Wie Du den richtigen Personal Branding-Fotografen (m/w/d) auswählst

Wie Du den richtigen Personal Branding-Fotografen (m/w/d) auswählst

Gastbeitrag von Viktoria Behr

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland über 600.000 neue Gewerbe* angemeldet. Fast 170.000 davon waren Neugründungen von Kleinunternehmen. Sie alle sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, eine eigene Marke am Markt zu etablieren.
Aber auch Angestellte erkennen allmählich, wie wichtig es ist, ihr eigenes Profil zu schärfen und auf ein umfangreiches Personal Branding zu setzen.

Der Bedarf an professionellen Fotos für die eigene Online-Präsenz war also nie größer als heute. Egal, ob es darum geht, sich gegenüber der direkten Konkurrenz zu behaupten oder erstmalig eine ganz neu entdecke Nische zu besetzen – ohne starke und lebendige Fotos funktioniert das nicht.

 

Personal Branding Fotografen finden

Der einfachste Weg, eine Personal Branding Fotografin oder einen Fotografen zu finden, ist die Instagram- oder Google-Suche. Nicht zwingend musst Du dabei auf den Ort achten: Für Dein Personal Branding Shooting kommt Dein Fotograf i.d.R. zu Dir, denn wirklich unverwechselbare Bilder entstehen nicht im Studio, sondern an dem Ort, an dem Dein Business zuhause ist.

 

Suche Dir einen Experten

Obwohl es mehr und mehr Selbstständige und Kleinunternehmer gibt, die sich zunehmend auf Nischen spezialisieren, ist die überwiegende Mehrheit der Fotografen noch immer im Prinzip „Bauchladen“ verwurzelt. Neben Hochzeiten, Passfotos, Babyfotos, Produktfotos, Familienfotos werden „Businessfotos“ (s.u.) als ein weiterer kleiner Mosaikstein im Portfolio angeboten.

Damit Du mit Deinen Bildern auffällst und dem Betrachter wirklich in Erinnerung bleibst, solltest Du keinen Generalisten für Dein Shooting auswählen, sondern einen Experten. Ein Fotograf, der sich auf Personal Brand Shootings spezialisiert hat, wird besonderes Augenmerk darauf legen, Deine Einzigartigkeit und Deine ganz besondere Expertise ins Licht zu rücken.

Was ist der Unterschied zwischen Businessfotos und Personal Branding Fotos? Klick hier

 

Vergleiche nicht nur Portfolios, sondern Persönlichkeiten

Der Großteil der Menschen hat ein ambivalentes oder eher schlechtes Gefühl zum Fotografiert-werden. Du möchtest einen Fotografen, der es Dir leicht macht, Dich zu entspannen und in Gedanken ganz dabei zu bleiben, was diese neuen Bilder für Dich bewirken sollen. Schaue deshalb nicht nur danach, wer in der Lage ist, schön zu fotografieren – sondern richte Dich auch nach der Persönlichkeit, der Du diese wichtigen Fotos und Deine Zeit anvertrauen möchtest.

Ein weiterer Faktor bei Deiner Entscheidung sollte sein, ob sich der ausgeguckte Fotograf nur „Personal Branding Fotografie“ auf die Fahnen schreibt – oder ob das Thema wirklich gelebt wird. Ein Personal Branding Fotograf ohne eigenes Personal Branding ist ein Schauspieler.

 

Plane frühzeitig

Wenn Du einen Fotografen buchen möchtest, der sich auf Personal Branding spezialisiert hat, starte so früh wie möglich mit der Planung. Wann brauchst Du die Bilder – und wann steht Dir das notwendige Budget zur Verfügung, um eine verbindliche Buchung zu tätigen? Ein guter Personal Branding-Fotograf hetzt nicht achtlos von Termin zu Termin, sondern wird sich einen ganzen Tag nur für Dich reservieren. Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass Termine meist eine ganze Weile im Voraus geplant und gebucht werden.

 

Gut begleitet ist halb gewonnen

Eine Outfit- und Stylingberatung sollte ebenso Bestandteil Deiner Shootingvorbereitung sein wie eine gute Begleitung durch den Ideenfindungsprozess für Deine Bilder.
Bei diesen Fotos geht es nicht um’s kreative Austoben des Fotografen – sondern darum, Deine Geschäftsidee möglichst lebendig und treffend zu visualisieren. Der Weg hierhin sollte als Dialog gestaltet sein, zum Beispiel mit Fragebögen, Pinterest-Boards oder Telefongesprächen.

Die Frage „Was hast Du Dir denn für die Bilder vorgestellt?“ sollte spätestens einige Wochen vor dem Shooting gestellt werden – und nicht erst, wenn bereits die Kamera ausgepackt wurde. Je nach Thema und Aufwand ist eine Vorlaufzeit von zwei bis vier Wochen vor dem Shooting durchaus angemessen.

 

 

Achte auf das Drumherum

Im Vorgespräch sollte neben der unbedingt notwendigen Sympathie auch der Ablauf für Dich stimmig sein. Zur gegenseitigen Absicherung ist ein Werkvertrag dienlich, und über die Zahlungsmodalitäten und die Lieferung (Zeitraum, Formate, Zuschnitte Deiner Bilder) sollte kein Zweifel bestehen.

Das Vorgespräch sollte für Dich unbedingt mit dem Gefühl „ich freue mich total darauf“ enden.

Ich hoffe, diese Tipps haben Dir geholfen, schnell eine Fotografin oder einen Fotografen für Dein Personal Branding Shooting zu finden.

 

 

(*Quelle: Gewerbeanmeldungen in Deutschland im Jahr 2018 nach Art der Anmeldung | Statista )

Viktoria Behr ist Fotografin und bietet ausschließlich Personal Branding Shootings an, die sie für Unternehmer*Innen und Selbstständige in ganz Deutschland maßschneidert. Auf ihrem Blog schreibt sie regelmäßig über Personal Branding, Marketing und Fotografie.

Pinterest Marketing – Nutzt Du schon den kostenlosen Trafficbooster für Dein Business?

Pinterest Marketing – Nutzt Du schon den kostenlosen Trafficbooster für Dein Business?

Gastbeitrag von Catharina Riehm

Pinterest wird seit einiger Zeit als neuer Social Media Kanal mit Traffic Potential gehandelt. Hier möchte ich direkt einhaken. Pinterest hat zwar den ein oder anderen sozialen Aspekt, Nutzer können sich folgen, kommentieren und Nachrichten austauschen, in erster Linie ist Pinterest aber eine Suchmaschine. Eine Suchmaschine? Richtig, aber nicht nur das. Pinterest ist sogar eine visuelle Suchmaschine. Ich erkläre es gern als „Google mit Bildern“.

300 Mio. Nutzer darf Pinterest mittlerweile international verbuchen. Dabei sitzt über die Hälfte davon längst nicht mehr in den USA. Deutsche Nutzerzahlen werden mittlerweile mit bis zu 12 Millionen angegeben. Das schöne an Pinterest Nutzern ist, dass sie aktiv auf der Suche nach der Lösung für ein bestimmtes Problem sind. Zusätzlich sind die meisten sogar bereit, für die Lösung ihres Problems Geld auszugeben. Eine perfekte Basis also für Unternehmer, die qualitativ hochwertigen Content für ihre Zielgruppe erstellt haben und diesen auch verbreitet sehen wollen.

 

Warum Pinterest Deine Lieblingsplattform werden kann (und sollte!)

Persönlich liebe ich Pinterest, weil ich mich fallen und inspirieren lassen kann. Ich muss nicht ständig kommentieren und interagieren, sondern kann mich treiben lassen, Neues entdecken und auch mal spezifisch nach etwas suchen. Außerdem sind die meisten Pins einfach ästhetisch und schön anzusehen. Beruflich begeistert mich diese Plattform, weil produzierter Content langfristig eingebettet werden kann und immer wieder aktuell wird. Facebook, Instagram & Co. beglücken uns mit minimalen Zeiträumen, in denen unsere Postings tatsächlich gesehen werden. Pinterest hingegen sammelt unsere Pins und spielt sie sogar nach Jahren noch aus. Nett von Pinterest, oder? Ich mag das Gefühl, dass meine Arbeit nicht einfach verpufft, sondern langfristig investiert ist und meine Geduld belohnt wird. Immer.

 

Passt Pinterest zu jedem Unternehmer?

Passt Pinterest zu mir? Diese Frage erreicht mich immer wieder und lässt sich pauschal schlecht beantworten. Die goldene Regel lautet allerdings: Ohne Content kein Pinterest. Pinterest möchte seinen Nutzern Mehrwert bieten, den sie sich auf den Webseiten anderer Nutzer abholen können. Wenn Du als Nutzer keinen hilfreichen Content im Sinne von Blogartikeln, Podcast Episoden, Videos oder einem Online Shop zu bieten hast, solltest Du genau das bleiben – ein Nutzer. Hast Du allerdings Content zu bieten und planst, diesen auch in Zukunft auszubauen, solltest Du die Plattform unbedingt als Unternehmer nutzen und anderen Nutzern Deine Problemlösungen anzubieten. So wirst Du die Klicks auf Deine Webseite erhöhen und Deine Reichweite expandieren.

 

Checken, ob Inhalte aus Deiner Nische überhaupt auf Pinterest präsent sind, kannst Du in der Suchleiste. Gib doch einfach mal probehalber potentielle Keywords in die Pinterestsuche ein und überprüfe, ob Pinterest Dir ähnliche Suchbegriffe vorschlägt. Das bedeutet, das Nutzer schon auf Pinterest nach diesen Begriffen suchen und es unter den Pinterest Nutzern ein Publikum für Deinen Content gibt. Außerdem findest Du so Pinterest Accounts, die Deinem eigenen ähnlich sind, dasselbe Thema haben und an denen Du Dich orientieren kannst, solltest Du am Anfang noch unsicher sein.

 

5 Vorteile der visuellen Suchmaschine

  1. Pinterest bietet Dir eine tolle Möglichkeit, inspirierende Inhalte zu sammeln und für Dich und Dein Unternehmen zu nutzen. Beispiele wären Moodboards, Buchinspirationen, Vorbereitung von Fotoshootings, Themenvorschläge für Deinen Social Media Content, etc.
  2. Reichweite – Deine Reichweite kannst Du über Pinterest vor allem mit Hilfe von Gruppenboards steigern.
  3. Traffic – hast Du spannende und hochwertige Inhalte, wirst Du den Traffic auf Deine Webseite signifikant erhöhen können. Infolgedessen ergibt sich auch die Möglichkeit, Deine Verkäufe zu steigern, dazu aber im nächsten Abschnitt mehr.
  4. Langfristigkeit – Pinterest merkt sich Deine Pins und spielt sie über Monate und Jahre immer wieder aus, wenn sie ansprechend und nutzerfreundlich sind.
  5. Verbindung – Pinterest hat nicht zu verachtende soziale Komponenten. Du kannst Deine Etsy, Youtube oder Instagram Accounts verbinden und Dich mit anderen Nutzern über Gruppenboards und Nachrichten verknüpfen.

 

Was passiert auf Deiner Webseite?

Nachdem Du die Pinterest Nutzer über Deine Pins auf Deine Webseite geleitet hast, solltest Du sie dort auch abholen. Sonst ist die Gefahr hoch, dass der Nutzer maximal Deinen gepinnten Blogartikel liest und die Seite dann wieder verlässt. Um das zu vermeiden, solltest Du einen Marketing Funnel aufsetzen, um die Nutzer an Dich zu binden und sie nicht zu verlieren. Das kann zum Beispiel mit Hilfe eines Freebies passieren, das die Besucher dazu animiert, sich in Deiner E-Mail Liste einzutragen. Außerdem kannst Du Deine Blogartikel untereinander verlinken, und dem Besucher so direkt vor Augen zu führen. Auf keinen Fall solltest Du den Traffic, der durch Pinterest kommt einfach so verstreichen lassen, ohne ihn weiter zu nutzen.

 

Tipps für deinen eigenen Pinterest Workflow

Wie funktioniert denn Pinterest nun für Dich? Pinterest kann auf den ersten Blick etwas „overwhelming“ sein. Wenn Du aber für Dich herausgefunden hast, wie Dein Pinablauf möglichst effizient ist, kannst Du in kurzer Zeit Deine Pins erstellen und vorplanen. Empfehlenswert für die Erstellung sind einfache Grafiktools wie Canva. Hier kannst Du Dir Vorlagen basteln und diese immer wieder an neuen Content anpassen. Tailwind ist ein tolles Planungstool für Pinterest, mit dem Du eigene und fremde Pins (sprich Pins anderer Nutzer) über Wochen im Voraus planen kannst. Du setzt Dir einfach regelmäßige Pinzeiten und Tailwind besetzt jeden dieser Zeitpunkte mit einem Pin. So musst Du nicht täglich in Pinterest aktiv sein und ständig manuell pinnen. Trotzdem hilft Dir gelegentliches manuelles Pinnen, Deinen Account voranzubringen und dem Pinterest Algorithmus etwas zu schmeicheln. Wenn Du kein externes Planungstool nutzen möchtest, kannst Du Deine Pins auch bis zu 14 Tage im Voraus direkt über Pinterest planen. Dazu lädst Du einen Pin hoch und wählst im Fenster ganz unten „Später veröffentlichen“. Vor allem, wenn Du nur alle 1-2 Wochen planst ist es sinnvoll, den eigenen Workflow aufzuschreiben, sodass Du beim nächsten Mal nicht wieder alle Schritte vergessen hast, sondern Dich an Deiner eigenen Checkliste entlang „hangeln“ kannst.

Hab auf jeden Fall Geduld mit Deinem Pinterest Account und lass Dich nicht aus dem Konzept bringen. Es kann einige Monate dauern, bis Du Fortschritte siehst, diese bleiben Dir aber auch lange erhalten!

 

 

„Pin dich glücklich“ ist das Moto der Autorin. Catharina kümmert sich einerseits direkt um die Pinterest Accounts ihrer Kundinnen, gibt aber auch Tipps und greift Pinterest Anfängern unter die Arme, die sich selbst mit dem Thema beschäftigen möchten. Für alle, die noch nicht so richtig „Pinterest sprechen“ hat sie ein Pinterest Lexikon mit über 65 relevanten Begriffen erstellt, das auf ihrer Webseite kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. Falls du weiter Fragen rund um Pinterest hast, sprich Catharina gerne an.

www.catharinariehm.de  | Instagram  |  Facebook  |  catharina@catharinariehm.de

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

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Marketing Tipps: SEO Grundlagen – So wird Deine Webseite sicher gefunden!

Marketing Tipps: SEO Grundlagen – So wird Deine Webseite sicher gefunden!

Gastbeitrag von Barbara Schmid Immer wieder kommt die Frage auf, ob man „SEO denn wirklich braucht“… Dazu gleich zu Beginn eine harte, aber ehrliche Antwort: Die schönste Website bringt Dich nicht weiter, wenn sie nicht gefunden wird! Natürlich kann man hoffen und warten (Zeit ist schließlich auch ein Faktor – der einzige, denn man nun mal überhaupt nicht beeinflussen kann). Aber es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten, einer tollen Website im Ranking zu helfen und somit auch den Lesern, die die wertvollen Informationen so auch zugänglich gemacht bekommen.

SEO besteht nicht nur aus Keywords

Was mich immer wieder ärgert ist die Tatsache, dass SEO ganz oft nur auf die Keywords reduziert wird! Natürlich sind Keywords immer noch wichtig, um den Suchmaschinen Informationen zum Inhalt der Seiten und Beiträge zu geben. Aber noch viel wichtiger ist es, den Besuchern einen wirklichen Mehrwert zu bieten! Ganz genau das entspricht nämlich auch dem Grundgedanken der Suchmaschinen: Dem Suchenden das bestmögliche Ergebnis auszuwerfen.

Die allerersten SEO-Maßnahmen schon vor dem Start

SEO fängt schon lange vor der Keywordrecherche an z.B. mit der Domain: Eine lange, komplizierte Domain ist keine gute Idee – kurz und leicht zu merken ist das anzustrebende Ergebnis. Dann geht es auch gleich weiter mit dem Webhosting: Hier lohnt es sich, ein paar Gedanken vorab einzuplanen. Günstige Preise locken, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man häufig mit einer höheren Ladezeit „bezahlt“. Das Thema Ladezeit sollte inzwischen bei allen angekommen sein – keiner hat Zeit und Lust zu warten, bis sich eine Seite aufgebaut hat. Diese sollte unbedingt unter 3 Sekunden verfügbar sein, sehr gerne noch schneller. Gerade da immer mehr Menschen mobil auf die Seite zugreifen und die Qualität der Verbindung nicht immer die beste ist, kann dies der entscheidende Faktor sein, ob jemand auf der Seite bleibt oder sofort abspringt.

Sicherheit gehört auch zu SEO

Tatsächlich sind noch immer Seiten da draußen unterwegs, die nicht über ein SSL-Zertifikat verfügen (erkennbar am kleinen Schloss vor der URL). Das ist mittlerweile nicht mehr zulässig und in diesen Fällen besteht akuter Handlungsbedarf! Mittlerweile werden diese Seiten auch als „nicht sicher“ angezeigt, was eine denkbar schlechte Grundlage für ein Vertrauensverhältnis ist. Kontaktformulare, Newsletter-Anmeldungen, Shop-Seiten oder auch Cookies können personenbezogene Daten übermitteln und darum führt an der SSL- Verbindung kein Weg vorbei.

Sogar die Datensicherung ist ein Teil von SEO!

„Wie bitte?“ werden jetzt viele fragen? Was hat denn meine Datensicherung mit SEO zu tun? Ganz einfach: Genau wie bei der Zuverlässigkeit des Webhosters kommt es darauf an, dass die Website so gut wie möglich erreichbar und verfügbar ist. Wenn mal etwas schief gelaufen ist z.B. bei einem Update, neuem Plugin etc. ist es wichtig, mit einer Datensicherung die schnelle Wiederherstellung der Website zu ermöglichen. Kommen Besucher auf die Seite und diese ist nicht verfügbar, werden sie bestimmt nicht so schnell wieder vorbeischauen… Bei der Installation sollte auch an ein wirklich sicheres Passwort gedacht werden in Kombination mit einem Benutzernamen, der bitte nicht „admin“ sein sollte.

Theme-Auswahl für die Zielgruppe

Bei einer WordPress Website geht es weiter mit der Auswahl des Themes, also der Gestaltung und Funktionalität der Seite. Hier ist es immer wichtig, ein optisch ansprechendes, modernes und selbstverständlich responsives Design aus vertrauenswürdiger Quelle zu wählen. Die Funktionalität und Gestaltung macht einen großen Teil der Suchmaschinenoptimierung aus. Die Nutzererfahrung beeinflusst die „Verweildauer“ auf einer Website und dies wiederum wird von den Suchmaschinen erkannt. Je länger sich jemand auf einer Website aufhält, desto wertvoller muss sie für den Suchenden sein und das macht sich im Ranking bemerkbar. Die Verweildauer kann aber nur dann hoch sein, wenn eine Menge Aspekte berücksichtigt sind. Die technischen Punkte sind schon genannt, hinzukommt, dass die Seite ansprechend sein soll, logisch im Aufbau und in der Navigation, sinnvoll verknüpft und mit qualitativ hochwertigen Informationen gefüllt ist. Ganz wichtig ist auch, wie immer, die Zielgruppe: Wird sie sich dort wohlfühlen? Passt die Gestaltung, Farbgebung, Aufbau zu Deinen Lesern? Finden Deine Besucher die Antworten auf ihre Fragestellungen?

Plugins und SEO

Das ist ein riesengroßes Thema, dem eigentlich schon ein eigenständiger Beitrag gewidmet werden könnte! Zuallererst gibt es seit Juli 2019 nach dem Urteil des EuGHs die Anforderung ein Opt-In Cookie anzubieten – der alleinige Hinweis, dass Cookies verwendet werden reicht nicht aus. Wenn es dann um die verschiedenen Plugins geht, ist unbedingt darauf zu achten, dass sie keine personenbezogenen Daten speichern, verschicken etc. Generell geht es immer darum (was bis zu einem gewissen Grad auch absolut sinnvoll ist), darauf zu achten, was mit den Daten Deiner Besucher passiert. Wir müssen ihnen Möglichkeiten bieten, die Verwendung der Daten zu unterbinden und sie zusätzlich umfassend darüber informieren. Oft denkt man gar nicht darüber nach, wo überall Daten gesammelt werden – eine intensivere Auseinandersetzung damit ist sinnvoll. Auch gibt es viele Plugins, die einen bei der Umsetzung der DSGVO unterstützen. Ein SEO-Plugin sollte darüber hinaus immer im Einsatz sein: Yoast SEO dürfte vielen ein Begriff sein, es gibt auch weitere, sehr gute Alternativen. Klar muss jedoch beim Einsatz eines solchen Tools sein, dass dieses nicht die Suchmaschinenoptimierung übernimmt, sondern lediglich bei der Umsetzung unterstützt. Grundsätzlich habe ich zu Plugins immer ein etwas zwiespältiges Verhältnis: Sie können eine Menge, bereiten aber auch des öfteren Probleme. Daher bin ich damit immer etwas„geizig“ und setze nur die unbedingt Erforderlichen ein.

Bilder-SEO

Die Sache mit den Bildern ist auch immer wieder ein ganz wichtiges Thema. Nicht nur, dass die Bilder rechtlich in Ordnung sein müssen (bitte nur eigene Bilder oder alle anderen mit klaren Lizenzbedingungen!), sondern auch deren Größe ist ein Thema. Damit meine ich nicht nur die Abmessungen der Bilder (welche auch beachtet werden sollten), sondern insbesondere die Dateigröße. So oft gibt es Probleme mit Ladezeiten, die schlicht und ergreifend mit der Dateigröße zusammenhängen, weil Bilder „einfach so“ von Kamera oder Smartphone hochgeladen werden. Bitte vergesst das Komprimieren nicht! Für die Darstellung ist definitiv keine Druckvorlage notwendig und oft reicht eine geringe Auflösung. Wenn ihr schon dabei seid: Gönnt den Bildern einen passenden Dateinamen (nicht nur img_123.jpg) gern auch schon mit passendem Keyword. Und füllt dann auch gleich noch die Metadaten mit aus, das ist für die Bildersuche noch immer wichtig.

Keyword Recherche

Die Recherche ist ein wichtiger Bereich, wenn auch, wie schon erwähnt, nicht alles. Ein Baustein zu ganzheitlichem SEO. Hier kann man unglaublich viel Zeit investieren, aber ich bin immer der Meinung, dass Artikel nicht (nur) für Suchmaschinen, sondern in erster Linie für die Leser geschrieben werden müssen. Wenn man im Thema ist und wertvollen Content liefert, ist man schon auf dem richtigen Weg. Trotzdem nutze ich natürlich maßvoll Keywords, allerdings nicht aus unendlich vielen Tools, sondern an erster Stelle steht immer ein Brainstorming. Dann geht es weiter mit dem simpelsten Tool überhaupt: Google Suchemit „Autocomplete“, dann mit „ähnlichen Suchergebnissen“. Außerdem nutze ich gern „Ubersuggest“ und „Answer the public“ – das war es dann meistens schon.

SEO hat viele Gesichter

Jetzt könnte ich hier noch unendlich weiterschreiben, SEO ist an so vielen Stellen möglich und hört außerdem nie auf. Es ist leider nichts für Ungeduldige, da man nicht von heute auf morgen Erfolge sehen wird. Regelmäßigkeit, Ausdauer, Kenntnisse rund um SEO und Zeit sind die Punkte, die auf Dauer zum Erfolg führen. Meine SEO-Grundlagen-Tipps:

  • Schon vor dem Start der Website über SEO nachdenken (vieles kann man nachträglich machen, aber eben nicht alles oder nur mit erhöhtem Aufwand)
  • Webhoster bewusst auswählen (nicht nur nach dem Preis schauen, sondern auch nach Verfügbarkeit, Datensicherung, Support etc.)
  • Datensicherung einrichten z.B. über den Webhoster, wenn möglich und leicht und selbstständig wieder herstellbar oder WordPress Plugin UpdraftPlus
  • Sicheres Passwort vergeben, am besten über Passwort-Manager für richtig starke Zeichenkombinationen
  • Theme-Auswahl nach vorher festgelegten Anforderungen (ansprechend, modern,responsive, möglichst flexibel anpassbar…)
  • Plugins: SEO Plugin nutzen, weitere Plugins auf DSGVO-konformität prüfen, regelmäßig aktualisieren
  • Bilder-SEO
Über die Autorin Barbara Schmid ist Virtuelle Assistentin mit Spezialisierung in Webdesign, SEO, Gestaltung. Mit ihrem fundierten Fachwissen hilft sie Businessfrauen zu mehr Sichtbarkeit und Wunschkunden durch Planung und Gestaltung einer Website oder durch Optimierung einer bestehenden Business-Website. 

Wie Ihr Eure SEO optimierten Texte auch für Euer Personal Branding nutzen könnte, dazu findet Ihr hier ein paar wichtige Tipps & Tricks.

 

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Marketing Tipps: 5 Gründe, warum Du PR sofort anfangen solltest

Marketing Tipps: 5 Gründe, warum Du PR sofort anfangen solltest

Gastbeitrag Lena Wingen Die ersten Schritte sind gemacht und endlich hast Du Dich mit Deiner Business-Idee in die Selbstständigkeit gewagt. Das Angebotsportfolio steht, die Zielgruppe ist definiert und auch ein grober Marketingplan steht. Aber warte mal – fehlt da nicht noch was? Denn wie willst Du eigentlich dauerhaft sichtbar werden? Genau hier kommt PR ins Spiel.

Was ist eigentlich PR?

PR steht für Public Relations und wird im Deutschen meist mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt. Leider trifft es das nicht ganz, denn Öffentlichkeitsarbeit ist nur ein Teilaspekt der PR. Public Relations kann viel mehr als Gesamtkommmunikation mit allen Personen, die auf irgendeine Weise mit einem Unternehmen in Berührung kommen, den sogenannten Stake- und Shareholdern, verstanden werden. PR gliedert sich in drei große Teilbereiche: Pressearbeit, Online PR und Events. Im Gegensatz zum Marketing ist PR niemals werblich und daher besonders wertvoll für den Imageaufbau und die Reputation.

Fünf Gründe, warum Du gleich zu Beginn der Selbstständigkeit auf PR setzen solltest

1. PR ist langfristig

Wenn Du in Dein Unternehmen investieren möchtest, dann in etwas das nachhaltig und langfristig wirkt. Genau das bietet PR. Also gibt es keinen Grund lange zu fackeln, fang lieber gleich damit an. Erste Ergebnisse kann man zwar meist schon nach ein paar Wochen verbuchen, größere Erfolge jedoch erst nach ca. einem Jahr. Das klingt erstmal lang. Gemessen an Deiner unternehmerischen Lebensdauer ist es jedoch sehr kurz (hoffentlich zumindest!). Nach dem ersten Jahr wird sich zudem eine gewisse Routine und Erfahrung angesammelt haben, sodass die Arbeit wesentlich einfacher von der Hand geht. Jeder PR-Erfolg zahlt jedoch gleich auf die Reputation ein. Daher ist der beste Zeitpunkt damit anzufangen jetzt!

2. PR ist glaubwürdig

“Ich bin mega toll!” – Menschen, die so etwas sagen, sind uns nicht wirklich sympathisch. Was man als Unternehmer möchte, ist aber das die eigene Zielgruppe einen mag. PR, allen voran die Pressearbeit, hilft Dir aus dieser Zwickmühle. Stell Dir vor, Du wirst in einem Zeitungsartikel einer bekannten Tageszeitung oder eines Magazins als Experte zitiert. Jetzt stell Dir eine Anzeige im gleichen Medium mit ein paar netten Bildern und einem guten Werbetext vor, indem darüber berichtet wird, dass Du Experte auf Deinem Gebiet bist. Welches der beiden Formate bietet mehr Glaubwürdigkeit? Eindeutig der redaktionelle Text. Warum? Statt einen Platz in einem Medium zu kaufen, wirst Du in einem organischen, einem redaktionellen Beitrag genannt. Das bedeutet, dass ein unabhängiger Dritter, der Redakteur, sich dazu entschlossen hat, Dich als Experte zu empfehlen. Dieses Prinzip ist ähnlich der Mundpropaganda, die Dir beinahe tagtäglich begegnet. Eine Person Deines Vertrauens gibt Dir eine Empfehlung. Journalisten haben eine ähnliche Stellung. Die Funktion also vergleichbar. Daher ist gerade Pressearbeit extrem wichtig für den Aufbau Deiner Sichtbarkeit, Relevanz und Reputation.

3. PR ist günstig

Wer am Anfang der Selbstständigkeit steht, der hat meist ein recht schmales Budget. Da eignet sich PR optimal. Denn anders als bei klassischer Werbung oder im Marketing sind die Kosten in der PR sehr begrenzt. Lediglich mit Kosten für einen Dienstleister muss man rechnen. Oder man nimmt das Ganze selbst in die Hand und investiert seine Zeit. Für die Umsetzung bzw. Nutzung muss jedoch kein Budget eingerechnet werden und daher eignet sich PR sehr gut, sollte Dein Budget nicht allzu groß ausfallen.

4. PR ist zielgruppenorientiert

Ähnlich wie im Marketing kannst Du PR sehr zielgruppenorientiert betreiben. Mit nur einer Erwähnung in den Medien erreichst Du gleich tausende von Menschen. Entscheidend dabei ist, dass man die Medien sehr gut recherchiert und nach Relevanz für die Zielgruppe auswählt. So vermeidet man größere Streuverluste und erreicht seine Zielgruppe.

5. PR ist effizient

Alles in allem ist PR äußerst effizient. Wenige Kosten bei großer Reichweite und geringen Streuverlusten. Dazu eine hohe Glaubwürdigkeit und nachhaltige Reputation. Neben diesen Gründen, ist PR aber auch äußerst zeitschonend. Denn hier kommt es nicht auf tägliche Kontinuität, wie beispielsweise bei Social Media an. Mit nur einem Artikel in der Presse kann sich schon einiges ändern. Der Zeitaufwand hierfür variiert, bleibt aber immer überschaubar. PR bringt Dir als Gründer oder Selbstständigem vor allem eins: Nachhaltige Sichtbarkeit. Überleg nicht lange, sondern starte noch heute damit, die Sichtbarkeit für Dein Unternehmen durch eine effiziente PR-Strategie zu steigern.

Lena Wingen

Über die Autorin Lena Wingen ist selbstständige PR-Beraterin und –Coach. Sie unterstützt Unternehmer dabei, durch PR langfristig und nachhaltig Erfolge zu erzielen. Als Dienstleisterin übernimmt Sie die sämtliche PR-Dienstleistungen für ihre Kunden. Speziell für Einzelunternehmer bietet sie die Möglichkeit in individuellen Coachings zu lernen, wie PR effektiv funktioniert. Mehr Informationen zur Autorin und ihrer Arbeit gibt es auf der Website.

Personal Branding Tipps: 5 Tipps wie man eine Personenmarke mit Text aufbaut

Personal Branding Tipps: 5 Tipps wie man eine Personenmarke mit Text aufbaut

Gastbeitrag von Jana Diebold Was macht Deine Personenmarke aus? Ist es Dein Logo? Oder die Grafiken, die Du verwendest? Oder ist es Deine Stimme und die Persönlichkeit, die Du ausstrahlst? Richtig, das gehört alles zu einer Marke dazu. Aber der Kern, der Deine persönliche Marke wirklich ausmacht, sind Deine Botschaften, Deine eigene Art zu kommunizieren. Deine Marke wird durch die von Dir verwendeten Wörter geprägt, von Blogbeiträgen über Newsletter bis hin zu Facebook-Posts. Um eine starke persönliche Marke zu werden, müssen sie all das zusammenführen. Was Du tatsächlich sagst, sollte mit dem übereinstimmen, was Du sagen solltest, um damit eine klare und einprägsame Marke aufzubauen.

Hier sind 5 Texter-Tipps zum Aufbau Deiner Personenmarke

1. Wie stellst Du dich vor?

Deine Website ist Dein 24-Stunden-Geschäft. Sie ist eine der Grundlagen, um Deine Personenmarke zu definieren und sie der Welt zu präsentieren. Wie möchtest Du von Deinen Kunden wahrgenommen werden? Welchen Eindruck möchtest Du machen?

  • Freundlich
  • Ernst
  • Lustig
  • Zugänglich
  • Professionell
  • Anspruchsvoll
  • Analytisch
  • Offen
  • Kreativ
  • Freigeistig
  • Elegant
  • Vertrauenswürdig
  • usw.

Der Ton und die Worte, die Du verwendest, bestimmen, wie Deine Kunden und potenziellen Kunden Deine Personenmarke wahrnehmen. Und denk immer daran, es geht dabei nicht um Dich! Sondern es geht darum, an wen Du verkaufen willst. Erst wenn Du die Ziele und die Probleme Deines potenziellen Kunden kennst, kannst Du überzeugende Texte für ihn schreiben. Du solltest die Herausforderung angehen und erklären, wie Deiine Produkte oder Deine Dienstleistung Deinem Zielkunden helfen, seine Probleme zu lösen. Darin liegt der Wert, den Du anbietest. Wenn Du das verstehst, kannst Du Deine Sprache und Deinen Ton finden. Dieses Verständnis für die Bedürfnisse Deines Zielkunden sollte auf Deiner gesamten Website und allen anderen Kanälen im Vordergrund stehen. Sobald Du Deine Sprache und Deinen Ton gefunden hast, wird es viel einfacher für Dich sein, Blogbeiträge, Newsletter und Social-Media-Beiträge zu schreiben.

2. An wen wendest Du Dich?

Denk immer daran, Deinen Text an Dein Zielpublikum zu richten. Sprich Deinen Leser mit „Sie“ oder „Du“ an. So bekommt er das Gefühl, ein Gespräch mit Dir zu führen. Wenn Du Deinen Leser direkt ansprichst, wird er sich mit Dir verbunden fühlen. Und er wird sich mehr um Deine Äußerungen kümmern.

3. Was macht Dich einzigartig?

Was ist einzigartig an Deinem Unternehmen? Welchen Wert bietest Du an? Was sind Deine Prinzipien? An was glaubst Du? Wenn Du das beantwortet hast, kannst Du den Stil Deiner Marke charakterisieren. Die Identität Deiner Personenmarke ist das, was die Menschen zum ersten Mal dazu bringt, bei Dir einzukaufen. Und es ist auch das, was sie immer wieder an Dein einzigartiges Wertversprechen erinnert. Dein Wertversprechen sollte den Nutzen zum Ausdruck bringen, der Deine Kunden glücklich und zufrieden macht. Wahrscheinlich ist das Wertversprechen sogar eines der wichtigsten Elemente Deiner Personenmarke. Warum? Weil ein Wertversprechen Deinen potenziellen Kunden von Anfang an sagt, warum sie mit Dir und nicht mit Deinem Mitbewerber Geschäfte machen sollten.

4. Wie machst Du mit Deinen Worten auf Dich aufmerksam?

Denk daran, dass Du beim Schreiben Deiner Texte den Leser ansprechen möchtest. Die Verwendung von sogenannten „Triggerwörtern“ ist eine wirkungsvolle Methode, um Deinen Leser aufmerksam zu machen und ihn zum Nachdenken zu motivieren. Stell Dir einmal vor, wie viel mehr Engagement Dein Publikum verspürt, wenn Du es zum Anhalten und Überlegen anregst.Die Wörter „erinnern“ und „vorstellen“ fungieren als Trigger, als Auslöser. Andere Triggerwörter oder -phrasen sind „überlegen“,  „Stellen Sie sich einmal vor …“ und Fragen wie „Was wäre, wenn …?“. Ein weiterer wirkungsvoller Auslöser ist die Verwendung des Wortes „weil“. Sie informiert den Leser darüber, dass Du eine Antwort gibst und damit Deine Idee untermauern können. Vergiss nicht, dass die Menschen Deine Texte lesen, weil sie etwas daraus lernen wollen.

5. Wie verleihst Du Deiner Markenstimme Authentizität?

Nichts klingt mehr nach krampfhafter Schreibbemühung als passive Formulierungen. Passive Formulierungen erkennst Du so: Passive Formulierung: „Viele großartige literarische Werke wurden von William Shakespeare geschrieben.“  Aktive Formulierung: „William Shakespeare hat viele großartige literarische Werke geschrieben.“  Aktives Geschichtenerzählen ist ansprechender, oder? Mit aktiven Formulierungen wird Dein Text persönlicher und motivierender. Lerne, passive Sätze zu erkennen und in aktive zu verwandeln. Suche alle Formen von werden: z.B. wird, wurde, wird … in Deinem Text heraus. Überlege, ob es dafür nicht aktive Formulierungen gibt und schreibe die Sätze um.

Fazit

Eine Marke ist ein lebendiges Gebilde und Du musst es als solches betrachten. Deine Personenmarke kommuniziert, wofür Du stehst und macht Dich einzigartig. Eine Marke hilft Deinen Zielkunden, Dich von Deinen Mitbewerbern zu unterscheiden. Die Verbindung, die dadurch entsteht, ist viel emotionaler und wirkungsvoller als Du denkst. Die Texte in Deiner Marketing- und Geschäftskommunikation sind Deine Markenpersönlichkeit in Aktion. Um die Stimme Deines Unternehmens zu finden, stell Dir zunächst diese eine Frage: „Wenn Dein Unternehmen eine Person wäre, wie würde sie aussehen?“

Jana Diebold

Über die Autorin Jana Diebold ist seit 2014 freie Texterin und Bloggerin. Sie hilft Selbstständigen und Unternehmern dabei, sich online als persönliche Marke zu präsentieren, um sich mit authentischen und wertvollen Inhalten besser mit ihrem Publikum zu verbinden.

Die Website selbst erstellen? Mit WordPress klappt’s!

Die Website selbst erstellen? Mit WordPress klappt’s!

Gastbeitrag von Silke König

Über 30% der weltweiten Websites sind mit WordPress erstellt. Das ursprünglich für Blogs konzipierte Content Management System (CMS) wird gerne als selbsterklärend dargestellt. Doch wer hier mit Tatkraft die Ärmel hochkrempelt und einfach mal loslegt, wird sehr schnell merken, dass WordPress nun doch nicht so einfach ist, wie es alle immer sagen – vor allem nicht, wenn die Website das Business repräsentieren soll. Es war noch nie so einfach, sich eine Website mit einem Baukastensystem oder einem hosted Blog wie auf blogspot.com oder wordpress.com aufzubauen. Doch damit sind die eigenen Möglichkeiten in Sachen Struktur und Design, kreativer Landingpages, Aufbau einer E-Mail-Liste, Mitgliederbereich, Onlineshop usw. sehr begrenzt – inklusive Abhängigkeit vom Anbieter. Mit einer selbsterstellten WordPress-Website ist Unabhängigkeit garantiert. Jeder Webhoster bietet WordPress-Hosting an, sodass ein Wechsel, wenn er erforderlich wird, jederzeit möglich ist. 

WordPress ist als sogenanntes Open Source-System kostenlos und unabhängig. 

Es wird fortlaufend von Entwicklern aus der ganzen Welt weiterentwickelt, stetig verbessert und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst – und an rechtliche Vorgaben. Unter WordPress.org gibt es die Software, die kostenfreien Themes und die mehr als 54.000 PluginsHier tauschen sich Macher und User aus, die Nutzerfreundlichkeit steht dabei im Mittelpunkt. Für wirklich jede individuelle Anforderung gibt es eine Lösung in Form von Plugins oder Erweiterung. So kann aus einer kleinen Internetpräsenz ein Online-Imperium entstehen – ganz ohne Programmierkenntnisse und technisches Vorwissen. Was Du allerdings zwingend brauchst, ist ein Plan. Denn sonst kann der Website-Aufbau mit WordPress zu einem langfristigen Vollzeitprojekt werden, mit dem Du Dir eine Dauerbaustelle erschaffst.

Das Backend ist die Schaltzentrale der Website

Hier werden alle Einstellungen vorgenommen, das Design mit dem Kopfbereich (= Header) und dem Fußbereich (= Footer), Farben und Schriften festgelegt, Menüs und Seiten erstellt, Fotos hochgeladen, Beiträge verfasst usw.

Tipps zum Start

Unter „Einstellungen“ solltest Du die Grundeinstellungen von WordPress anpassen. Gehe in Deinem WordPress-Backend in der linken Spalte auf „Einstellungen“. Unter dem Punkt „Allgemein“ gibst Du Titel und Untertitel Deiner Website ein, legst die Sprache und die Datums- und Zeitformate fest. In der Kategorie „Lesen“ kannst Du festlegen, ob Deine Startseite (= Homepage) eine immer gleichbleibende, also statische Seite sein soll oder ob hier Deine neuesten Beiträge angezeigt werden sollen. Um zu definieren, dass Deine Leser kommentieren können, musst Du unter „Diskussion“ verschiedene Anpassungen vornehmen. Aus Datenschutzgründen sollte hier die Avataranzeige abgeschaltet werden. Besonders wichtig ist die Beitrags-URL. Wähle unter „Permalinks“ die Einstellung „Beitragsname“. Damit werden Deine Beitragstitel automatisch in die URL übernommen und es erscheinen dort keine für die Suchmaschinen unlesbare Ziffernfolgen.

Das Designgerüst der Website wird durch das Theme bestimmt

Und hier hat man die Qual der Wahl, denn allein im Theme-Verzeichnis von WordPress gibt es mehrere tausend DesignvorlagenKlicke auf „Design“ und „Themes“. Drei Standard-Themes sind bereits von WordPress vorinstalliert, ein Theme ist aktiv. Um Deiner Website einen unverwechselbaren Look zu geben, kannst Du aus einer Vielzahl kostenloser Themes eine zu Deinem Thema und Deinen Anforderungen passende Vorlage auswählen. Kostenpflichtige Premium-Themes findest Du nach einer kurzen Internetrecherche en masse.

Bei der Theme-Auswahl solltest Du darauf achten, dass es 

  • responsiv ist, d. h. die Anzeige auf alle Endgeräte (Desktop, Tablet und Smartphone) optimiert ist
  • schnell lädt
  • mehr als zwei Bereiche für Widgets zulässt
  • komplett anpassbar und unendlich erweiterbar ist.

Du brauchst außerdem ein Child-Theme!

Plugins, Theme und WordPress selbst werden regelmäßig aktualisiert und die von Dir vorgenommenen Anpassungen am Design werden mit diesen Updates überschrieben. Damit das nicht passiert, und Du nicht immer wieder von vorne anfangen musst, schafft ein sogenanntes Child-Theme Abhilfe. Im Child-Theme bleiben alle ursprünglichen Einstellungen des Haupt-Themes erhalten. Das Child-Theme muss vor den Designanpassungen installiert werden. Mit dem Plugin „Childify Me“ kannst Du über den Costumizer ruckzuck Dein Child-Theme erstellen.

Hast Du Dein Theme gefunden und Child-Theme aktiviert, kannst Du zwei der drei installierten Standard-Themes löschen. Ein Standard-Theme behältst Du, denn dieses übernimmt dann Dein Layout, falls Dein Theme aus irgendeinem Grund einmal nicht laden sollte.

Plugins erweitern die Grundeinstellungen von WordPress und machen die Website sicherer

Standardmäßig sind in jeder WordPress-Installation zwei Plugins vorinstalliert: „Hello Dolly“ und das Sicherheitsplugin „Aksimet“ kannst Du deaktivieren und löschen.

Folgende Plugins sind für den Anfang empfehlenswert:

  • Antispam Bee eliminiert Kommentar- und Trackback-Spam.
  • UpdraftPlus – Backup/Restore zum Sichern und Wiederherstellen der Website zu bestimmten Zeitpunkten.
  • Yoast SEO liefert wertvolle Hinweise zur Verbesserung der Inhalte.

Du brauchst außerdem ein Opt-In-Cookie-Banner zur Einhaltung der europäischen Datenschutzbestimmungen (DSGVO). 

Seite vs. Beitrag

WordPress unterscheidet zwischen Seiten und Beiträgen. Seiten sind feststehend. Sie haben kein Veröffentlichungsdatum und werden keiner Kategorie zugeordnet. In der Regel können Nutzer hier nicht kommentieren. Deine Website muss mindestens zwei Seiten haben: das Impressum und die Datenschutzerklärung. Weiterhin kannst Du auf der „Über Mich„-Seite von Deinem Unternehmen erzählen und Dein Team vorstellen oder über die Kontaktseite ein Formular einbinden. Die Startseite ist nicht nur die Homepage. Hier geschieht die Magie! Um den User, der zum ersten Mal auf Deine Website klickt, zu fesseln, muss er hier direkt von Dir abgeholt werden – durch das Zusammenspiel von Design, Motivwelt und Texten. Beiträge finden sich in der Regel auf der integrierten Blogseite. Du kannst jeden Beitrag mindestens einer Kategorie zuordnen sowie dem Beitrag unbegrenzt viele Tags (= Schlagwörter) geben.  Beiträge werden immer mit Datum veröffentlicht (wobei das Datum nicht zwingend angezeigt werden muss). Sie erscheinen auf der festgelegten Seite abhängig vom Datum der Veröffentlichung. Dabei werden die Artikel in absteigender Reihenfolge angezeigt: Der aktuellste Beitrag steht demnach ganz oben. 

Der WordPress-Editor wird bald zu Deinem zweiten Zuhause

Nach der Einführung des neuen Gutenberg-Editors wird dem Nutzer die Gestaltung von Beiträgen noch einfacher gemacht. Über Blöcke werden Überschriften, Text, Bilder, Spalten, Buttons, HTML-Bereiche, Shortcodes, Zitate, Videos oder Audios usw. auf einen Klick eingefügt und platziert. Über den Textblock kannst Du Deinen Text nicht nur einfügen, sondern auch direkt editieren: die Textausrichtung anpassen, Text fett hervorheben oder kursiv setzen, Links einfügen. Fortgeschrittenen Nutzern ist es außerdem möglich, im HTML-Modus weitere Formatierungen vorzunehmen. Während der Gutenberg-Editor für Beiträge und Seiten wie das Impressum und die Datenschutzerklärung die erste Wahl ist, solltest Du Deine Startseite und Landingpages mit einem Pagebuilder erstellen. In vielen Premium-Themes sind bereits Pagebuilder enthalten. Mit einem Pagebuilder wie z. B. Elementor, kannst Du das Layout Deiner Seiten individuell gestalten: angefangen von einer vollen Seitenbreite bis hin zu Bildern mit sensationellen Scrolling-Effekten. Wichtig ist hier: Wenn Du Dich einmal auf einen Pagebuilder festgelegt hast, ist es nicht so einfach, wieder zu wechseln. Dasselbe gilt übrigens auch für Dein gewähltes Theme. Recherchiere also bevor Du startest, welches die für Dich besten Tools sind. 

Die Frage, die vielen unter den Nägeln brennt:

Soll ich meine Website mit WordPress selbst erstellen oder einen Dienstleister beauftragen?

Diese Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Die Vorteile beim Dienstleister: Du bekommst eine sehr professionelle Website. Wenn Du Deine Website selbst erstellst, kennst Du Dich in- und auswendig in Deinem System aus. Du kannst, wann immer es notwendig wird, wann immer Du eine spontane Idee hast, es aufgrund von Nutzeranfragen oder aus technischen Gründen notwendig wird, Deine Website hieran anpassen, neue Bereiche hinzufügen, eine neue Landingpage, großartige Module wie einen Mitgliederbereich, einen Shop und und und erstellen. Du musst nie auf Ihren vielbeschäftigten Webdesigner oder sündhaft teure Agentur warten. Du kannst Deine Ideen und Vorstellungen zu jeder Zeit umsetzen und Dich schnell wieder Deinem Kerngeschäft widmen.

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Silke König

Über die Autorin

Silke König ist Website-Mentorin, Dozentin und Online-Redakteurin. Sie lebt mit ihrer Familie am Rande des Ruhrgebiets und unterstützt Business-Starterinnen dabei, sich ihre eigene Website mit WordPress aufzubauen. Silke ist ein echter Nerd und liebt strategische Websites, die User anziehen und zu Kunden machen.

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