Warum eine spitze Positionierung und ein Personal Branding so wichtig sind

Warum eine spitze Positionierung und ein Personal Branding so wichtig sind

Ich war zu Gast in dem Podcast Flow Feel Happy von Lia Schlömer, ihres Zeichens Spiritual Business Coach und wir haben über meine Leidenschaft, das Personal Branding gesprochen. In diesem Artikel findest du eine Zusammenfassung des Interviews. 

Bevor wir so richtig ins Thema einsteigen, sprechen wir nochmals über meinen Werdegang, denn auch der ist ein wichtiger Teil meiner heutigen Strategie. 

 

Meine erste Karriere

Nach einem erfolgreichen Studium in den USA startete ich in eine steile Karriere in sämtlichen Marketingabteilungen vom Kleinunternehmen bis zum internationalen Konzern mit Führungs- und Personalverantwortung. Nach der Geburt meiner Tochter bin ich bald darauf direkt wieder mit einer Vollzeitstelle eingestiegen – was mit einem Beinahe-Burnout geendet hat. Kind, Familie und einen Vollzeitjob unter einen Hut zu bekommen und allem gerecht zu werden, das war nach so einer kurzen Zeit einfach zu viel. Ich nahm mir also eine Auszeit, bekam ein zweites Kind und nach etwa 4 Jahren wagte ich den Schritt erneut. 

 

Meine zweite Karriere

Da sich aber meine Prioritäten verschoben hatten – die neue Mutterrolle machte einen völlig anderen Menschen aus mir – wollte ich nicht mehr mit einer Vollzeitstelle einsteigen und so landete ich in der Position einer Marketing Assistenz. Ich stand also vor dem allseits bekannten Karriere-Knick. Mein Mann brachte daraufhin den Gedanken der Selbstständigkeit ins Spiel und so wurde Solou Business Solutions geboren. Aufgrund meines hervorragenden Netzwerks aus meiner “ersten Karriere” startete ich direkt mit 4 Kunden in die Selbstständigkeit. Ich war als Interims Head of Marketing in einigen mittelständischen Unternehmen eingesetzt und habe dort die bisherigen Marketingstrukturen bewertet und in mit einem neuen Konzept versehen. 

Eines Tages entschied ich mich, meine Offline Fähigkeiten auch Online einzusetzen und erstellte mir einen Account bei Instagram. Auch hier musste ich erst die Marke “Nicole Wehn” aufbauen, denn anfangs hatte ich natürlich keine Sichtbarkeit und Reichweite. Eine große Hürde war, mich zu zeigen. Permanent Fotos von mir zu posten, Stories zu machen, mich zu zeigen und mein Gesicht in die Kamera zu halten – all diese Dinge fielen mir extrem schwer. Hier aus mir heraus zu kommen war mitunter das größte persönliche Wachstum diesen Jahres, worauf ich heute auch sehr stolz bin. 

 

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

Trage Dich gerne in meinen Newsletter ein. Hier erfährst Du von den neuesten Tipps, Tricks und Angeboten zuerst, die Dir helfen, mehr Sichtbarkeit und Reichweite durch Personal Branding zu erlangen und so online Kunden zu finden.

Als Dankeschön bekommst Du meinen Wertecheck zugeschickt!

Personal Branding hat mir zu Sichtbarkeit verholfen 

Genau dieser Schritt – sich zu zeigen – hat mir nachher auch geholfen, sichtbar zu werden. Personal Branding, also die Verknüpfung meiner Marke und meines Angebots mit mir selbst als Person, war und ist einer der wichtigsten Aspekte meines Erfolgs. Personal Branding ist auch heute der Hauptbereich, den ich auf Instagram vertrete. Während ich weiterhin auch andere Bereiche des Online Marketing aufzeige, meine Tipps und Tricks teile und Beiträge veröffentliche, ist Personal Branding das Key Element. 

 

Offline vs. Online 

Der Unterschied zwischen der Offline und der Online Marketing Welt ist enorm. Viele mittelständische Unternehmen denken heute noch, einen Instagram Account zu eröffnen und dort hin und wieder zu posten würde automatisch zu Kunden und Umsatz führen. Weit gefehlt! Auch die absolute Beschallung und Konfrontation mit dem eigenen Produkt reicht als Marketing Strategie nicht mehr aus. Heute solltest Du Dir immer die Frage stellen “Welches Problem hat meine Zielgruppe und wie kann ich dieses Problem lösen?”. 

Während früher vor allem wichtig war, die Professionalität der Firma, der Marke oder der Dienstleistung in den Vordergrund zu stellen, ist es heute wichtig, eine Verbindung zur Zielgruppe zu finden. Ich poste beispielsweise immer mal wieder über meine Fails, sei es in einem Video oder in einem Post. Genau diese Erlebnisse (sind wir mal ehrlich, wem passieren keine Fehler?), schaffen eine Bindung zu meiner Zielgruppe, die sich dadurch verstanden und abgeholt fühlt. 

 

Ist Personal Branding die Zukunft?

Aufgrund der Masse der Angebote heutzutage in den meisten Branchen, hast Du als unbekannte Marke keine andere Wahl, als dich durch Personal Branding davon abzuheben. Besonders bei Social Media gilt dabei: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint. Überlege Dir also bereits von Anfang an, mit welcher Strategie du starten möchtest. Wie möchtest Du deine Zielgruppe erreichen und eine Bindung aufbauen? Welche persönlichen Bereich möchtest du teilen? 

Auch wenn Personal Branding heute in aller Munde ist und als “der neue Trend” gefeiert wird, ist der Grundgedanke nicht neu. Bereits 1937 hat Napoleon Hill in seinem Buch “Think and Grow Rich” davon gesprochen und viele große Unternehmen machen hiervon seit langer Zeit Gebrauch. Ein Beispiel wäre der Weihnachtsmann von CocaCola oder die Testimonials von Pepsi oder Nike. Am Ende des Tages suchen Menschen immer die Verbindung zur Marke. Wenn Du dich also zeigst, zeigst wer Du bist und was Dich ausmacht, erkennt deine Zielgruppe genau diese Verbindung. 

 

Social Media ist kein Werbekanal 

Das ist ein häufiger Fehler und Fehlgedanke einiger (mittelständischer) Unternehmen. Auf Social Media steht der Beziehungsaufbau im Vordergrund. Schaffe die Verbindung zu deiner Zielgruppe. Reines Posten von Produkten und Angeboten wird langfristig keinen Erfolg mit sich bringen. Auch für größere Unternehmen lohnt sich Personal Branding in diesem Bereich. 

 

Starte mit Deiner Zielgruppe 

Im Marketing – so auch auf Social Media – startet alles mit der Zielgruppe. Leg Dir deine persönliche Zielgruppe so genau wie möglich fest, erstelle also die sogenannte Persona. 

  • Wie heißt Dein Zielkunde?
  • Wie alt ist sie?
  • Wo lebt sie?
  • In welchem Umfeld lebt sie?
  • Welche Bedürfnisse hat sie?
  • Welche Vorlieben hat sie?
  • Welche Herausforderungen oder Probleme hat sie?

Überlege Dir diese Bereich so genau wie möglich. An dieser Stelle möchte ich Dir direkt einen Tipp mitgeben: häng Dich nicht übermäßig lange an der Definition auf, Du kannst sie im Nachhinein immer wieder verändern und anpassen. Wichtig ist, besonders auf Social Media immer, ins Tun zu kommen. Fang an Inhalte zu erstellen und zu posten und passe diese immer wieder an. 

 

5 Schritte, um Dich mit Personal Branding richtig zu positionieren

  1. Definiere Deine Zielgruppe und Ziele
  2. Erarbeite Deinen eigenen USP
  3. Überlege Dir, welche Inhalte du bereits hast und welche Bereiche Du abdecken kannst und möchtest
  4. Definiere die Probleme deiner Zielgruppe, womit kannst du Mehrwert bieten
  5. Leg los

 

Bonus Tipp: Sei nicht zu hart zu Dir selbst! Freu Dich über jeden Erfolg, egal wie klein der erscheinen mag. Geh jeden Schritt in Deiner eigenen Zeit und schau nicht zu viel nach links und rechts und vergleich Dich mit anderen. 

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Marketing Tipps: 5 Gründe, warum Du PR sofort anfangen solltest

Marketing Tipps: 5 Gründe, warum Du PR sofort anfangen solltest

Gastbeitrag Lena Wingen Die ersten Schritte sind gemacht und endlich hast Du Dich mit Deiner Business-Idee in die Selbstständigkeit gewagt. Das Angebotsportfolio steht, die Zielgruppe ist definiert und auch ein grober Marketingplan steht. Aber warte mal – fehlt da nicht noch was? Denn wie willst Du eigentlich dauerhaft sichtbar werden? Genau hier kommt PR ins Spiel.

Was ist eigentlich PR?

PR steht für Public Relations und wird im Deutschen meist mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt. Leider trifft es das nicht ganz, denn Öffentlichkeitsarbeit ist nur ein Teilaspekt der PR. Public Relations kann viel mehr als Gesamtkommmunikation mit allen Personen, die auf irgendeine Weise mit einem Unternehmen in Berührung kommen, den sogenannten Stake- und Shareholdern, verstanden werden. PR gliedert sich in drei große Teilbereiche: Pressearbeit, Online PR und Events. Im Gegensatz zum Marketing ist PR niemals werblich und daher besonders wertvoll für den Imageaufbau und die Reputation.

Fünf Gründe, warum Du gleich zu Beginn der Selbstständigkeit auf PR setzen solltest

1. PR ist langfristig

Wenn Du in Dein Unternehmen investieren möchtest, dann in etwas das nachhaltig und langfristig wirkt. Genau das bietet PR. Also gibt es keinen Grund lange zu fackeln, fang lieber gleich damit an. Erste Ergebnisse kann man zwar meist schon nach ein paar Wochen verbuchen, größere Erfolge jedoch erst nach ca. einem Jahr. Das klingt erstmal lang. Gemessen an Deiner unternehmerischen Lebensdauer ist es jedoch sehr kurz (hoffentlich zumindest!). Nach dem ersten Jahr wird sich zudem eine gewisse Routine und Erfahrung angesammelt haben, sodass die Arbeit wesentlich einfacher von der Hand geht. Jeder PR-Erfolg zahlt jedoch gleich auf die Reputation ein. Daher ist der beste Zeitpunkt damit anzufangen jetzt!

2. PR ist glaubwürdig

“Ich bin mega toll!” – Menschen, die so etwas sagen, sind uns nicht wirklich sympathisch. Was man als Unternehmer möchte, ist aber das die eigene Zielgruppe einen mag. PR, allen voran die Pressearbeit, hilft Dir aus dieser Zwickmühle. Stell Dir vor, Du wirst in einem Zeitungsartikel einer bekannten Tageszeitung oder eines Magazins als Experte zitiert. Jetzt stell Dir eine Anzeige im gleichen Medium mit ein paar netten Bildern und einem guten Werbetext vor, indem darüber berichtet wird, dass Du Experte auf Deinem Gebiet bist. Welches der beiden Formate bietet mehr Glaubwürdigkeit? Eindeutig der redaktionelle Text. Warum? Statt einen Platz in einem Medium zu kaufen, wirst Du in einem organischen, einem redaktionellen Beitrag genannt. Das bedeutet, dass ein unabhängiger Dritter, der Redakteur, sich dazu entschlossen hat, Dich als Experte zu empfehlen. Dieses Prinzip ist ähnlich der Mundpropaganda, die Dir beinahe tagtäglich begegnet. Eine Person Deines Vertrauens gibt Dir eine Empfehlung. Journalisten haben eine ähnliche Stellung. Die Funktion also vergleichbar. Daher ist gerade Pressearbeit extrem wichtig für den Aufbau Deiner Sichtbarkeit, Relevanz und Reputation.

3. PR ist günstig

Wer am Anfang der Selbstständigkeit steht, der hat meist ein recht schmales Budget. Da eignet sich PR optimal. Denn anders als bei klassischer Werbung oder im Marketing sind die Kosten in der PR sehr begrenzt. Lediglich mit Kosten für einen Dienstleister muss man rechnen. Oder man nimmt das Ganze selbst in die Hand und investiert seine Zeit. Für die Umsetzung bzw. Nutzung muss jedoch kein Budget eingerechnet werden und daher eignet sich PR sehr gut, sollte Dein Budget nicht allzu groß ausfallen.

4. PR ist zielgruppenorientiert

Ähnlich wie im Marketing kannst Du PR sehr zielgruppenorientiert betreiben. Mit nur einer Erwähnung in den Medien erreichst Du gleich tausende von Menschen. Entscheidend dabei ist, dass man die Medien sehr gut recherchiert und nach Relevanz für die Zielgruppe auswählt. So vermeidet man größere Streuverluste und erreicht seine Zielgruppe.

5. PR ist effizient

Alles in allem ist PR äußerst effizient. Wenige Kosten bei großer Reichweite und geringen Streuverlusten. Dazu eine hohe Glaubwürdigkeit und nachhaltige Reputation. Neben diesen Gründen, ist PR aber auch äußerst zeitschonend. Denn hier kommt es nicht auf tägliche Kontinuität, wie beispielsweise bei Social Media an. Mit nur einem Artikel in der Presse kann sich schon einiges ändern. Der Zeitaufwand hierfür variiert, bleibt aber immer überschaubar. PR bringt Dir als Gründer oder Selbstständigem vor allem eins: Nachhaltige Sichtbarkeit. Überleg nicht lange, sondern starte noch heute damit, die Sichtbarkeit für Dein Unternehmen durch eine effiziente PR-Strategie zu steigern.

Lena Wingen

Über die Autorin Lena Wingen ist selbstständige PR-Beraterin und –Coach. Sie unterstützt Unternehmer dabei, durch PR langfristig und nachhaltig Erfolge zu erzielen. Als Dienstleisterin übernimmt Sie die sämtliche PR-Dienstleistungen für ihre Kunden. Speziell für Einzelunternehmer bietet sie die Möglichkeit in individuellen Coachings zu lernen, wie PR effektiv funktioniert. Mehr Informationen zur Autorin und ihrer Arbeit gibt es auf der Website.

Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst

Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst

Die Macht von Social Media als SEO-Tool

Bespreche ich mit meinen Kunden das Thema Social Media, so sehen sich viele einer Mammutaufgabe gegenübergestellt. Es wird über den erheblichen Zeit- und Kostenaufwand moniert und angezweifelt, überhaupt über das notwendige Wissen zu verfügen. Also zu der guten Nachricht: der Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke ist nicht nur unglaublich einfach, sondern kann auch in einer positiven Suchmaschinenoptimierung gipfeln.

Der neue Trend: Social SEO

Uns ist mittlerweile bekannt, dass sich „gewöhnliche“ SEO vor allem durch die Verwendung von Keywords und Backlinks definiert. Eine genaue Anleitung findest Du auch unter meinem kürzlich veröffentlichten Artikel. Ein neuer Trend, der sich nun in der Marketingwelt zu einem wahren Renner entwickelt, ist die Social SEO. Möglicherweise ahnst Du es schon; es handelt sich um die recht simple Kombination der beiden wichtigsten Elemente des Inbound Marketings: Social Media und SEO.

Die Relevanz von sozialen Netzwerken steigt von Jahr zu Jahr und mit jedem registrierten Nutzer steigt auch die Reichweite einer Plattform. Und warum genau? Weil besonders aktive User teilen, liken und kommentieren. Erreichst Du also nur einen dieser Nutzer über Dein Social-Media-Profil, besteht eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass dieser Deine Präsenz an eine noch größere Community weiterverbreitet.

Zugegebenermaßen: aktuell bestehen nur wenige Informationen darüber, welche quantitativen Effekte Social Media auf das SEO-Ranking der eigenen Website haben kann. Aber eines steht fest: Social Signals wie Shares, Likes oder Kommentare werden zunehmend in die Algorithmen von Suchmaschinen integriert, denn auch Google passt sich an die digitalen Entwicklungen an. Was muss ich als Unternehmen also tun, um an diesen Ranking-Erfolg teilzuhaben?

Suchmaschinenoptimierung über Social Media – Wie geht das?

Nun gut, das alles mag vielleicht leichter gesagt als getan klingen. Zuallererst solltest Du natürlich darauf achten, dass Deine Online-Präsenz stets auf dem neuesten Stand und repräsentativ ist; die einfachen SEO-Tipps also. Bei der Wahl der geeigneten Social-Media-Plattform bist Du nicht gezwungen, möglichst überall präsent zu sein, denn nicht jeder Kanal passt zu jedem Unternehmen. Genauere Tipps zu dem Thema kannst Du im folgenden Artikel finden. Mit Deinem Profil verhält es sich anschließend ähnlich, wie bei der Website. Die folgenden Punkte sind dabei essentiell:

  • Die Nutzung eines einheitlichen Brandings
  • Bestenfalls nur die Angabe des offiziellen Firmennamens
  • Den Einsatz eines aktuellen Logos

Ein ordentliches Profil ist nun also online. Und wie erreiche ich damit meine Zielgruppe? Die bloße Präsenz ist natürlich nicht ausreichend, das ist eindeutig. Die folgenden Schritte können Dir aber schon einmal einen umfangreichen Einblick geben, was gerade gefragt ist.

  1. Die Zielgruppe gezielt ansprechen

Deine ungefähre Zielgruppe ist Dir höchstwahrscheinlich schon bekannt und Du weißt, welche Bedürfnisse und Interessen diese definiert. Um diese Zielgruppe nun auch über Social Media zu erreichen, gilt es zunächst, ein Netzwerk als Basis aufzubauen. So kannst Du beispielsweise potentiellen Kunden oder ähnlichen Unternehmen folgen und deren Beiträge über Likes, Shares und Kommentare unterstützen. Mittels positiver Bewertungen kannst Du auf Dich aufmerksam machen, denn wem gefolgt wird, der folgt bestenfalls zurück. Ein simples Prinzip, welches immer wieder Anwendung findet.

Möchtest Du den Kunden direkt über Deine Website auf Dein soziales Netzwerk leiten, nimm doch den Umkehrweg und integriere Social-Share-Buttons. Der Einbau von Backlinks wie diesen fördert zusätzlich das Generieren neuer Follower und den Ausbau Deiner Reichweite.

  1. Geplanten Content veröffentlichen

Wäre es nicht wunderbar, wenn allein dieses Spiel den Social-SEO-Erfolg garantieren würde? Nun ja, so einfach ist es dann leider doch nicht. Selbstverständlich ist es auch Deine Aufgabe, Informationen über Dein Unternehmen zu präsentieren und diese den (Neu-)Kunden schmackhaft zu machen. Die dargebotenen Inhalte sollten also von hoher Qualität sein, um gute Rankings im themenrelevanten Umfeld zu ermöglichen und eventuell sogar Außenstehende zum Folgen zu animieren. Geh im Idealfall immer davon aus, dass auch Usern, die nicht zu Deiner Zielgruppe gehören, Deine Posts angezeigt werden. Suchmaschinen wie Google bewerten dabei mittlerweile nicht nur quantitative Variablen wie Klicks, sondern darüber hinaus auch SEO-klassische Faktoren wie Keywords und Backlinks.

  1. Die Ergebnisse tracken und verarbeiten

Je mehr Content Du teilst, desto leichter wird es Dir fallen, eine gewisse Social-Media-Routine in Deinen Marketingalltag zu integrieren. Erstelle Pläne mit interessanten Themen und entwickle einen Rhythmus. So kannst Du Deine Community stets mit News aus Deinem Unternehmen auf dem Laufenden halten oder zur Interaktion anregen. Eine beliebte Strategie ist das Aufrufen zu kleineren Contests. Gib beispielsweise einen Hashtag oder Beitrag vor, den Deine Follower mit dem Versprechen auf einen Gewinn teilen können.

Um auch zukünftige Social-Media-Aktivitäten an den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe auszurichten, empfiehlt es sich darüber hinaus, den Traffic über Dein Profil regelmäßig zu verfolgen. Bei einer Betrachtung der Vielzahl an Daten, die sämtliche kostenfreie Tools wie Google Analytics ausspucken, ist es ratsam, lediglich die für das Unternehmen relevantesten Indikatoren herauszufiltern. Möchtest Du dich lieber auf den Organic Traffic fokussieren, der lediglich Interaktionen wie Shares oder Retweets umfasst, oder ausschließlich den Verkehr über Dein Social-Media-Profil auf Deine Website nachvollziehen? Mach die Ausrichtung Deiner Analysen also davon abhängig, welche Kanäle Du bearbeiten möchtest oder wo Du Investitionsbedarf siehst.

Einen optimierten Facebook-Post veröffentlichen

Auch mir ist es bekannt: der allererste Post ist oftmals mit Unsicherheiten verbunden. Wie kann ich meine Zielgruppe auch emotional ansprechen? Wie vermittle ich ihnen Zugang und wie animiere ich sie, meinen Content weiterzuverbreiten? Doch all das Überdenken, all die Sorgen braucht es gar nicht. Hauptsache ist, die Posts wirken zwanglos und sympathisch – einfach aus dem Leben gegriffen. Nehmen wir uns Facebook als Beispiel:

Nun gut, einige wenige Rahmenbedingungen sollten beachtet werden. Diese stehen aber der Kombination mit Deinem persönlichen Post keinesfalls im Wege. Der Titel sollte dabei maximal 88 Zeichen umfassen und die relevantesten Inhalte des Beitrags kurzfassen. Bei der Beschreibung der Inhalte zeigt Facebook nur die ersten 300 Zeichen an. Achte also innerhalb dieser kurzen Ein- oder Zweitsatzbeschreibung darauf, den Leser direkt anzusprechen und offensive Call-to-Action zu benutzen. Der Inhalt dieser Kurztexte sollte sich an die Interessen der Nutzer richten (greif dabei gerne auf das Analysetool Facebook Insight zurück), unternehmensspezifische Keywords und Backlinks beinhalten. Noch ein repräsentativer visueller Inhalt um Top, um den Leser emotional anzusprechen, und Dein Post kann veröffentlicht werden.

Fazit

Die Relevanz von sozialen Netzwerken in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung steigt rasant; das lässt sich wohl nicht leugnen. Ist der Einstieg in diese digitale Welt erst einmal gefunden, steht Dir ein umfangreicher (und ganz nebenbei kostenfreier) Kanal zur viralen Verbreitung Deiner Unternehmensinhalte zur Verfügung. Die Integration sämtlicher Tätigkeiten, die den Aufbau von Suchmaschinen-wirksamen „Empfehlungen“ anderer Nutzer befördern, steht dabei im Zentrum des Geschehens. Interagiere beispielsweise über Social Signals oder das Bereitstellen teilenswerter Inhalte und die Aussicht besteht, dass sich Deine Community à la Schneeballeffekt verdoppeln wird.

Sobald Deine Social-Media-Aktivität also einen geplanten Charakter angenommen hat, erfreut sich Dein Profil nicht nur zunehmender Beliebtheit, auch ein optimiertes Ranking in Suchmaschinen wie Google ist gesichert.

Ich unterstütze Dich dabei, die richtige Strategie und den richtigen Kanal für Dein Social Media Marketing zu erarbeiten. Buche noch heute ein 30-minütiges, kostenloses Gespräch mit mir und bring Dein Marketing auf die nächste Stufe.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

Erhöhe deine Sichtbarkeit auf Social Media mit SEO. Mit Social SEO verbindest du die beiden wichtigsten Elemente des Inbound Marketings: Social Media und SEO. Deine Social Media Kanäle und Social Signs, wie Shares, Likes und Kommentare haben Einfluss auf dein SEO-Ranking und werden in die Algorithmen von Suchmaschinen integriert. Lerne hier, wie du Social SEO für dich und deine Personenmarke nutzen kannst.
Wie findest Du den richtigen Social-Media-Kanal?

Wie findest Du den richtigen Social-Media-Kanal?

Viele meiner Kunden möchten wissen: „Nicole, welcher Social-Media-Kanal ist der Richtige für uns?“ Wenn ich dann genauer nachfrage, was die Strategie bzw. das Ziel dahinter ist, bekomme ich fast immer folgende Antwort: „JEDER macht jetzt Facebook/Instagram/Twitter, das müssen wir also auch machen!“ Das sehe ich allerdings ein wenig differenzierter.

Social Media ist nach wie vor Trendthema, ganz klar. Aber nicht jedes Unternehmen MUSS auch einen oder gar mehrere Social-Media-Kanäle haben. Denn Social Media ist kein weiterer Werbekanal, den man mit Anzeigen und Produktbildern oder -videos füllt und die Menschen folgen und kaufen dann schnell. Auch nicht jeder Follower ist automatisch ein Käufer. So einfach funktioniert das leider nicht.

Bei Facebook, Instagram und Twitter werden die Posts nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern nach Relevanz für den Nutzer angezeigt. Was heißt das? Die meisten Nutzer empfinden Werbebotschaften als sehr störend, schliesslich sind sie da, um sich auszutauschen, sich zu informieren und sich Meinungen einzuholen. Das haben Facebook, Instagram, Twitter und Co. schnell erkannt und so passen sie regelmäßig ihren Algorithmus an. Manche Posts werden den Followern gar nicht angezeigt oder nur ganz wenigen.

Werbeanzeigen sind kein Allheilmittel für einen Social-Media-Kanal

Einer meiner Kunden kam zu mir und erzählte mir, dass er mit Werbung schon 1000 Likes bei Facebook und 800 Follower bei Instagram innerhalb kürzester Zeit auf seinen Produktseiten aufgebaut hatte. Trotzdem hatte er nicht ein einziges Produkt mehr verkauft. Das überraschte mich nun gar nicht. Wer als Unternehmen Social Media machen möchte, muss das mit Strategie, Plan und Geduld machen. Die Menschen müssen erst Vertrauen aufbauen, um Produkte oder Dienstleistungen online zu kaufen.

Im Falle meines Beispielkunden machten wir eine Bestandsaufnahme, besprachen Zielsetzung und vor allem die Zielgruppe und erarbeiteten so eine nachhaltige Strategie, um seine Produkte mehr Menschen bekannt zu machen und durch Mehrwert und guten Content, den die Zielgruppe interessierte, Vertrauen aufzubauen.

Viele Unternehmen haben oftmals bereits einen bestehenden Kundenstamm oder eine E-Mail-Liste. Daher kann es in solchen Situationen wertvoll sein, sich erstmal an Bestandskunden oder Newsletter-Abonnenten zu wenden. Denn diese Menschen kennen Produkte und Unternehmen bereits und haben so in vielen Fällen schon Vertrauen aufgebaut. Auch dies kann eine nachhaltige Strategie sein: sich mehr auf das E-Mail-Marketing zu konzentrieren.

Zusammenfassend empfehle ich meinen Kunden folgende 6 Schritte zur Wahl eines Social-Media-Kanals (oder mehrere):

  1. Ziele festlegen

Was will ich mit meinen Social-Media-Aktivitäten erreichen? Abverkauf, Umsatz steigern, Marke bekannt machen, Marke stärken etc.

  1. Zielgruppe anschauen

Zielgruppe definieren und dann prüfen, auf welchem Kanal die Zielgruppe unterwegs ist

  1. Probleme der Zielgruppe erkennen

Welche Probleme hat meine Zielgruppe? Wie kann ich diese lösen?

  1. Bestandsaufnahme

Welche Kanäle werden bereits bespielt? Was funktioniert, was nicht? Wichtig dabei: Insights analysieren!

  1. Content-Strategie und Redaktionsplan erarbeiten

Welcher Kanal ist der Richtige? Welche Inhalte gibt es bereits, welche müssen noch erstellt werden? Welche Themen sollen in Zukunft gespielt werden?

  1. Regelmäßig Content veröffentlichen

Dabei immer wieder überprüfen, ob die Inhalte die Zielgruppe interessieren, wie sie damit interagiert, was funktioniert und was nicht.

Egal, welcher Social-Media-Kanal zu Deinem Unternehmen passt oder auf dem Deine Zielgruppe unterwegs ist, eines haben sie alle gemeinsam: Man muss darauf interagieren und aktiv sein. Wenn Kundenanfragen kommen oder Kommentare gemacht werden, müssen Unternehmen zeitnah reagieren. Daher solltest Du auch intern festlegen, wer sich in Zukunft um die Follower und (potenziellen) Kunden, die sogenannte Community, kümmern wird.

Auch muss Dir klar sein, dass Social Media zeitaufwendig ist, wenn man es mit echtem Interesse für die Zielgruppen und Kunden betreiben möchte. Denn die Nutzer merken es recht schnell, wenn sie einem im Grunde egal sind.

Aber nur Mut: Social Media ist auch eine Möglichkeit, seine Zielgruppe schneller und persönlicher kennenzulernen, seine eigene Marke von der Konkurrenz abzuheben und sich ein wenig auszuprobieren. Denn hier kann man testen, testen, testen und man bekommt sofort wertvolles Feedback!

Ich unterstütze Dich dabei, die richtige Strategie und den richtigen Kanal für Dein Social-Media-Marketing zu erarbeiten. Buche noch heute ein 30-minütiges, kostenloses Gespräch mit mir und lerne mich und meine Arbeit kennen.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

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