. Suche alle Formen von werden: z.B. wird, wurde, wird … in Deinem Text heraus. Überlege, ob es dafür nicht aktive Formulierungen gibt und schreibe die Sätze um.

Fazit

Eine Marke ist ein lebendiges Gebilde und Du musst es als solches betrachten. Deine Personenmarke kommuniziert, wofür Du stehst und macht Dich einzigartig. Eine Marke hilft Deinen Zielkunden, Dich von Deinen Mitbewerbern zu unterscheiden. Die Verbindung, die dadurch entsteht, ist viel emotionaler und wirkungsvoller als Du denkst. Die Texte in Deiner Marketing- und Geschäftskommunikation sind Deine Markenpersönlichkeit in Aktion. Um die Stimme Deines Unternehmens zu finden, stell Dir zunächst diese eine Frage: „Wenn Dein Unternehmen eine Person wäre, wie würde sie aussehen?“

Jana Diebold

Über die Autorin Jana Diebold ist seit 2014 freie Texterin und Bloggerin. Sie hilft Selbstständigen und Unternehmern dabei, sich online als persönliche Marke zu präsentieren, um sich mit authentischen und wertvollen Inhalten besser mit ihrem Publikum zu verbinden.

Deine Personenmarke kommuniziert, wofür Du stehst und macht dich einzigartig. Eine starke Marke hilft deinen Zielkunden, dich von deinen Mitbewerbern zu unterscheiden. Die Verbindung ist viel emotionaler und wirkungsvoller als du denkst. Die Texte in deiner Marketingkommunikation sind deine Markenpersönlichkeit in Aktion. #personalbranding #personenmarke #positionierung #starkemarke
Social SEO nutzen
Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst

Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst

Die Macht von Social Media als SEO-Tool

Bespreche ich mit meinen Kunden das Thema Social Media, so sehen sich viele einer Mammutaufgabe gegenübergestellt. Es wird über den erheblichen Zeit- und Kostenaufwand moniert und angezweifelt, überhaupt über das notwendige Wissen zu verfügen. Also zu der guten Nachricht: der Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke ist nicht nur unglaublich einfach, sondern kann auch in einer positiven Suchmaschinenoptimierung gipfeln.

Der neue Trend: Social SEO

Uns ist mittlerweile bekannt, dass sich „gewöhnliche“ SEO vor allem durch die Verwendung von Keywords und Backlinks definiert. Eine genaue Anleitung findest Du auch unter meinem kürzlich veröffentlichten Artikel. Ein neuer Trend, der sich nun in der Marketingwelt zu einem wahren Renner entwickelt, ist die Social SEO. Möglicherweise ahnst Du es schon; es handelt sich um die recht simple Kombination der beiden wichtigsten Elemente des Inbound Marketings: Social Media und SEO.

Die Relevanz von sozialen Netzwerken steigt von Jahr zu Jahr und mit jedem registrierten Nutzer steigt auch die Reichweite einer Plattform. Und warum genau? Weil besonders aktive User teilen, liken und kommentieren. Erreichst Du also nur einen dieser Nutzer über Dein Social-Media-Profil, besteht eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass dieser Deine Präsenz an eine noch größere Community weiterverbreitet.

Zugegebenermaßen: aktuell bestehen nur wenige Informationen darüber, welche quantitativen Effekte Social Media auf das SEO-Ranking der eigenen Website haben kann. Aber eines steht fest: Social Signals wie Shares, Likes oder Kommentare werden zunehmend in die Algorithmen von Suchmaschinen integriert, denn auch Google passt sich an die digitalen Entwicklungen an. Was muss ich als Unternehmen also tun, um an diesen Ranking-Erfolg teilzuhaben?

Suchmaschinenoptimierung über Social Media – Wie geht das?

Nun gut, das alles mag vielleicht leichter gesagt als getan klingen. Zuallererst solltest Du natürlich darauf achten, dass Deine Online-Präsenz stets auf dem neuesten Stand und repräsentativ ist; die einfachen SEO-Tipps also. Bei der Wahl der geeigneten Social-Media-Plattform bist Du nicht gezwungen, möglichst überall präsent zu sein, denn nicht jeder Kanal passt zu jedem Unternehmen. Genauere Tipps zu dem Thema kannst Du im folgenden Artikel finden. Mit Deinem Profil verhält es sich anschließend ähnlich, wie bei der Website. Die folgenden Punkte sind dabei essentiell:

  • Die Nutzung eines einheitlichen Brandings
  • Bestenfalls nur die Angabe des offiziellen Firmennamens
  • Den Einsatz eines aktuellen Logos

Ein ordentliches Profil ist nun also online. Und wie erreiche ich damit meine Zielgruppe? Die bloße Präsenz ist natürlich nicht ausreichend, das ist eindeutig. Die folgenden Schritte können Dir aber schon einmal einen umfangreichen Einblick geben, was gerade gefragt ist.

  1. Die Zielgruppe gezielt ansprechen

Deine ungefähre Zielgruppe ist Dir höchstwahrscheinlich schon bekannt und Du weißt, welche Bedürfnisse und Interessen diese definiert. Um diese Zielgruppe nun auch über Social Media zu erreichen, gilt es zunächst, ein Netzwerk als Basis aufzubauen. So kannst Du beispielsweise potentiellen Kunden oder ähnlichen Unternehmen folgen und deren Beiträge über Likes, Shares und Kommentare unterstützen. Mittels positiver Bewertungen kannst Du auf Dich aufmerksam machen, denn wem gefolgt wird, der folgt bestenfalls zurück. Ein simples Prinzip, welches immer wieder Anwendung findet.

Möchtest Du den Kunden direkt über Deine Website auf Dein soziales Netzwerk leiten, nimm doch den Umkehrweg und integriere Social-Share-Buttons. Der Einbau von Backlinks wie diesen fördert zusätzlich das Generieren neuer Follower und den Ausbau Deiner Reichweite.

  1. Geplanten Content veröffentlichen

Wäre es nicht wunderbar, wenn allein dieses Spiel den Social-SEO-Erfolg garantieren würde? Nun ja, so einfach ist es dann leider doch nicht. Selbstverständlich ist es auch Deine Aufgabe, Informationen über Dein Unternehmen zu präsentieren und diese den (Neu-)Kunden schmackhaft zu machen. Die dargebotenen Inhalte sollten also von hoher Qualität sein, um gute Rankings im themenrelevanten Umfeld zu ermöglichen und eventuell sogar Außenstehende zum Folgen zu animieren. Geh im Idealfall immer davon aus, dass auch Usern, die nicht zu Deiner Zielgruppe gehören, Deine Posts angezeigt werden. Suchmaschinen wie Google bewerten dabei mittlerweile nicht nur quantitative Variablen wie Klicks, sondern darüber hinaus auch SEO-klassische Faktoren wie Keywords und Backlinks.

  1. Die Ergebnisse tracken und verarbeiten

Je mehr Content Du teilst, desto leichter wird es Dir fallen, eine gewisse Social-Media-Routine in Deinen Marketingalltag zu integrieren. Erstelle Pläne mit interessanten Themen und entwickle einen Rhythmus. So kannst Du Deine Community stets mit News aus Deinem Unternehmen auf dem Laufenden halten oder zur Interaktion anregen. Eine beliebte Strategie ist das Aufrufen zu kleineren Contests. Gib beispielsweise einen Hashtag oder Beitrag vor, den Deine Follower mit dem Versprechen auf einen Gewinn teilen können.

Um auch zukünftige Social-Media-Aktivitäten an den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe auszurichten, empfiehlt es sich darüber hinaus, den Traffic über Dein Profil regelmäßig zu verfolgen. Bei einer Betrachtung der Vielzahl an Daten, die sämtliche kostenfreie Tools wie Google Analytics ausspucken, ist es ratsam, lediglich die für das Unternehmen relevantesten Indikatoren herauszufiltern. Möchtest Du dich lieber auf den Organic Traffic fokussieren, der lediglich Interaktionen wie Shares oder Retweets umfasst, oder ausschließlich den Verkehr über Dein Social-Media-Profil auf Deine Website nachvollziehen? Mach die Ausrichtung Deiner Analysen also davon abhängig, welche Kanäle Du bearbeiten möchtest oder wo Du Investitionsbedarf siehst.

Einen optimierten Facebook-Post veröffentlichen

Auch mir ist es bekannt: der allererste Post ist oftmals mit Unsicherheiten verbunden. Wie kann ich meine Zielgruppe auch emotional ansprechen? Wie vermittle ich ihnen Zugang und wie animiere ich sie, meinen Content weiterzuverbreiten? Doch all das Überdenken, all die Sorgen braucht es gar nicht. Hauptsache ist, die Posts wirken zwanglos und sympathisch – einfach aus dem Leben gegriffen. Nehmen wir uns Facebook als Beispiel:

Nun gut, einige wenige Rahmenbedingungen sollten beachtet werden. Diese stehen aber der Kombination mit Deinem persönlichen Post keinesfalls im Wege. Der Titel sollte dabei maximal 88 Zeichen umfassen und die relevantesten Inhalte des Beitrags kurzfassen. Bei der Beschreibung der Inhalte zeigt Facebook nur die ersten 300 Zeichen an. Achte also innerhalb dieser kurzen Ein- oder Zweitsatzbeschreibung darauf, den Leser direkt anzusprechen und offensive Call-to-Action zu benutzen. Der Inhalt dieser Kurztexte sollte sich an die Interessen der Nutzer richten (greif dabei gerne auf das Analysetool Facebook Insight zurück), unternehmensspezifische Keywords und Backlinks beinhalten. Noch ein repräsentativer visueller Inhalt um Top, um den Leser emotional anzusprechen, und Dein Post kann veröffentlicht werden.

Fazit

Die Relevanz von sozialen Netzwerken in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung steigt rasant; das lässt sich wohl nicht leugnen. Ist der Einstieg in diese digitale Welt erst einmal gefunden, steht Dir ein umfangreicher (und ganz nebenbei kostenfreier) Kanal zur viralen Verbreitung Deiner Unternehmensinhalte zur Verfügung. Die Integration sämtlicher Tätigkeiten, die den Aufbau von Suchmaschinen-wirksamen „Empfehlungen“ anderer Nutzer befördern, steht dabei im Zentrum des Geschehens. Interagiere beispielsweise über Social Signals oder das Bereitstellen teilenswerter Inhalte und die Aussicht besteht, dass sich Deine Community à la Schneeballeffekt verdoppeln wird.

Sobald Deine Social-Media-Aktivität also einen geplanten Charakter angenommen hat, erfreut sich Dein Profil nicht nur zunehmender Beliebtheit, auch ein optimiertes Ranking in Suchmaschinen wie Google ist gesichert.

Ich unterstütze Dich dabei, die richtige Strategie und den richtigen Kanal für Dein Social Media Marketing zu erarbeiten. Buche noch heute ein 30-minütiges, kostenloses Gespräch mit mir und bring Dein Marketing auf die nächste Stufe.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

Erhöhe deine Sichtbarkeit auf Social Media mit SEO. Mit Social SEO verbindest du die beiden wichtigsten Elemente des Inbound Marketings: Social Media und SEO. Deine Social Media Kanäle und Social Signs, wie Shares, Likes und Kommentare haben Einfluss auf dein SEO-Ranking und werden in die Algorithmen von Suchmaschinen integriert. Lerne hier, wie du Social SEO für dich und deine Personenmarke nutzen kannst.
Wie findest Du den richtigen Social-Media-Kanal?

Wie findest Du den richtigen Social-Media-Kanal?

Viele meiner Kunden möchten wissen: „Nicole, welcher Social-Media-Kanal ist der Richtige für uns?“ Wenn ich dann genauer nachfrage, was die Strategie bzw. das Ziel dahinter ist, bekomme ich fast immer folgende Antwort: „JEDER macht jetzt Facebook/Instagram/Twitter, das müssen wir also auch machen!“ Das sehe ich allerdings ein wenig differenzierter.

Social Media ist nach wie vor Trendthema, ganz klar. Aber nicht jedes Unternehmen MUSS auch einen oder gar mehrere Social-Media-Kanäle haben. Denn Social Media ist kein weiterer Werbekanal, den man mit Anzeigen und Produktbildern oder -videos füllt und die Menschen folgen und kaufen dann schnell. Auch nicht jeder Follower ist automatisch ein Käufer. So einfach funktioniert das leider nicht.

Bei Facebook, Instagram und Twitter werden die Posts nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern nach Relevanz für den Nutzer angezeigt. Was heißt das? Die meisten Nutzer empfinden Werbebotschaften als sehr störend, schliesslich sind sie da, um sich auszutauschen, sich zu informieren und sich Meinungen einzuholen. Das haben Facebook, Instagram, Twitter und Co. schnell erkannt und so passen sie regelmäßig ihren Algorithmus an. Manche Posts werden den Followern gar nicht angezeigt oder nur ganz wenigen.

Werbeanzeigen sind kein Allheilmittel für einen Social-Media-Kanal

Einer meiner Kunden kam zu mir und erzählte mir, dass er mit Werbung schon 1000 Likes bei Facebook und 800 Follower bei Instagram innerhalb kürzester Zeit auf seinen Produktseiten aufgebaut hatte. Trotzdem hatte er nicht ein einziges Produkt mehr verkauft. Das überraschte mich nun gar nicht. Wer als Unternehmen Social Media machen möchte, muss das mit Strategie, Plan und Geduld machen. Die Menschen müssen erst Vertrauen aufbauen, um Produkte oder Dienstleistungen online zu kaufen.

Im Falle meines Beispielkunden machten wir eine Bestandsaufnahme, besprachen Zielsetzung und vor allem die Zielgruppe und erarbeiteten so eine nachhaltige Strategie, um seine Produkte mehr Menschen bekannt zu machen und durch Mehrwert und guten Content, den die Zielgruppe interessierte, Vertrauen aufzubauen.

Viele Unternehmen haben oftmals bereits einen bestehenden Kundenstamm oder eine E-Mail-Liste. Daher kann es in solchen Situationen wertvoll sein, sich erstmal an Bestandskunden oder Newsletter-Abonnenten zu wenden. Denn diese Menschen kennen Produkte und Unternehmen bereits und haben so in vielen Fällen schon Vertrauen aufgebaut. Auch dies kann eine nachhaltige Strategie sein: sich mehr auf das E-Mail-Marketing zu konzentrieren.

Zusammenfassend empfehle ich meinen Kunden folgende 6 Schritte zur Wahl eines Social-Media-Kanals (oder mehrere):

  1. Ziele festlegen

Was will ich mit meinen Social-Media-Aktivitäten erreichen? Abverkauf, Umsatz steigern, Marke bekannt machen, Marke stärken etc.

  1. Zielgruppe anschauen

Zielgruppe definieren und dann prüfen, auf welchem Kanal die Zielgruppe unterwegs ist

  1. Probleme der Zielgruppe erkennen

Welche Probleme hat meine Zielgruppe? Wie kann ich diese lösen?

  1. Bestandsaufnahme

Welche Kanäle werden bereits bespielt? Was funktioniert, was nicht? Wichtig dabei: Insights analysieren!

  1. Content-Strategie und Redaktionsplan erarbeiten

Welcher Kanal ist der Richtige? Welche Inhalte gibt es bereits, welche müssen noch erstellt werden? Welche Themen sollen in Zukunft gespielt werden?

  1. Regelmäßig Content veröffentlichen

Dabei immer wieder überprüfen, ob die Inhalte die Zielgruppe interessieren, wie sie damit interagiert, was funktioniert und was nicht.

Egal, welcher Social-Media-Kanal zu Deinem Unternehmen passt oder auf dem Deine Zielgruppe unterwegs ist, eines haben sie alle gemeinsam: Man muss darauf interagieren und aktiv sein. Wenn Kundenanfragen kommen oder Kommentare gemacht werden, müssen Unternehmen zeitnah reagieren. Daher solltest Du auch intern festlegen, wer sich in Zukunft um die Follower und (potenziellen) Kunden, die sogenannte Community, kümmern wird.

Auch muss Dir klar sein, dass Social Media zeitaufwendig ist, wenn man es mit echtem Interesse für die Zielgruppen und Kunden betreiben möchte. Denn die Nutzer merken es recht schnell, wenn sie einem im Grunde egal sind.

Aber nur Mut: Social Media ist auch eine Möglichkeit, seine Zielgruppe schneller und persönlicher kennenzulernen, seine eigene Marke von der Konkurrenz abzuheben und sich ein wenig auszuprobieren. Denn hier kann man testen, testen, testen und man bekommt sofort wertvolles Feedback!

Ich unterstütze Dich dabei, die richtige Strategie und den richtigen Kanal für Dein Social-Media-Marketing zu erarbeiten. Buche noch heute ein 30-minütiges, kostenloses Gespräch mit mir und lerne mich und meine Arbeit kennen.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

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